Abschied von der deutschen Wirtschaft – Reiseanbieter

Als unvergessen gilt Peter Altmaiers Hinweis vor fast 10 Monaten, dass angesichts der Lockdown-Maßnahmen der Regierung Merkel in Deutschland niemand seinen Arbeitsplatz verlieren müsse. Fühlten sich Kritiker damals an Ankündigungen der DDR-Führung erinnert, fühlen sich die Kritiker heute teils an die letzten Tage der Staatswirtschaft erinnert. Der Preis der Lockdown-Maßnahmen wird sich zeigen.

Nun fürchtet der „Chef des Verbraucherzentralen Bundesverbands (VZBV)“, Klaus Müller (früher führender Landespolitiker der Grünen, Anm. d. Redaktion) dem „Handelsblatt“ gegenüber eine Insolvenzwelle der Reiseanbieter. Eine Vielzahl der Reiseanbieter müsste möglicherweise wegen Überschuldung (!) Insolvenz anmelden.

Hintergrund der Warnung ausgerechnet der Verbraucherschützer: Das Geld der Versicherungen würde in dem Fall möglicherweise nicht ausreichen, um den Schaden aus den Schäden für Pauschalreisende zu begleichen. Am langen Ende also, so die Übersetzung dieser Redaktion, litten unter diesem Ergebnis dann die Privatreisenden, die nicht reisen dürfen.

Vertrauen würde „noch mehr beschädigt“

Der Verbraucherschützer verweist darauf, dass das „Vertrauen in die Pauschalreise (…) noch mehr beschädigt (würde).

Der Verbraucherschützer wirft der Merkel-Regierung dem Bericht nach demnach vor, dass es Versäumnisse beim Schutz von Pauschalreisenden gegeben habe, indem die „Neuregelung“ der Insolvenzvorschriften, die im Sommer angekündigt worden war, weiterhin auf sich warten lässt.

Ab dem 1. Januar müssen Unternehmen im Fall von Überschuldung nach dem Aussetzen dieser Regelung wieder Insolvenz anmelden. Müller hingegen spricht die Neuordnung der Insolvenzabsicherung von Reiseunternehmen an, die nach dem Fall Thomas Cook versprochen worden war. Bis dato gibt es ein „Eckpunktepapier“ der Regierung bzw. aus dem Justizministerium. Das allerdings hat dieser Tage auch zahlreiche andere Baustellen, um die sich die Behörde kümmert. Unter anderem sorgt die Justizministerin sich öffentlich seit Wochen um den Kampf gegen den „Hass im Internet“. Damit greift sie die Arbeit ihres Vorgängers Heiko Maas fast nahtlos auf.

Quelle

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