Wegen Söders zerstörerischer Corona-Politik: Hotel-Chef Michael Fäßler schmeißt bei der CSU hin

Sonnenalp Ofterschwang-Chef schmeißt wegen Söders Irrsinns-Politik hin (Bild Söder: shutterstock.com/Foto-berlin.net ; Ofterschwang: Screenshot)

Bayern – Michael Fäßler, Eigentümer des traditionellen 5-Sterne-Resorts Sonnenalp Ofterschwang, zieht auf Grund der nur noch als wahnsinnig zu bezeichnenden Corona-Politik von Ministerpräsident Markus Söder politische Konsequenzen. Fäßler tritt nach 40 Jahren aus der CSU aus und legt sein Mandat im Oberallgäuer Kreistag nieder. „Die Corona-Krise zeigt mir deutlich, dass sich die Politik und im Besonderen die CSU von meinem Verständnis der Demokratie entfernt“. Besonders besorge ihn die Unberechenbarkeit der jetzigen politischen Führung.

Michael Fäßler führt in vierter Familiengeneration seit über 30 Jahren das Sonnenalp Resort mit dazugehörigen drei Töchterfirmen. Sein Unternehmen feierte 2019 den 100. Geburtstag und ist seit Beginn des Bestehens in 100-prozentiger Familienhand. In der Region Oberallgäu ist die Sonnenalp der größte touristische Arbeitgeber mit über 700 Mitarbeitern.

Am Dienstag teilte Fäßler mit, nach 20 Jahren politischem Engagement im Oberallgäuer Kreistag sein Mandat für die CSU niederzulegen. Außerdem verkündete er nach 40-jähriger Mitgliedschaft in der CSU seinen Austritt aus der Partei.

„Es war vor Corona schon keine leichte Aufgabe, den langjährigen sowie jungen Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz in der Hotellerie und Gastronomie zu geben. Jedoch war unser eigenes familäres Engagement immer ein großer Motor für unser Sonnenalp-Team“, erklärt Micheal Fäßler hinter der Bezahlschranke der Allgäuer Zeitung. „10 Wochen Lockdown von März bis Ende Mai und der Anfang November verhängte Lockdown light mit noch unbekannter Verlängerung – durch die Corona-Krise befinden wir uns in einem wirtschaftlichen Ausnahmezustand par Excellence. Der wirtschaftliche Umsatzverlust beträgt bis zum heutigen Tag fast 12 Millionen Euro. Von den angepriesenen Hilfen der Bundesregierung im Frühjahr und im November kam bisher in unserem Hotel noch kein einziger Cent als Unterstützung an. Das ist leider der traurige Ist-Zustand.“

Seinen Rücktritt beschreibt der Ex-CSUler mit folgenden Worten. „Die Corona-Krise zeigt mir deutlich, dass sich die Politik und im Besonderen die CSU von meinem Verständnis der Demokratie entfernt. Ich habe meinen Eid bei der Berufung in den Kreistag unter ganz anderern demokratischen Voraussetzungen und einem anderen Verständnis der Politik geleistet. Ein unverrückbarer Eckpfeiler meines Engagements für die Allgemeinheit war und ist unser Grundgesetz sowie die Gewaltenteilung. Besonders unverträglich ist für mich die Unberechenbarkeit der jetzigen politischen Führung, das verlorene Verständnis für Gerechtigkeit sowie die Entfernung von den Bedürfnissen der Menschen und des Mittelstands.“

Hinzu käme außerdem die persönliche Enttäuschung, so Fäßler: „Seit März wurden sämtliche Briefe und Konzepte unserer Familie an Ministerpräsident Markus Söder und Wirtschaftsminister Aiwanger nicht beantwortet. Wir wollten mit unserem langjährigen Fachwissen zur Lösung des Corona-Problems beitragen. Eine Zukunft ohne Perspektive und Planungssicherheit gefährdet auch ein grundsolides Unternehmen wie die Sonnenalp. An den jetzt folgenden politischen Entscheidungen und Vorgaben hängen im Sonnenalp- Resort neben den über 700 Arbeitsplätze auch deren Familienmitglieder, zahlreiche Lieferanten, Handwerker sowie der Handel aus der Region“.

Quelle

6 Kommentare zu „Wegen Söders zerstörerischer Corona-Politik: Hotel-Chef Michael Fäßler schmeißt bei der CSU hin

  1. Sehr geehrter Herr Söder!

    Mit einer Floskel wie: „Bei allem Respekt!“ – würde man beginnen um gegenüber eines Staatsmannes wie Sie es einer sind Kritik auszuüben. Bis vor kurzer Zeit hatten Sie auch diesen Respekt durchaus verdient, doch aktuell, aufgrund ihres ständigen gezielten Österreich, Tirol und Tourismus Bashing Aktionen, wohl eher nicht.

    Von jemanden Ihres Kalibers könnte man nach einem 8 Monate weltweitem Corona Pandemie Lehrgang eine klügere Handlungsweise gegenüber seiner Nachbarn erwarten. Auch wenn die Transitpolitk der aktuellen Tiroler Landesregierung Ihnen immer schon sauer aufstößt, müssten Sie als Insider wissen, dass die von Tirol getroffenen Transitmaßnahmen der Mehrheit der TirolerInnen ebenso missfällt wie Ihnen.

    Aufgrund der Lehren, die man bereits aus dem bisherigen Verlauf der Coronapandemie ziehen kann, wenn man wollte, weiß man, dass es eben nicht so ist wie zu Beginn im Februar/März medial verbreitet. Die von Ihnen nach wie vor immer wieder platzierten Anschuldigungen gegenüber Tiroler Orten und ganz Österreich sind längst überholt. Jeder der halbwegs bei Verstand ist, weiß mittlerweile, dass die Zusammenkunft vieler fremder Personen bei Veranstaltungen ein Superspreader Ereignis sein bzw. auslösen kann. Es ist auch bewiesen, dass der normale Urlaub ohne Partys etc. nicht das Hauptproblem darstellt. Ein solches Urlaubsgeschehen ist übrigens immer schon an den meisten Urlaubsorten in Österreich der Fall. Die Partyhochburgen sind wie auch die Nr. 1 Party-Sommerinsel der Deutschen, die Ausnahme. Auch Skifahren in der freien Natur ist nicht Corona förderlich, sondern eher dazu geeignet Menschen wieder Hoffnung und ein wenige Normalität zurückzugeben. Auch die Maßnahmen die in ganz Europa von jedem einzelnen Unternehmen gesetzt werden, um die Verbreitung zu verhindern sind geeignet um ein halbwegs normales Leben zuzulassen, sobald die Zahlen sich wieder einpendeln. Es wäre nur gerecht, wenn Sie mit dem heutigen Kenntnisstand und Ihrer medialen Reichweite anders umgehen würden, als gezielt unser schönes Land mit all unseren Unternehmerfamilien weiter in Misskritik zu bringen.

    Sie Herr Söder wissen genau, dass Bayern wie auch viele andere Orte und Länder nur Glück hatten, dass nicht sie die ersten Locations waren in denen es zur extremen Coronaverbreitung kam bzw. von denen eine solche ausging. Es war eben Februar/März zur Skihauptsaison als die Wissenschaft langsam in der Lage war zu beurteilen was da seit Monaten schon sich weltweit entwickelte und auf uns alle zurollte. Es hätte auch genau zur Oktoberfest Zeit oder erst im April beim Ibiza Saison Opening sein können.

    Fakt ist, dass auf der ganzen Welt gerne gefeiert wird und dies auch überall ein Wirtschaftsfaktor war und irgendwann wieder sein wird. Auch in Ihrem Land fanden Tag täglich Partys und Veranstaltungen in jener Form, die Sie so sehr mittels Ihres anhaltenden Österreich/Tourismus Bashings diskreditieren, statt. Auch im Sommer während der Pandemie, als die große Politik glaubte, man hätte sie im Griff, haben sich gerade auch Ihre Landsleute bei diversen Veranstaltungen ausgezeichnet und Superspreader Ereignisse produziert.

    Sie Herr Söder, Sie als Staatsmann sollten sich durch Lösungen profilieren, anstelle die Bevölkerung von ganz Österreich ständig an den Pranger zu stellen. Es ist keine Lösung Ansätze anderer Länder zur nachhaltigen Massentestung der Bevölkerung zu belächeln und dies für Bayern oder ganz Deutschland im Alleingang voreilig auszuschließen. Es ist keine Lösung die mittlerweile ganz zuverlässigen Schnelltests nicht anzuerkennen und zusätzlich zu verweigern das sich Menschen, wie bereits in Italien praktiziert, mittels Schnelltest selbst testen können.

    Die Forcierung und Zulassung von Möglichkeiten ein schnelles Testergebnis zu erhalten um sicherstellen zu können, dass ein symptomfreier Mensch eher negativ als positiv ist wäre ein gangbarer Weg um Quarantäne Schikanen die uns alle nur Schaden hintanzustellen. Dass Reisewarnungen alleine nicht geeignet sind, haben Sie ja auch schnell gelernt. Aus diesem Grund wurde auch die Schikane der verpflichteten Quarantäne ab Herbst dazu geschaltet. Den Vorwurf der modernen Wirtschafts-Kriegsführung müssen Sie sich gefallen lassen, denn Reisewarnungen waren vor Corona hauptsächlich nur für Kriegsschauplätze ausgerufen worden.

