Willkommen in der “neuen Normalität”: Impfpass und Zweiklassengesellschaft kommen im Sommer

Willkommen in der “neuen Normalität”: Impfpass und Zweiklassengesellschaft kommen im Sommer

Das Kabinett hat den Weg für einen digitalen Impfpass freigemacht, der im Sommer in Deutschland eingeführt werden soll. Damit ist beschlossen, was vor kurzem noch ausgeschlossen wurde: Es wird eine Zweiklassengesellschaft aus Geimpften und Nichtgeimpften geben.

Am 18. Januar habe ich in einem Artikel ausführlich die Chronologie der Diskussion um eine Impfpflicht und die Einführung elektronischer Datenbanken zur Erfassung von Geimpften und Impfverweigerern aufgezeigt (den Artikel finden Sie hier). Leider sind meine in dem Artikel beschriebenen Befürchtungen bereits einen Monat später Realität geworden.

Zur Erinnerung: Ich habe in dem Artikel all die Hinweise zusammengetragen, die darauf hindeuten, dass hinter den Kulissen bereits an einer EU-weiten Datenbank zur Erfassung der (Nicht-) Geimpften gearbeitet wird und dass eine Impfpflicht “durch die Hintertür” eingeführt wird, die zur Folge haben wird, dass die Menschen, die eine Corona-Impfung ablehnen, de facto aus dem gesellschaftlichen (und möglicherweise auch beruflichen) Leben ausgeschlossen werden.

Das ist nun beschlossene Sache, das Bundeskabinett hat den Weg für den digitalen Impfpass freigemacht, die Impfpflicht durch die Hintertür und die daraus resultierende Zweiklassengesellschaft werden in Deutschland damit sehr bald Realität.

Bevor wir zu der aktuellen Meldung kommen, will ich aber aufzeigen, wie sich die Scheindiskussion um die Impfpässe seit meinem letzten Artikel entwickelt hat. Ich sage “Scheindiskussion”, weil ich schon vor einem Monat anhand der damals vorliegenden Informationen aufgezeigt habe, dass das ganze längst beschlossene Sache war und hinter den Kulissen bereits vorbereitet wurde, während Politik und Medien der dummen Öffentlichkeit eine Diskussion über das Thema vorgespielt haben. Die Öffentlichkeit sollte damit darauf eingestellt werden und wird zusätzlich durch den Lockdown “weichgekocht”, damit sie dem zustimmt, weil es ja angeblich der einzige Weg ist, die im Grundgesetz garantierten Freiheitsrechte zurückzubekommen.

Am 5. Februar hat Dänemark die Einführung eines elektronischen Impfpasses angekündigt, der als App auf das Handy geladen werden soll. Damit sollen dann die Geimpften wieder Zugang zu allen möglichen Dingen wie Konzerten, Veranstaltungen, Kino, Restaurants, Schwimmbädern und so weiter bekommen, während Nichtgeimpften der Zugang verwehrt wird.

Am 7. Februar hat Australien die Einführung genauso eines Impfpasses angekündigt. Welche Nachteile diejenigen erwarten, die die Impfung verweigern oder die App nicht auf dem Handy haben, war noch nicht entschieden, aber im Gespräch waren auch wieder der Zugang zu den gleichen Dingen, wie in Dänemark, darüber hinaus war auch noch die Rede davon, dass der Impfpass die Voraussetzung für das Betreten von Alten- und Pflegeheimen sein könnte. Wer also als Altenpfleger die Impfung ablehnt, riskiert die Arbeitslosigkeit, wer die Eltern oder Großeltern in solchen Heimen hat, verliert das Besuchsrecht. Da die australische Fluglinie Qantas schon vorher angekündigt hatte, demnächst nur noch Geimpfte zu transportieren, gelten für Nichtgeimpfte dann wohl auch Reisebeschränkungen.

Am 12. Februar hat RT-Deutsch in einem Artikel gezeigt, in welchen EU-Ländern die Zweiklassengesellschaft bereits eingeführt wird, indem für Geimpfte und Nichtgeimpfte unterschiedliche Einreise- und Quarantänebestimmungen gelten. Das dürfte später vor allem für Urlaubsreisen wichtig werden, wenn man zum Beispiel zwar nach Griechenland reisen darf, aber als Nichtgeimpfter den Urlaub dann in Quarantäne anstatt am Strand verbringen muss.

Am 13. Februar hat die EU in Person von Ursula von der Leyen – wie in meinem Artikel vom 18. Januar prophezeit – dem angeblichen Druck der Scheindiskussion nachgegeben und erklärt, sie sei für eine zentrale EU-Impfbescheinigung, also die von mir angekündigte europäische Datenbank, grundsätzlich offen. Dann würde die Corona-Impfung zur Voraussetzung für Reisen innerhalb der EU werden.

Ein Verfechter für den Corona-Impfpass als Voraussetzung für Reisen ist der griechische Ministerpräsident. Am 16. Februar wurde gemeldet, dass Gespräche mit Israel über Einführung und Anerkennung von elektronischen Impfpässen für Reisende weit fortgeschritten sind.

Und nun ist es auch in Deutschland so weit. Die Bild-Zeitung, deren Berichterstattung man trefflich kritisieren kann, die aber auch beste Kontakte in die Regierung hat, hat am 23. Februar gemeldet, dass das Bundeskabinett den digitalen Impfpass inklusive App und Datenbank beschlossen hat:

“Der Impfpass soll nach BILD-Informationen Ende des zweiten Quartals 2021 verfügbar sein. Damit könnten bereits Geimpfte Einlass z. B. bei Konzerten oder in Restaurants bekommen. Ab Januar 2022 sollen die Impf-Daten zusätzlich in der elektronischen Patientenakte für Mobilgeräte gespeichert werden können.”

Damit ist es beschlossene Sache: Im Sommer wird die Zweiklassengesellschaft Realität in Deutschland. Wer seine im Grundgesetz festgeschriebenen (angeblich unveräußerlichen) Grundrechte ausüben möchte, muss dann geimpft sein. Wer die Impfung (aus welchen Gründen auch immer) ablehnt, wird ein Mensch zweiter Klasse werden, der nur noch sehr eingeschränkt reisen kann, für den viele Veranstaltungen verboten sind und der wohl auch in bestimmten Berufen nicht mehr arbeiten darf.

Das ist sie, die “neue Normalität”, von der Politik und Medien seit einem Jahr reden. Langsam wird klar, was wir uns darunter vorzustellen haben.

Quelle

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

<span>%d</span> Bloggern gefällt das: