Der Skandalimpfstoff von AstraZeneca


Thrombosen, geringe Wirksamkeit, manipulierte Studien

AstraZeneca beherrscht die Schlagzeilen. Nachdem eine ungewöhnliche Häufung sehr seltener Thrombosen festgestellt wurde, wurden die Impfungen zunächst gestoppt, um ein paar Tage später wieder aufgenommen zu werden. Eine Zusammenfassung der Meldungen und Ereignisse.

von Anti-Spiegel 23. März 2021 16:24 Uhr

Stellen Sie sich vor, es gäbe eine Krankheit, an der in einem Jahr weniger als 0,1 Prozent der Bevölkerung sterben, wobei weit über 90 Prozent dieser Opfer alte und schwerkranke Menschen über 70 sind, was wiederum bedeutet, dass die Toten unter 60 Jahren weniger als 0,01 Prozent der Bevölkerung ausmachen.

Und dann würde man Ihnen sagen, Sie sollen sich gegen diese Krankheit mit einem Impfstoff impfen lassen, dessen Wirksamkeit bei nur 60 Prozent liegt, der aber zu einer (wenn auch nur sehr leicht) erhöhten Gefahr tödlicher Thrombosen führt. Würden Sie sich, wenn Sie nicht gerade alt und krank sind, damit impfen lassen?

Das muss jeder selbst entscheiden, aber das ist, was gerade passiert.

Thrombosen nach Impfung mit AstraZeneca

Anfang März haben mehrere Länder nach einer Häufung von seltenen Thrombosen nach Impfungen mit AstraZeneca die Impfungen mit dem Impfstoff ausgesetzt. Das fand der Spiegel gar nicht gut und schrieb am 12. März unter der Überschrift „Gerinnungsstörungen nach AstraZeneca-Impfungen – »Mehr Zufall als Ursache«“ unter anderem:

„Dennoch haben sich zahlreiche Nationen – möglicherweise vorschnell – entschieden, dem Beispiel Österreichs zu folgen. Nachdem es auch in Dänemark einen Todesfall durch eine Gerinnungsstörung im zeitlichen Zusammenhang mit der AstraZeneca-Impfung gab, stoppte es ebenfalls die Impfungen. Auch die baltischen Staaten, Norwegen, Island, Luxemburg, Thailand und Rumänien setzten die Impfungen aus.“

Obwohl das Paul Ehrlich Institut am 12. März im Spiegel noch Entwarnung gab, wurden nur drei Tage später auch in Deutschland die Impfungen mit AstraZeneca eingestellt. Vorher hatten in der EU schon Dänemark, Island, Irland, Italien, Norwegen und die Niederlande die Impfungen mit AstraZeneca ausgesetzt.

AstraZeneca von jeder Haftung befreit

Am gleichen Tag gab es Berichte von RTL und n-tv, denen nach eigenen Angaben die ungeschwärzten Verträge der EU mit AstraZeneca vorlagen. Ich hatte schon Ende August 2020 aus der Pressemeldung der EU-Kommission über die Verträge den Schluss gezogen, dass die EU AstraZeneca und anderen Impfstoffherstellern eine umfangreiche Haftungsbefreiung für mögliche Impfschäden garantiert hat. Was damals noch viele Kommentatoren angezweifelt haben, hat sich im Januar 2021 bestätigt, als EU-Parlamentarier die Verträge erstmals teilweise einsehen durften. Damals waren noch immer weite Teile geschwärzt, aber nun – im März – haben auch RTL und n-tv bestätigt, was man schon im August 2020 hätte wissen können.

Die Haftungsbefreiung geht sogar soweit, dass AstraZeneca trotz erhaltener Vorkasse nicht einmal für verzögerte Lieferungen haftet, wie RTL und n-tv berichtet haben. Das allerdings bedeutet, dass die Bundesregierung die Öffentlichkeit über die Haftungsbefreiung angelogen hat. RT-Deutsch hat das in seinem Bericht über die Veröffentlichungen von RTL und n-tv so zusammengefasst:

„Dies steht nun auch im Widerspruch zu den expliziten Aussagen, die von Mitgliedern der EU-Kommission und der Bundesregierung darüber getätigt wurden. Vonseiten der Bundesregierung wurde behauptet, der Vertragsabschluss mit den Impfstoffherstellern habe länger gedauert, gerade weil man die Konzerne erst zu einer Haftungsübernahme habe bewegen müssen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte Anfang Februar gesagt, die Verhandlungen hätten deshalb so lange gedauert, „weil die Europäische Kommission nicht die gesamte Haftung“ übernehmen wolle.“

Weitere Fälle von Thrombosen

Am folgenden Tag, dem 16. März, haben auch Spanien, Portugal und Lettland die Impfungen mit AstraZeneca gestoppt und aus Belgien wurde gemeldet, dass eine 36-jährige gesunde Frau nach einer Impfung mit AstraZeneca überraschend als Folge einer Thrombose erblindet ist. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) kündigte nun endlich eine Sondersitzung zu dem Thema an.

