»Epidemische Lage von nationaler Tragweite«

„Trotz Pandemie: „Historisch niedrige Auslastung“ in Kliniken

Eine zweite Studie belegt eine massive Unterbelegung deutscher Krankenhäuser im ersten Pandemie-Jahr. Stattdessen überlasten Personalmangel, Pandemie-Missmanagement und Unterfinanzierung die Pflegekräfte und gefährden Kranke fortgesetzt. Ausbaden sollen es die Bürger.

Mit COVID-19-Patienten überlaufene Kliniken, die massenhaft Schwerkranke abweisen müssen: Ein solches Horrorszenario malt die Bundesregierung seit einem Jahr an die Wand. Es ist eines der Damoklesschwerter, mit denen sie Lockdown um Lockdown und dauerhafte Grundrechtseinschränkungen rechtfertigt. Just eingetreten ist das bisher nie.

Kliniken melden 2,4 Millionen weniger Behandlungsfälle als 2019

Den im Ärzteblatt veröffentlichten Daten zufolge sank die Zahl der abgerechneten Behandlungsfälle im Jahr 2020 gegenüber 2019 um fast 13 Prozent von 19,2 auf 16,8 Millionen. Einen besonders starken Rückgang der Fallzahlen verzeichneten die Autoren Ulrike Nimptsch und Reinhard Busse von der Technischen Universität (TU) Berlin in kleinen und mittleren Krankenhäusern mit weniger als 600 Betten. In den größeren Kliniken war die Abnahme weniger stark ausgeprägt, wie sie informierten.

Kliniken vor der Pleite, viele Pflegekräfte arbeitslos

Der Logik des Marktes folgend, bringen die gesunkenen Fallzahlen wiederum die Kliniken in wirtschaftliche Not. Vielen Häusern drohe gar die Pleite, warnte die Deutsche Krankenhaus-Gesellschaft (DKG) kürzlich. Wer in finanzieller Not ist, stellt auch kein neues Personal ein – und bezahlt vorhandenes nicht besser.
So schrumpfte darüber hinaus die Zahl der Pflegekräfte in Krankenhäusern und Pflegeheimen im ersten Pandemie-Jahr offensichtlich weiter.

Quelle

https://de.rt.com/inland/114450-trotz-pandemie-historisch-niedrige-auslastung-krankenhaeuser/

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