Prinz Harry: Covid ist eine Ermahnung der Natur – wegen Klimazerstörung?

Von E. J. Hersom – Diese Datei ist ein Ausschnitt aus einer anderen Datei: Prince Harry speaks during the opening ceremonies of the 2017 Invictus Games (37232242166).jpg, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=62765873

von AR Göhring

Der Herzog von Sussex, jüngerer Sohn des Fürsten von Wales, bekannt als Sohn von Prinzessin Diana und Ehemann von Meghan Markle, vermutet, daß die Corona-Sars2-Welle eine Quittung der Natur sei für umwelt- und/oder klimaschädliches Verhalten des Menschen.

Der Thronfolger und Fürst von Wales, Charles, ist bekannt für sein Engagement für „Umweltschutz“. Er hatte mehrfach Fristen für den Weltuntergang ausgerufen, die unbeachtet verstrichen (aktuell 2019, Bild: Prinz Charles gibt der Welt noch 18 Monate Zeit).

Sein jüngerer Sohn, Henry Charles Albert David („Harry“), in den Medien vor allem durch seine Ehe mit der schönen Meghan bekannt, tritt in die Fußstapfen seines Vaters und behauptet in einem aktuellen Video, die angebliche Sars2-Pandemie sei eine „Ermahnung der Natur“.

Es ist fast so, als habe Mutter Natur uns auf unser Zimmer geschickt, damit wir nachdenken können, was wir angerichtet haben.

Behauptet Harry hier allen Ernstes, daß das Wuhan-Virus wegen Klimaerwärmung auf den Menschen überspringen konnte? Zwar sind heiße Regionen generell anfälliger für die Entwicklung von Parasiten jeder Art (Viren sind Zell-Parasiten), bestes Beispiel ist Westafrika (Ebola). Aber Wuhan liegt in Zentralchina und nicht im „blauen“ Süden, wo es warm ist. Und daß eine Anhebung der mittleren Temperatur im Gebiet nachweisbar ist und die sich auch noch relevant auf Viren, Fleder- und Schuppentiere auswirke… nun ja, lassen wir das, wir sind ja ein Wissenschaftsblog.

Pikanterweise ist Prinz Harry, ähnlich wie Leonardo di Caprio, bekannt für seine himmelschreiende Doppelmoral, weil er gern privat, viel, und weit fliegt.

Charles und Harry sind nicht die einzigen, die in der Postmoderne Naturkatastrophen als quasi göttliche Strafen für irgendwelches Fehlverhalten interpretieren. Auch John Houghton, ehemals IPCC-Chef, soll 1994 gesagt haben, “

Solange wir keine Katastrophe ankündigen, wird keiner zuhören.

Den Klimawandel betrachte er

….als Strafe Gottes für unsere Sünden

Kein Wunder, daß Kritiker wie Norbert Bolz von „Fernsehpredigern“ sprechen und Klimaschutz und ähnliches als para-religiöse Veranstaltung empfinden. Fehlt das klassische Christentum oder Judentum, suchen sich satte Menschen etwas Neues.

Nebenbei, Naturkatastrophen für Interessen zu instrumentalisieren, ist sogar außerhalb des klimapolitmedialen Komplexes üblich. Die bekannte Schauspielerin Jennifer Lawrence brachte Tropenstürme 2017 mit der Wahl Donald Trumps in Verbindung.

Man sieht diese Hurrikane, und es ist wirklich schwer, nicht die Wut von Mutter Natur zu spüren, ihren Zorn

Quelle

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