89-Jähriger stirbt nach Corona-Impfung in Göttingen

tand: 14.02.2021 16:00 Uhr

Ein 89 Jahrer alter Mann ist auf dem Heimweg nach einer Impfung gegen das Coronavirus in Göttingen kollabiert und kurz darauf gestorben. Das teilte die Stadt am Sonntag mit.

Wie die Polizei am Sonntagnachmittag mitteilte, stellten Rechtsmediziner aber keinen kausalen Zusammenhang zwischen der erfolgten Impfung und dem Tod des Mannes fest. Als Todesursache sei eine Vorerkrankung diagnostiziert worden, die vor der Obduktion gar nicht bekannt war.

Keinerlei Anzeichen auf Impfreaktion

Sowohl bei der Impfung am Sonnabend als auch bei der Nachbeobachtung habe es keinerlei Anzeichen auf eine Impfreaktion gegeben, hieß es zuvor von der Stadt. Eine Begleitperson habe den Mann sofort nach dem Zusammenbruch zurück ins Impfzentrum gefahren, wo er trotz sofort eingeleiteter Hilfsmaßnahmen starb. Die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin die Obduktion angeordnet.

Ähnlicher Fall in Weyhe

Nach Angaben der Stadt wurde der Todesfall dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldet. Dort erfolgt die Impfüberwachung für ganz Deutschland. Bis Ende Januar hatte das PEI 69 Fälle untersucht, bei denen Menschen eine Stunde bis 18 Tage nach einer Corona-Impfung starben. Ein Zusammenhang der Todesfälle mit den Impfungen wurde aber nicht festgestellt. Auch in Weyhe (Landkreis Diepholz) war es Ende Januar zu einem ähnlichen Fall gekommen.Betriebsgelände des Eisherstellers Froneri bei Schnee. © NDR 1 Min

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