Bürger- und Bürgermeister wurden nicht informiert: Asylsuchende beziehen Villa in Millionärsviertel

Symbolfoto: Collage

Bayern/Ebersberg – Während der Corona-Bürger um seinen Job bangen muss, Abertausende demnächst nicht mehr wissen werden, wie sie ihre Mieten bezahlen sollen, beziehen im oberbayerischen Landkreis Ebersberg Asylsuchende demnächst eine Villa im Millionärsviertel. Weder der Bürgermeister und schon gar nicht die Bürger wurden über den Neuzuzug informiert.

Ein Traum, die Stadtvilla im Landkreis Ebersberg: 250 m² Wohnfläche, eingebettet in einem rund 1700 m² großen, parkähnlichen Garten. Diese Luxusimmobilie im Millionärsviertel werden demnächst nicht etwa Bürger, die aufgrund der Merkel´schen Corona-Politik ihren Job oder ihre Wohnung verloren haben und demnächst nicht mehr ihre Miete bezahlen können, beziehen. Die Kreisbehörde Ebersberg hat laut dem Münchener Merkur die Luxusunterkunft für 14 sogenannte „Asylsuchende“ angemietet, die demnächst ihre Residenz beziehen werden.

Von dem Neuzugang wurde jedoch weder der SPD-Bürgermeister von Ebersberg, Ulrich Proske, informiert und schon gar nicht – wie seit 2015 üblich – die von der kulturellen Bereicherung betroffenen Bürger. Proske zeigte sich „irritiert“, dass er von CSU-Landrat Robert Niedergesäß nicht informiert wurde, sondern erst auf Nachfrage beim zuständigen Landratsamt Auskunft erhielt.

Die Stellungnahme des Landratsamtes: „„Der Landkreis Ebersberg ist wie alle anderen Landkreise rechtlich verpflichtet, Menschen mit Asyl-Hintergrund aufzunehmen nach der Quote, die sich aus dem sogenannten Königsteiner Schlüssel ergibt, den der Landkreis aufgrund des angespannten Wohnungsmarktes derzeit ohnehin nur zu gut 60 Prozent erfüllen kann und damit Schlusslicht in Oberbayern ist. Dezentrale kleinere Unterkünfte sind nicht zuletzt aus humanitärer Sicht und mit Blick auf eine gute und schnelle Integration zu bevorzugen. Den Landkreisbürgerinnen und -bürgern, die für diesen Zweck Wohnraum zur Verfügung stellen, ist das Landratsamt sehr dankbar.“

Die humanitäre Unterbringung – wohlgemerkt ausschließlich die Kaltmiete – kostet den Steuerzahler monatlich 2.800. Ende Oktober 2023 endet der Mietvertrag. Ob sich bedürftige Bürger dann um die staatlich finanzierte Luxusunterkunft bewerben können, ist nicht bekannt.

Denn laut Hessischem Mieterbund steht das Land vor massiven Wohnungskündigungen. Die Direktorin des Landesverbands des Deutschen Mieterbunds, Eva-Maria Winckelmann, geht laut der FAZ davon aus, dass im kommenden Jahr eine regelrechte „Welle“ an Menschen entstehen wird, die ihre Miete nicht mehr bezahlen können und daher ihre Wohnung verlieren. Bereits im Frühjahr erwartet Wickelmann einen Anstieg der Kündigungen um 15 Prozent.

Wie Ebersberg, sorgt sich auch der Hamburger Bezirk Bergedorf in ganz besonderem Maße um sogenannte „Flüchtlinge“. Wie jouwatch berichtete, wurden dort 750 Wohnungen 2016 für 2500 „Flüchtlinge“ auf Steuerzahlerkosten aus dem Boden gestampft. Dort konnten doch tatsächlich 750 Hamburger Wohnungssuchende, die stolz wie Bolle sind, im Multi-Kulti-Vorzeigeprojekt eine Wohnung ergattern. (SB)

Quelle

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