Polizei schmeißt sechs illegale Touristen aus MV raus

RÜGEN UND STRALSUND

Symbolbild

Prora.

Die Polizei hat auf der Insel Rügen und bei Stralsund mehrere Personen erwischt, die offenbar gegen die Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommerns verstoßen haben. Sie wurden aufgefordert, das Bundesland zu verlassen.

Am Montag fand eine Polizeistreife gegen 13:50 Uhr ein Wohnmobil mit Bautzener Kennzeichen auf einem Parkplatz an der L29 zwischen Prora und Mukran auf Rügen. Es stellte sich heraus, dass die 47-jährigen deutschen Fahrzeugführerin aus dem südlichen Brandenburg stammt und lediglich zu touristischen Zwecken nach Mecklenburg-Vorpommern eingereist war.

+++ Aktualisierung: Dass die Polizei illegale Touristen auf Rügen erwischt und aus MV rausgeschmissen hat, hat für viel Aufsehen gesorgt. Aber wie oft kommt so etwas im Land vor? Wir haben bei der Polizei nachgefragt. +++

Zwei Franzosen erwischt

In der Nacht davor fiel Beamten vom Polizeirevier Barth im Hafen von Damitz in der Nähe von Stralsund ein Auto mit Hamburger Kennzeichen auf. In dem Ford schliefen eine 20-Jährige und ein 21-Jähriger. Beide sind französische Staatsbürger und studieren in Brandenburg. Sie hielten sich laut Polizei ebenfalls zu touristischen Zwecken in MV auf und gaben an, nichts von dem entsprechenden Einreiseverbot gewusst zu haben.

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Bereits am späten Sonntagabend stand ein Mercedes-Benz mit Pirnaer Kennzeichen auf einem Parkplatz in Suhrendorf auf der Rügeninsel Ummanz. Im Auto war ein 33-jähriger Deutscher aus Sachsen, der zum Kitesurfen auf Rügen war.

Hamburger wollten Kitesurfen

Auch zwei Männer aus Hamburg, die am Sonntag gegen 14.30 Uhr am Strand von Kreptitz bei Wiek (Insel Rügen) von der Polizei erwischt wurden, waren zum Kitesurfen eingereist. Die 31- und 37-jährigen Deutschen behaupteten laut Polizei, dass sie das bestehende Einreiseverbot nicht kannten.

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Gegen alle genannten Personen wurde – neben dem Verweis aus MV – ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern eingeleitet.

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Quelle

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