Die WHO hingegen gab am 16. März Entwarnung:

„Blutgerinnsel kommen vor. Sie kommen in Australien sogar ziemlich häufig vor. Es gibt in Australien jedes Jahr 17.000 Fälle von Blutgerinnseln. Deshalb können Blutgerinnsel auch zu dem Zeitpunkt erwartet werden, zu dem Impfungen verabreicht werden.“

Am gleichen Tag gab das Paul Ehrlich Institut zu, dass es doch einen Zusammenhang der Thrombosen mit den Impfungen geben könnte:

„Bei der Analyse des neuen Datenstands sehen die Expertinnen und Experten des Paul-Ehrlich-Instituts jetzt eine auffällige Häufung einer speziellen Form von sehr seltenen Hirnvenenthrombosen (Sinusvenenthrombosen) in Verbindung mit einem Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) und Blutungen in zeitlicher Nähe zu Impfungen mit dem COVID-19-Impfstoff AstraZeneca.“

Impfungen trotzdem wieder aufgenommen

Die EMA kam erwartungsgemäß zu dem Schluss, dass alles nicht so schlimm sei. Der Spiegel berichtete am 18. März:

„Die Europäische Arzneimittel-Agentur (Ema) hatte zuvor mitgeteilt, dass ein Zusammenhang der AstraZeneca-Impfungen mit sehr seltenen, speziellen Thrombosen nicht ausgeschlossen werden könne. Aus Sicht der Behörde stünden dem jedoch deutlich größere Gefahren durch Covid-19 gegenüber, weshalb man an der uneingeschränkten Empfehlung des Impfstoffes festhalte.“

Danach haben Deutschland und die meisten Staaten, die Impfungen mit AstraZeneca ausgesetzt hatten, die Impfungen wieder aufgenommen.

Am gleichen Tag wurde bekannt, dass es in Deutschland mindestens 13 Fälle solcher Thrombosen gegeben hat, von denen „nur“ drei tödlich waren. In den folgenden Tagen gab es weitere Meldungen über tödliche Thrombosen nach Impfungen mit AstraZeneca aus Dänemark, Österreich und Norwegen.

AstraZeneca manipuliert Studien

Das Problem bei AstraZeneca ist die geringe Wirksamkeit von nur ca. 60 Prozent. Derzeit versucht die Firma, eine Zulassung für die USA zu bekommen. Am 22. März meldete der Spiegel, dass dortige Phase-III-Studien zu dem Ergebnis gekommen seien, die Wirksamkeit von AstraZeneca betrage in Wahrheit 79 Prozent. Wer, so wie ich, beim Lesen der Meldung skeptisch wurde, der bekam schon einen Tag später bestätigt, dass die Skepsis berechtigt war.

Schon einen Tag später konnte man im Spiegel lesen, dass die US-Behörden widersprechen (Link wie im Originalartikel):

„Doch schon wieder gibt es offenbar Zweifel an den Impfstoffdaten des Unternehmens: Das amerikanische Data Safety Monitoring Board (DSMB), ein unabhängiges Komitee, das die Studie überwacht, hat »Bedenken geäußert, dass AstraZeneca möglicherweise veraltete Informationen einbezogen hat, die ein unvollständiges Bild der Wirksamkeitsdaten vermittelt haben könnten«, so das U.S. National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) in einer Stellungnahme.“

Um zu meiner am Beginn des Artikels gestellten Frage zurückzukommen: Nun muss jeder selbst entscheiden, ob er sich mit so einem Impfstoff impfen lassen möchte.

Ich jedenfalls bin froh, nicht in Deutschland zu leben, wo man demnächst ohne Impfpass vielleicht nicht einmal mehr in eine Kneipe gehen kann. Mir stellt sich die Frage nach einer Impfung nicht und sollte ich ohne Impfpass nicht mehr nach Deutschland reisen können, dann ist das eben so. Ich fühle mich in meiner Wahlheimat sehr wohl, wo das Leben seinen normalen Gang geht.

Und sollte ich doch mal auf die Idee kommen, mich impfen zu lassen, dann steht mir dafür hier ein Vektorimpfstoff zur Verfügung, der eine Wirksamkeit von über 90 Prozent hat und bei dem es noch keine Berichte über nennenswerte Nebenwirkungen gibt. Aber die Zulassung dieses Impfstoffs verzögert die EU aus politischen Gründen.

Quelle

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