Bolsonaro lehnt Corona-Impfstoff aus China ab: „Unsere Bürger sind keine Versuchstiere“

Jair Bolsonaro.Foto: SERGIO LIMA/AFP via Getty Images

In Brasilien hat der Gouverneur von Sao Paulo, Joao Doria, gegen Vorbehalte vonseiten des Präsidenten Jair Bolsonaro Chinas KP-Regime als Partner bei der Lieferung eines Corona-Impfstoffs ins Boot geholt. Ein Test-Teilnehmer hatte sich im Vorjahr das Leben genommen.

Obwohl Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro wiederholt davor gewarnt hat, das KP-Regime in China in Corona-Impfprogramme für die Bürger des Landes miteinzubeziehen, hat der Gouverneur von Sao Paulo und designierte Gegenkandidat bei der Präsidentschaftswahl 2022, Joao Doria, mit Sinovac einen Vertrag geschlossen. Der von Peking gesteuerte Konzern soll den Corona-Impfstoff Coronavac für die 44 Millionen Einwohner der Provinz liefern.

Wie die englischsprachige Epoch Times berichtet, haben Verzögerungen in der Entwicklung eines im eigenen Land hergestellten Präparats zur Folge gehabt, dass ausländische Anbieter ins Boot geholt werden sollten. Während Bolsonaro sich in diesem Zusammenhang für Covishield, die indische Fassung des nicht auf mRNA basierenden Impfstoffs von AstraZeneca, einsetzt, haben Privatkliniken in Brasilien einen eigenen indischen Hersteller eingeladen, sein Präparat zur Verfügung zu stellen.

Dabei handelt es sich um Covaxin, das von Bharat Biotech hergestellt wird. Die Privatkrankenhäuser haben bis dato fünf Millionen Dosen des Impfstoffs bestellt. Weltweit hat Brasilien die dritthöchste Zahl an Corona-Infektionen. Mit Ausnahme weniger Tage im Oktober des Vorjahres hatte das Land seit Juni durchgängig fünfstellige Infektionszahlen pro Tag zu verzeichnen.

„Unsere Bürger sind keine Versuchstiere“

Doria hat umgerechnet etwa 360 Millionen US-Dollar für den Erwerb des Coronavac-Impfstoffs veranschlagt. Ebenso wie der indische Impfstoff durchlief das Präparat eine dreistufige Testphase am Butantan-Institut in Sao Paulo, ehe der offizielle Antrag auf Freigabe bei der Zulassungsbehörde Anvisa gestellt werden konnte.

Wie die „Rio Times“ berichtet, wird am 25. Januar die Impfung im Bundesstaat offiziell starten. Zuerst werden Mitarbeiter von Gesundheitseinrichtungen, Angehörige indigener Gemeinschaften und jene der afro-brasilianischen Quilombola-Gemeinde geimpft.

Der Zulassungsprozess für den chinesischen Impfstoff erlebte eine Verzögerung, bedingt durch einen „ernsthaften abträglichen Zwischenfall“, wie es CNN nannte: Ein Teilnehmer an der klinischen Testreihe hatte sich am 29. Oktober des Vorjahres das Leben genommen. Die Tests wurden wieder aufgenommen, nachdem eine Untersuchung ergeben hatte, dass ein Zusammenhang als unwahrscheinlich betrachtet werden könne.

Bolsonaro hatte den chinesischen Impfstoff von Beginn an abgelehnt und betont, die Brasilianer seien „keine Versuchstiere“. Der Präsident hatte nicht nur in Fragen wie Lockdowns oder Ausgangssperren einen Doria entgegengesetzten Ansatz vertreten, sondern sich auch dagegen gewandt, das chinesische Präparat einem Zulassungsverfahren zugänglich zu machen. Die weitreichende Autonomie für die Bundesstaaten erlaubte es ihm jedoch nicht, dem Regime-Konzern den Zutritt zu versperren.

Hälfte der Bürger lehnt Impfstoff aus China ab

Reuters zufolge zeigte eine Umfrage von Datafolha, dass 50 Prozent der Brasilianer nicht mit dem chinesischen Präparat geimpft werden wollen, 47 Prozent äußerten keine expliziten Bedenken. Bolsonaro erklärte am 4. Januar auf Twitter, es werde zeitnah im Wege der Notzulassung ein Impfstoff verfügbar sein. Die Impfung sei freiwillig.

Anvisa soll in der Zwischenzeit bereits Gespräche mit einem Labor geführt haben, das den indischen Konzern Bharat Biotech in Brasilien vertritt. Dies teilte Brasiliens Gesundheitsministerium mit. Covaxin soll im Februar offiziell zur Anwendung freigegeben sein und spätestens Mitte März nach Abschluss des Zulassungsverfahrens für den privaten Markt zur Verfügung stehen. Mögen Sie unsere Artikel?Unterstützen Sie EPOCH TIMESHIER SPENDEN

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The Epoch Times

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