Schweiz wird auch gegen das Corona-Virus impfen

Zuletzt hat es einige Verwirrung um die Zulassung des Corona-Impfstoffs von BioNTech / Pfizer in der Schweiz gegeben. Die Behörde hatte am 1. Dezember eine Pressekonferenz abgehalten, in der betont wurde, dass sie nicht auf Kosten der Sicherheit zulassen werde. Tatsächlich warnte sie nicht vor “unkalkulierbaren Risiken”, wie teils in den sozialen Medien berichtet wurde. Vielmehr wurden Fragen aufgeworfen, wie weit etwa Patienten mit Vorerkrankungen geschützt seien.

Die Behörden scheinen inzwischen keine Zweifel mehr zu haben, betonen Beobachter. Seit Anfang der Woche liegt die Zulassung vor. BioNTech und Pfizer müssen in den USA allerdings noch Nebenwirkungen untersuchen, als es bei Geimpften zu allergischen Reaktionen kam. Diese Einschränkung gilt nicht für die Zulassung in der Schweiz, sondern dient lediglich als allgemeiner Hinweis auf den Status der Entwicklung. Zur Erinnerung:

“Nur einen Tag nach den ersten Impfungen meldete die Presse schwere, allergische und anaphylaktische Reaktionen bei den Geimpften. In der EU und somit also auch in Deutschland ist der Impfstoff inzwischen zugelassen.

Die Schweiz hatte durch ihre Aufsichtsbehörde Swissmedic im Wortlaut bis dato erklärt: „Die Regulierungsbehörden des Access Consortiums werden nur Impfstoffe zulassen, deren Nutzen die Risiken überwiegt. Die Mitglieder des Access Consortiums werden alle eingereichten wissenschaftlichen und klinischen Nachweise der Sponsoren von Impfungen streng überprüfen, ebenso wie weitere, auch länderspezifische Nachweise. Gemeinsam überwachen die Regulierungs- und Gesundheitsbehörden nach der Zulassung weiter die Sicherheit von Impfstoffen. Bei zugelassenen Impfstoffen wird die Sicherheit, die Wirksamkeit und die Qualität laufend überwacht.

Bevor ein Impfstoff zugelassen wird, müssen die Zulassungsinhaberinnen zuverlässige Nachweise zur Sicherheit vorlegen, und diese wird laufend weiter von den Regulierungsbehörden überprüft. Impfstoffhersteller müssen die Regeln zur Guten Herstellungspraxis (GMP) einhalten und ausreichend Daten dazu liefern, dass der Herstellungsprozess an sämtlichen Produktionsstandorten sorgfältig kontrolliert und konsistent ist. Ausserdem ist vor der Zulassung die Stabilität der Impfung nachzuweisen.“

Wie Swissmedic am 01.12.2020 mitteilte, könne man „Stand heute keine Zulassung für einen Corona-Impfstoff erteilen“.

Hier die ganze Pressekonferenz für Interessierte:

https://cstats.de/index.php/de/covid-19/schweiz-lehnt-neuen-corona-impfstoff-zun%C3%A4chst-ab.html

Quelle

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