In eigener Sache: Wird es eine Diskussion „Röper vs. Reitschuster“ geben?

Ich bekomme fast täglich Mails mit Fragen, ob es mal eine Diskussion zwischen Boris Reitschuster und mir geben wird. Da Herr Reitschuster und ich inzwischen in Kontakt stehen und wir uns am Telefon sehr gut verstanden haben, will ich hier kurz auf die Frage eingehen.

Ich habe Herrn Reitschuster kürzlich kontaktiert, weil ich eine Frage hatte, von der ich gehofft hatte, dass er mir weiterhelfen könnte. Es ging dabei um eine Recherche, die nichts mit Russland zu tun hatte, sondern mit der aktuellen politischen Situation in Berlin, wo Herr Reitschuster in meinen Augen derzeit eine hervorragende Arbeit als kritischer Journalist macht, indem er der Regierung kräftig auf die Nerven geht. Das ist ja bekanntlich die Aufgabe von kritischen Journalisten, während die „Qualitätsmedien“ inzwischen der Meinung zu sein scheinen, es sei die Aufgabe von Journalisten, der Regierung nach dem Munde zu reden. Aber das das ist ein anderes Thema.

Jedenfalls haben wir uns bei der Gelegenheit auch über andere Dinge unterhalten. Beim Thema Russland haben wir viele Gemeinsamkeiten entdeckt, denn uns eint, dass wir uns beide in das Land und seine offenen und herzlichen Menschen verliebt haben. Aber was die russische Politik angeht, über die wir nur sehr oberflächlich gesprochen haben, waren wir uns einig, dass wir uns nicht einig sind, sondern sehr verschiedene Sichtweisen darauf haben.

Das ist ja auch der Grund, warum sich viele eine Art Podiumsdiskussion „Röper vs. Reitschuster“ (oder umgekehrt) wünschen. Wir sind beide kritische Journalisten, sind jedoch beim Thema russische Politik sehr unterschiedlicher Meinung. Aber wir haben uns trotzdem gut verstanden und uns beiden war wichtig, dass wir als Demokraten in der Lage sind, auch bei völlig konträren Standpunkten sachlich und respektvoll miteinander umzugehen. Und das ist uns mehr als gelungen.

Ich hatte nie etwas gegen die Idee einer Diskussion mit Herrn Reitschuster, mir schwebt dabei ein Format nach Art einer „Wahlkampfdebatte“ vor, bei der ein Moderator Fragen oder Themen vorgibt und beide dann abwechselnd mit festgelegter Redezeit antworten, während das Mikrofon des anderen ausgeschaltet ist. Das ist mir wichtig, weil ich bekanntermaßen die schlechte Angewohnheit habe, meine Gesprächspartner zu unterbrechen, wenn ich etwas ganz anders sehe. Mit der Regel der abgeschalteten Mikrofone möchte ich mich selbst ausbremsen.

Auch Herr Reitschuster hat mir gesagt, dass er Lust auf eine solche Diskussion hätte, aber derzeit hat er andere Prioritäten. Das gilt auch für mich. Aber wir werden auf diese Idee irgendwann zurückkommen, ich bitte alle Interessierten daher um ein wenig Geduld.

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Ich wünsche allen eine schönes Wochenende und

bleiben Sie kritisch!

Thomas Röper

Quelle

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