Fukushima Gedenken gekippt – echte Experten passen nicht in die Atomangst-Gedenkstunde

Symbolbild; Anhörung/öffentliches Fachgespräch Umweltausschuss DBT; Bild Deutscher Bundestag / Achim Melde

Bundestag tritt mal wieder Freiheit der Wissenschaft mit Füßen
Von EIKE Redaktion

Wie jedes Jahr, so sollte auch diesmal der „Opfer der Reaktorhavarie“ von Fukushima gedacht werden. Dazu wollte der Ausschuss für Umwelt und nukleare Sicherheit des Deutschen Bundestages im Format eines Öffentlichen Fachgesprächs diverse Fachleute zu Wort kommen lassen.

Das Problem: Es gibt bisher kein einziges Opfer der Reaktorhavarie, und unter „Fachleuten“ versteht die Ausschussvorsitzende Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Grüne) offenbar eher so etwas wie Greenpeace-Aktivisten. Denn eine solche – aus Japan – sollte eingeladen werden. Die AfD wollte auch hier die vielbeschworene Vielfalt herstellen, auch der Freiheit der Wissenschaft öffentlichen Wirkraum geben und damit den Bundestag beim Wort nehmen, der in der aktuellen Stunde vom 18.2.21 genau diese – entgegen der Realität- gerade beschworen hatte und schlug dem Ausschuss eine echte Wissenschaftlerin vor. Es war eine Krebs- und Mikropathologin des renommierten Imperial College London. Sie lehrt dort als ausgewiesene Expertin für gesundheitliche Strahlenwirkungen.

Das durfte natürlich nicht sein. Wenn schon „Wissenschaftler“, dann ausschließlich solche, die der Fukushima-Strahlenpanik das Wort reden. Manche ihrer Vertreter werden gelegentlich schon mal „Mietwissenschaftler“ genannt.

Doch die konnten die anderen Fraktionen, einschließlich der GroKo, offenbar nicht mehr so schnell auftreiben, denn nicht jeder Wissenschaftler gibt sich für so ein Spiel her.

Nach lautstarker Diskussion, dabei sollen gegen die AfD  Vorwürfe wie „Verhöhnung der Opfer“ und – noch schlimmer – Verharmloser von „Kinderkrebs“ erhoben worden sein,  wurde mit Mehrheit der Fraktionen kurzerhand beschlossen, die Veranstaltung gar nicht erst öffentlich stattfinden zu lassen. Und da außerdem kein wirklicher Sachverständiger geheuert werden konnte, muss nun -via Auswärtiges Amt- der deutsche Botschafter aus Tokyo den Ersatz spielen.

Problem erledigt.

Dieser Umgang mit Wissenschaft ist leider symptomatisch, nicht nur für das Parlament, sondern auch und vor allem für die Regierung. Man denke nur an die vom BMI bestellten Studien zum Anschüren der Corona-Panik im März 2020 welche unter massiver Mitwirkung eines bis dato völlig unbekannten Doktoranden der Germanistik entstanden, der sich bisher vor allem durch ungebrochene Mao-Tse-Dong Verehrung auszeichnete, aber die entscheidenden Schreckensbilder beisteuern durfte.

Wegen dieser, wenn auch umfassend geleugneten, Angriffe auf die grundgesetzlich garantierte Freiheit der Wissenschaft, gab es im Plenum kürzlich –auf Anregung der AfD Fraktion- eine Aktuelle Stunde. Details dazu hier

Zur eindeutigen Politik-Abhängigkeit der deutschen Wissenschaft hier ein wichtiges Essay.

Der Beitrag basiert in Teilen auf einer Pressemitteilung der AfD Fraktion im Deutschen Bundestag.

Quelle

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