Immer mehr Opfer…

Wie bei jeder anhaltenden Belastung werden jetzt die zunehmenden Zerstörungen sichtbar; das zeigt sich auch in der Coronapolitik. Die Schwachen, das sind die Alten und die Kinder. Für sie nimmt die Zeit einen anderen Verlauf.

Für Kinder fließt die Zeit langsam; ein Jahr ist eine Ewigkeit; eine lange Zeitspanne, in der sie sich verändern, lernen, wachsen. Ein Jahr Corona bedeutet meist eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten, kaum Schulunterricht, das Diktat der Angst und der Zwang zur Maske. Familiäre Probleme mögen dazu kommen, Isolation und Vereinsamung, zunehmend auch anwachsende häusliche Gewalt im Lockdown. Viele Kinder reagieren depressiv und apathisch. Es ist mehr als ein verlorenes Jahr. Es ist ein Jahr, dessen traumatische Folgen sich erst später zeigen werden.

Bei sehr Alten verfließt die Zeit schnell. Oft zählen nur noch Monate, ein halbes Jahr oder ein ganzes. In dieser Zeit allein zu sein, die Familie nicht mehr zu sehen, die Liebsten, die Kinder, die Enkelkinder: Viele empfinden es, so sagen uns die Pfleger, als vorgezogenes Sterben, als sozialen Tod, dem der geistige und physische folgen.

Das sollten wir Erwachsene im mittleren oder rüstigen Stand vor Augen halten: Was ist schon ein Jahr ohne Urlaub für einen 50-Jährigen; der Verzicht relativiert sich und irgendwann wird es ja wieder weitergehen. Wir hatten schöne Zeiten und weitere schöne Jahre liegen vor uns, in denen wir nachholen, was uns derzeit fehlt.

Diese Gelassenheit können die Jungen und die Alten nicht haben.

Und es sind die Sensiblen. Sie leiden nicht nur unter Isolation, dem Zerbrechen ihrer sozialen Eingebundenheit, dem Fehlen von Freundschaften.

Es ist ein düsterer Nachruf, den TE-Autor Alexander Wendt anlässlich des Todes von Stefan Mickisch geschrieben hat. Es ist ein sehr persönliches Stück über das Scheitern eines sensiblen Pianisten, der wie kaum ein Zweiter Musik erklären und in Worte fassen konnte. Umgebracht hat ihn die Reaktion auf seine eigenen Worte: Eine ungeschickte Bemerkung auf Facebook wurde zum Anlass genommen, seine Existenz, seinen Ruf und sein Leben zu zerstören. Besonders niederträchtig dabei hervorgetan haben sich der Bayerische Rundfunk und das Haus Wahnfried in Bayreuth.

Es wurde eine Hexenjagd veranstaltet, eine öffentliche Jagd auf Einen, der eine andere als die erlaubte staatliche Meinung vertritt. Daran ist Stefan Mickisch zerbrochen. Die selbstgerechten Rächer der Regierung und ihre Subventionsempfänger reagieren nicht betroffen, sie werfen noch schäbige Bemerkungen nach ins offene Grab.

Dieses Land ist wieder tief gesunken. Sehr tief. Corona zeigt, wie wir mit den Schwachen und den Sensiblen umgehen: Rücksichtslos, rechthaberisch, herrisch.

Brief einer 90-JÄHRIGEn AN Armin LASCHET „Sie retten mein Leben zu Lasten meiner Kinder und Enkel“ „Diese Form der Zwangsbeglückung kenne ich aus der DDR. Wenn ich morgen am Herzinfarkt sterbe, dann ist es Ihnen egal, aber es wird alles unternommen, um mich am Corona-Tod zu hindern? Merken Sie eigentlich, wie sich das für eine 90-Jährige anhört?“
KEINE VORZUGSBEHANDLUNG FÜR GEIMPFTE
Merkel salomonisch: Keine Normalität ist für alle da!
Die Bundeskanzlerin lehnt es ab, Geimpfte anders zu behandeln als Nicht-Geimpfte. Allzu sehr sollen wir uns wohl doch nicht nach der schnellen Impfung sehnen. Der Grund dafür ist offensichtlich.
Artikel lesen
METZGERS ORDNUNGSRUF 08-2021
Mehr als die Hälfte kommt ohne Ausweispapiere
Das deutsche Asylrecht ist längst ein Eintrittspfad für Jedermann geworden. Denn die Anonymität garantiert auch bei Nichtanerkennung oft ein Bleiberecht.
Artikel lesen
„DIE HABEN IHRE PAPIERE NICHT WEGGESCHMISSEN“ Nicht die Pässe der Asylbewerber fehlen, sondern der Wille der deutschen Politik Das Bundesinnenministerium sagt, dass mehr als die Hälfte der Asylzuwanderer keinen Ausweis vorlegt. Seit Jahren ist das Problem bekannt. Womöglich hat das auch damit zu tun, dass in Deutschland die Entschlossenheit fehlt, die Identitäten wirklich festzustellen. Artikel lesen
Honeckers Erben
Mietpreisbremse: Merkel und Göring-Eckardt streben in Wohnraumbewirtschaftung der DDR zurück
Die Bundesregierung scheint entschlossen zu sein, in der Frage des Eigentums und des Wohnungsbaus und der Wohnraumbewirtschaftung den sozialistischen Weg zu wählen. Das hätte sich Erich Honecker wohl nicht träumen lassen.
Artikel lesen
NACH BAUVERBOT FÜR EINFAMILIENHÄUSERN
Neubauviertel Hamburg: Grüner Bezirksamtsleiter will Bürgerbegehren unterbinden
In Hamburg-Nord zeigen die Grünen ihr wahres Gesicht. Wachsendem Unmut der Bürger gegen das Bauverbot für Einfamilienhäuser begegnet man mit einem Trick.
Artikel lesen

Quelle

Ein Kommentar zu “Immer mehr Opfer…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

<span>%d</span> Bloggern gefällt das: