Trotz Untersterblichkeit: Wahlen vorbei, alles wieder dichtmachen! Lockdown-Verlängerung bis Mai geplant

Merkel mit Stahlhelm und Panzern; Foto: © jouwatch Collage
(Collage:Jouwatch)

Keine drei Wochen alt ist der „5-Stufen-Plan“ der Bundesregierung mit intransparenten, teilweise unerreichbaren und abstrus zusammengewürfelten Grenzwerten als Vorbedingung für Öffnungen – ein bürokratisch monströses Regelwerk, das niemand kapierte. Jetzt wird auch klar, warum: Weil es sowieso keine Bedeutung haben wird. Denn Merkels Corona-Regime plant bereits die nächste Verlängerungsetappe: Auf dem Bund-Länder-Gipfel am kommenden Montag soll die Verlängerung des harten Lockdown bis Ende Mai beschlossen werden.

Begründet wird dieser klar verfassungswidrige und nur noch pervers zu nennende Schritt offiziell mit den steigenden Inzidenzen, die die Lauterbach’sche „dritte Welle“ mit sich bringt. Und obwohl diese Inzidenzwerte weniger denn je über die Gefährlichkeit einer Pandemie aussagen, weil trotz mehr getesteter Positiver die schweren Verläufe und Todeszahlen weiter abnehmen, hält die Politik weiter daran als einzigem Kriterium für die Risikobewertung fest. Dass es sich dabei um einen nur noch kriminell zu nennenden Zahlenschwindel handelt, auf dessen Grundlage das Volk zum nunmehr sechsten Mal in die zerstörerische Lockdownverlängerung geschickt wird, wird von allen offiziellen Seiten ignoriert und unter den Teppich gekehrt. Weder die fehlende PCR-Testzuverlässigkeit noch das Fehlen jeglicher Vergleichbarkeit der Testqouten zwischen einzelnen Landkreisen (die bei identischem Infektionsgeschehen entweder eine „harmlose“ Inzidenz bewirken oder aber zur Ausrufung eines „Hochrisikogebietes führen) ficht die selbstherrliche Gesundheitsdiktatur noch an. Ganz abgesehen davon, dass selbst eine Inzidenz von 500 nichts darüber besagt, wieviele Fälle mit Krankheitswert es überhaupt gibt.

Der wahre Grund für die Verlängerung dürfte darin bestehen (freilich neben dem Wunsch, den großen Zusammenbruch und die Stunde der Abrechnung so lange wie möglich hinauszuzögern, möglichst bis nach der Bundestagswahl), dass die zur Voraussetzung der meisten versprochenen Öffnungsschritte gemachten Schnelltests überhaupt nicht vorhanden sind bzw. die Logistik zu deren Massendurchführung schlichtweg fehlt. Mit den spärlichen vorhandenen Möglichkeiten, auch durch kreative Modelle wie in Tübingen, wurden (zumindest vielerorts) bereits drei der fünf vorgesehenen Stufen erreicht. Viele Unternehmer hatten bereits Hoffnung geschöpft, Personal organisiert, Bestellungen aufgegeben und die Wiederaufnahme ihres zwangsunterbrochenen Betriebs geplant. Jetzt aber ist alles Essig: Bund und Länder schon ab 22. März den geplanten vierten Öffnungsschritt auszusetzen – demzufolge regional bei einer „Inzidenz bis 50“ zumindest der Außenbereich von Restaurants, Theater, Konzerte, Opernhäuser und Kinos sowie Anbieter kontaktfreier Sportarten wieder öffnen hätten können. Alles bleibt dicht – und weiter geht es mit dem Nordkorea-Modus bis mindestens Ende April, wohl eher Pfingsten, bis dann der Sommer vollgemacht wird.

Nordkorea-Modus bis mindestens Mai

Und nunmehr wird auch klar, dass die Hoffnung auf einen moderaten Lockerungsfrühling ausschließlich aufgrund der Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Sonntag genährt wurde – und kaum sind diese durch, zeigt Merkels nur noch neurotisches Regiment wieder seine wahre Fratze. Und wie erwartet, trommeln die Durchhaltemedien wacker im Regierungssinne: „Ein Verlängern des Lockdowns ist unausweichlich„, so etwa „Focus“ in tiefstem Verständnis. So etwas also propagieren in fatalistischen Kadavergehorsam Journalisten, die eigentlich die Aufgabe hätten, die Unsinnigkeit einer Lockdownbegründung ausschließlich anhand irrelevanter „Inzidenzzahlen“ aufzuzeigen – obwohl dank die – selbst bei uns bereits mittlerweile weitgehend abgeschlossenen – Durchimpfung der Hochrisikogruppen mit gar keiner Sterbewelle oder Systemüberlastung des Gesundheitswesens mehr zu rechnen ist!

Dies zeigen übrigens auch die deutschen Sterbefallzahlen, die laut Statistischem Bundesamt auch in der ersten Märzwoche wieder deutlich unter dem Durchschnitt der Vorjahre lagen: Vom 1. bis zum 7. März starben, so die „dts Nachrichtenagentur“ unter Berufung auf Destasis, in Deutschland insgesamt 18.557 Menschen – 14 Prozent (entsprechend 3.133 Fällen) unter dem Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020 für diese Kalenderwoche. Die Zahl der Covid-Fälle darunter sank gegenüber der Vorwoche (1.834 Fälle) um 638 Fälle. Wie fortan eine gesamte Volkswirtschaft unter – angesichts abnehmender Gefahrengrundlagen: fadenscheinigen – Vorwänden wieder noch stärker in den staatlichen Würgegriff genommen und immer weiter in den Ruin getrieben wird, kann wohl niemand mehr rational erklären. Die Bevölkerung muss das Heft des Handels daher selbst in die Hand nehmen und ihre Mündigkeit gegenüber denjenigen behaupten, die ganz offensichtlich den Verstand verloren haben.

Quelle

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