Für seine Studie…

… über den Ursprung des Corona-Virus wurden Prof. Roland Wiesendanger und die Universität Hamburg heftig kritisiert

Wiesendanger war darin zu dem Ergebnis gekommen, dass das SARS-CoV-2-Virus, welches die COVID-19 Erkrankung hervorruft, aus einem Labor in der chinesischen Stadt Wuhan stammt. Im Interview mit Roland Tichy berichtet Wiesendanger, dass er allerdings auch Tausende von positiven Rückmeldungen erhalten habe, unter anderem von Wissenschaftlern, Ärzten, Klinikdirektoren, Juristen, aber auch von vielen Privatpersonen aus allen Bevölkerungsschichten. „Mir wurden zudem weitere ca. 100 Dokumente und Hinweise über die Vorgänge in Wuhan zugänglich gemacht“, sagt er. „Damit kommen wir der Wahrheit immer näher, die geprägt ist durch sehr viele Merkwürdigkeiten wie die Löschung von Daten über Coronaviren des virologischen Instituts in Wuhan, dass Ärzte in China nicht über die Vorkommnisse in der Frühphase der Pandemie offen berichten durften oder dass Proben von Patienten aus dem Zeitraum von Oktober bis Dezember 2019 nicht ausgehändigt wurden, auch nicht jüngst gegenüber Mitgliedern der WHO-Untersuchungskommission.“

In den USA wird viel offener nach dem Ursprung des Virus gesucht. Und auch die Medien berichten dort weniger voreingenommen über Argumente, die für den Ursprung des Virus im Labor sprechen.

„Das Beharren auf einer Zoonose“, sagt Wiesendanger, „als mögliche Ursache der gegenwärtigen Pandemie ist meiner Meinung nach dadurch begründet, dass man lieber von einer „Naturkatastrophe“ spricht, weil etwas Schicksalshaftes für viele Menschen leichter zu ertragen scheint.“ Außerdem gehe es um die zentrale Frage: Darf man biotechnologische Forschung betreiben mit dem Ziel, natürlich vorkommende Viren für den Menschen gezielt ansteckender, gefährlicher und letztlich tödlicher zu machen?

Die Wissenschaftler jedenfalls, die mit solcher „gain-of-function“ Forschung befasst sind, haben aber kein Interesse daran, dass diese Frage in der Weltöffentlichkeit laut gestellt und womöglich verneint wird.

„Das Problem ist, dass im Falle des Nachweises eines Laborunfalls erheblich einschränkende Regulierungen von biotechnologischen Forschungsaktivitäten erwartet werden können. Viele Wissenschaftler fürchten wohl, dass die Katastrophe von Wuhan ähnlich drastische Konsequenzen für die Biotechnologie haben könnte wie im Falle der Kernkrafttechnologie nach dem Reaktorunglück von Fukushima. Aber angesichts der ungeheuren Gefährlichkeit der „gain-of-function“ Forschung geht es nicht ohne internationale Regulierungen und gegenseitige Aufsicht.“

Quelle

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