    Dass wir wirtschaftlich alle zusammenhängen und in einem Boot sitzen ist Ihnen offensichtlich aufgrund der scheinbar bedeutungslosen Größe Österreichs egal. Die Frage ist nur, ob das Ihre wirtschaftstreibenden Wähler ebenso sehen? Es gibt genügend Anknüpfungspunkte bei denen die Größe eines Landes irrelevant ist. Wir können Tourismus sehr gut und Ihr Land kann Industrie viel besser. Wir alle kaufen z.B. deutsche Autos und umgekehrt genießen sehr sehr viele Deutsche gerne unsere perfekten touristischen Dienstleistungen. Nicht umsonst gibt es unzählige touristische Unternehmen (Seilbahnen, Skigebiete, Hotels usw.) in Bayern und Deutschland die ohne die Investitionen und das unternehmerische Geschick österreichischer Unternehmer nicht bzw. nicht mehr existieren würden.

    Ihre aktuelle Vorgangsweise und Wortwahl die Zukunftsaussichten, nach der hoffentlich bald wiederholten Eindämmung der Pandemie, uns Österreichern und der gesamten Wirtschaft gegenüber darzustellen senkt Sie eher auf das Niveau der „Covidioten“ als dass es Ihre staatsmännischen Fähigkeiten aufzeigt. Dieses politische Kleingeld, dass Sie sich durch diese Vorgangsweise erhoffen, wird, wenn überhaupt nur ein kurzer Erfolg sein. Wie bei den deutschen Autos wird sich auch beim Urlaub wieder die Qualität durchsetzen, nur werden bis dort hin viele nachhaltig geschädigt und Existenzen zerstört sein. In Österreich und auch in Deutschland.

    In der Hoffnung, dass es bei Ihnen ein baldiges Umdenken im Umgang mit Österreich und der österreichischen Wirtschaft angesichts der vielversprechenden baldigen Impfmöglichkeit und der bereits vorhandenen Schnelltest gibt, verbleibe ich

    mit freundlichen Grüßen

    Frank Kostner Alpbachtal.tv

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  2. Ich würde ihnen raten wider der ganzen Regelungen den Betrieb im Rahmen des Grundgesetzes wieder aufzunehmen denn wie inzwischen jeder wissen dürfte ist das ganze nur an Verordnungen gehängt die in vielerweise gegen das Strafgesetz handeln und nichts mit einer Krankheit zu tun haben, man sollte ihnen zeigen jeder Mensch für sein eigenes Wohl sorgen kann und keineswegs hinter Machenschaften der Regierung herlaufen muß. Da ja jede sogenannte Strafandrohung(Bußgeld )usw total gesetzeswidrig ist siehe auch Paragraph 240 StGB und sie ja im Kreistag waren müßten sie ja noch mehr der im
    Grundgesetz verankerten Strafgesetze dieser gesamten Regelungen kennen um dagegen vorzugehen.

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  3. Durch meine Saison-Tätigkeit in Tirol, erlaube ich mir, ein paar Zeilen zu schreiben.Ich beobachte die gegenseitigen Sticheleien von Hr. Söder und Hr. Kurz mit wachsender Sorge.Die mimosenhaften persönlichen Befindlichkeiten der beiden „Spitzenpolitiker „sind nicht mehr hinnehmbar.Diese beiden Politiker werden mit Ihren Aktionen dem Bayerischen und Tiroler Volk nicht mehr gerecht. Sie sollten für den angerichteten Schaden zur Rechenschaft gezogen werden . Bayern und Tirol sind Risikogebiete. Hier bei Reisetätigkeit Quarantäne anzuordnen ist eine bodenlose Sauerei.Diese Machtdemonstration ist zu unterbinden! Einem Hr. Söder spreche ich die Fähigkeit in der Zwischenzeit ab,für das bayerische Volk , eine verantwortungsvolle Politik zu betreiben. Seine persönliche Arroganz ist ja mit dem Ellenbogen- Gehabe aus der Vergangenheit mit Hr. Seehofer bestens bekannt. Heut gibt er den fürsorgenden Beamten. Wir brauchen keine Bevormundung in Form eines Hr. Söder. Die irrsinnigen Vorgaben werden nichts verbessern. Ich fühle mich in Tirol sicherer ,als in meiner bayerischen Heimat. Meine politische Werschätzung lag immer bei der CSU.

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