Neuer “Wahnsinn”: Weitere Verschärfungen – noch vor Weihnachten

Quelle: 360b / Shutterstock.com

Update 13.12.2020: Harter Lockdown ab Mittwoch. Lediglich Supermärkte und Drogerien bleiben geöffnet. Gottesdienste sind erlaubt. Haushalts-Zusammenkünfte bundesweit nur noch mit 5 Menschen (> 14 Jahre) aus 2 Haushalten. Silvester mit An- und Versammlungsverbot. Ende der Maßnahmen praktisch offen.

Fast jeden Tag findet ein neues Treffen statt. Die Ministerpräsidenten hatten sich bis dato gegen eine weitere Zusammenkunft gesperrt. Vergeblich. Denn jetzt wird die Regierung zusammen mit den Ministerpräsidenten erneut einen Plan schmieden. Da die „Infektionszahlen“ angeblich weiter steigen und konstant hoch sind, will Bundeskanzlerin Angela Merkel die Corona-Einschränkungen noch vor Weihnachten verschärfen. Als Vorbild fungiert dabei offenbar Bayern, denn „Ministerpräsident“ Markus Söder hat am Montag den „Katastrophenfall“ ab Mittwoch ausrufen und damit die Einschränkungen in Bayern drastisch verschärfen lassen.

Merkel sagte, dass „ihr zu viel über Glühweinstände gesprochen werde“ und zu wenig über Krankenschwestern und Pflegekräfte, welche „unter Hochdruck und mit großem Einsatz auf den Intensivstationen und in den Pflegeheimen” arbeiten müssten. Mit den bisher ergriffenen Maßnahmen komme man auf dem „viel zu hohen Niveau stagnierender Infektionszahlen“ nicht herunter, so Merkel.

Harter Lockdown – jetzt

„Es ist eine ganz schwierige Situation“, bezeichnet Merkel die Lage, die so offenbar nur in den Medien, nicht aber in der Realität stattfindet. „Mit dem Prinzip Hoffnung kommen wir nicht weiter“, sagte die Kanzlerin nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters am Montag: “Mit den bisherigen Maßnahmen kommen wir nicht durch den Winter“.

Ohne zusätzliche Maßnahmen „werde man den Winter nicht durchstehen“, heizte Merkel die Panik-Mache weiter bei all jenen an, die nicht zwischen Realität und „Medienwelt“ unterscheiden können. Jetzt „müsse eine Diskussion geführt werden, was man wie wo und wann noch tun könne“, fuhr Merkel fort. „Wir müssen das noch vor Weihnachten entscheiden.“

Merkel wolle mit den Ministerpräsidenten weiter beraten, wie vorzugehen sei und lobte die Entscheidung in Bayern als „Schritte in die richtige Richtung“. Es sei aber„bedauerlich, dass Menschen in Pflegeheimen betroffen seien“, sagte die für ihr Mitgefühl bekannte Kanzlerin. Deshalb müsse „mit Hochdruck an Schnelltests gearbeitet werden“.

Söder hat ab Mittwoch erneut den „Katastrophenfall“ in Bayern ausgerufen. In „Hotspots“ soll es auch nächtliche Ausgangssperren geben. Der Landtag muss noch zustimmen. Die neuen Verschärfungen sehen weitergehende Ausgangsbeschränkungen, Ausgangssperren, schärfere Regeln für Alten- und Pflegeheime sowie für Schulen vor. Verwunderlich, dass die sonst so wehrhaften Bayern bei all dem Irrsinn noch so ruhig bleiben. (AM)

Quelle

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: