Ansteckungsleugner? Corona-Impffreunde scheinen sich zu irren

In den politischen Diskursen, wie es neudeutsch heißt, geht es aktuell vor allem um die Impfstoff-Verteilung, die -beschaffung und die daraufhin folgende soziale Impferfordernis. Die Merkel-Regierung hat durch die Kanzlerin anklingen lassen, dass jeder selbst entscheiden könne. Wenn aber Unternehmen dann entscheiden, nur Geimpfte zu ihren Produkten oder Veranstaltungen zuzulassen….

Nun gibt es einen schweren Rückschlag. Die Zulassungsdiskussion könnte recht schnell vorbei sein. Zumindest ist inzwischen der Zweifel daran, dass Geimpfte nicht mehr ansteckend seien, recht groß. Dies sei, so auch „nordbayern.de“ „noch nicht ganz sicher“. Christian Drosten räumt ein: „Es wird immer so sein, dass einer, der geimpft ist, dennoch ein bisschen Replikation des Virus auf den Schleimhäuten haben kann“.

Sie können sich in Nase und Rachen nach der Infektion vermehren und dann durch Atmen, Husten oder Niesen weitergereicht werden. Dieser scheinbar schlechten Nachricht wurde bis dato allerdings eine geringe Wahrscheinlichkeit eingeräumt. Dies sieht auch Drosten so, der meint, Geimpfte würden „schlechter“ als Überträger fungieren.

Uni Oxford rechnet mit

Dies wird tatsächlich so sein, mutmaßen auch Andere. Die Zahlen jedoch könnten nun ernüchtern. Denn die Uni Oxford, die zusammen mit AstraZeneca einen Impfstoff entwickelt hat, hat dies nun in ersten Tests quantifiziert. 67 % geringere Übertragung vermutet die Forschungschefin Mene Pangalos nach den ersten Daten.

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