Kein Interesse an Covid-Obduktionen: Bloß keine Aufklärung der wahren Todesursachen!

Obduktion (Symbolfoto:Imago)

Was immer Licht ins Dunkel der großen Corona-Unbekannten bringen könnte, wird – so scheint es – von offizieller Seite geradezu vorsätzlich sabotiert oder unterlassen. Dabei wäre Erkenntnisgewinn und wissenschaftliches Monitoring eigentlich unverzichtbares A und O bei einer Pandemie, über die wir doch angeblich so wenig wissen und noch so viel lernen müssen. Skandalös niedrig ist die Quote der durchgeführten Obduktionen unter den sogenannten Corona-Toten.

Ein Unding wäre dies auch dann schon, wenn uns zu den gigantischen ökonomischen Folgeschäden der Pandemie nicht auch noch erhebliche Grundrechtseinschränkungen zugemutet würden. Da wir jedoch die Komplettstillegung des gesamten Sozial- und Freizeitlebens seit über drei weiteren Monaten widerspruchslos schlucken sollen, ist es mehr als nur ein unverständliches Ärgernis, wenn die genaue Todesursachenermittlung der angeblich „an und mit“ oder „in Verbindung mit Covid“ Verstorbenen in den meisten Fällen unterbleibt.

Wie der „Norddeutsche Rundfunk“ gestern berichtet,  wurden etwa in Mecklenburg-Vorpommern von bislang 474 dort erfassten Corona-Toten bis heute gerade einmal acht Obduktionen durchgeführt. Diese erbärmliche Quote ist keine Ausnahmeerscheinung: Deutschlandweit sieht das Bild nicht viel anders aus. Nun erhebt auch der Bundesverband der Deutschen Pathologen die Stimme und fordert die massive Erhöhung der Autopsiezahlen bei verstorbenen Covid-Patienten. Nur so sei „ein wirksamer Beitrag zum Verständnis der Krankheit und bei der Entwicklung angepasster Therapien“ möglich.

Politisches Aufklärungsinteresse fehlt offenkundig

Wenn allerdings nicht einmal in einem von der Pandemie zumindest in letalen Fällen kaum betroffenen Bundesland der politische Wille (und die finanziellen Mittel) zur postmortalen Ursachenbestimmung da ist, dann drängt sich der Verdacht auf, dass diese Informationen womöglich gar nicht so genau ermittelt werden sollen; jede Obduktion birgt schließlich das Risiko, dass am Ende völlig andere Todesursachen in der überwiegenden Zahl der Fälle herauskommen – und die Pandemie den ihr von der Politik zugeschrieben Schrecken weiter einbüßen könnte.

Genau darum geht es wohl – und deshalb hat auch der mit beispiellosen Vollmachten ausgestattete Bundesgesundheitsminister in dieser Richtung noch keine Ambitionen entwickelt, obwohl diese Aufklärungsarbeit eigentlich im ureigensten Interesse der Politik läge. Vorausgesetzt, dieser ginge es wirklich um die schnellstmögliche Beendigung dieser angeblichen Pandemie. (DM)

Quelle

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