Deutsches Außenministerium fördert Organisation, die den Holocaust für Propaganda missbraucht

Holocaust-Verharmlosung

In der Ukraine wurde von einer Organisation, die vom deutschen Außenministerium gefördert wird, ein neuer Propaganda-Film über die Krim veröffentlicht, in dem Bilder des Holocaust das Leid der Krimtataren darstellen sollen.

von Anti-Spiegel 5. April 2021 16:56 Uhr

on Anti-Spiegel 5. April 2021 16:56 Uhr

Der Propaganda-Film aus der Ukraine wurde von einer Organisation herausgegeben, die vom deutschen Außenministerium finanziell unterstützt wird. Darüber, wie wirksam die Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch von Staaten finanzierte NGOs ist, schreibe ich übrigens gerade ein Buch, das voraussichtlich Ende Mai erscheint.

Jetzt aber soll nicht darum gehen, sondern um einen Post von Maria Sacharova, der Sprecherin des russischen Außenministeriums, auf Facebook. Ich habe den Facebook-Post übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Das deutsche Außenministerium ist in Geschichtsfälschungen verwickelt

Bei unserer letzten Pressekonferenz, die von den deutschen Medien so geliebt werden, haben wir von den Geschichtsfälschungen Kiews erzählt. Es wurden Fotos des Holocaust in Propagandamaterialien als Beweise für die Tragödie des Krimtataren benutzt, damit war es aber noch nicht vorbei. Das nimmt nun eine wirklich skandalöse Dimension an.

Ein weiteres „Meisterwerk“ zu diesem Thema hat die „führende englischsprachige Zeitung der Ukraine“ – die „Kiew Post“ – präsentiert, die auf ihrem YouTube-Kanal den Film „Crimean Solidarity: The Struggle for Freedom in the Russian-occupied Crimea“ veröffentlicht hat.

Wieder werden Juden als Krimtataren ausgegeben. Und wieder schweigt das Washington Holocaust Memorial Museum, aus dessen Archiven die Bilder stammen.

Mehr noch, diese Fälschung erhält diesmal Unterstützung von mehr als bedeutenden Strukturen: dem Deutschen Außenministerium (dass die NGO „Europäische Solidarität. Krim“ (Европейская солидарность. Крым) fördert, die den Film auf ihren Ressourcen postet) und die amerikanische Denkfabrik „Atlantic Council.“

Die Fähigkeit der Kiewer Propagandisten, jede Tragödie in eine Farce zu verwandeln, hat sie wieder nicht im Stich gelassen. Sie verwenden nicht nur Fotos von Juden, sie haben auch noch beschlossen, ihren Materialien Bilder mit polnischen Soldaten hinzuzufügen.

Das ist die Nato-Schule der Strategic Communication in Aktion.

Glühende Grüße nach Berlin, Washington und Warschau. Verhängt endlich Sanktionen gegen Euch selbst

Ende der Übersetzung

Wenn man nun noch bedenkt, dass der deutschen Bundesaußenkasper Heiko Maas bei jeder Gelegenheit betont, er sei „wegen des Holocaust in die Politik“ gegangen, dann muss man anfangen, sich zu fragen, wie er das gemeint hat, wenn das von ihm geleitete Ministerium solche Dinge finanziert. Und während deutsche Medien bei praktisch jeder Erwähnung des Holocaust von einer Verharmlosung desselben sprechen, dann fragt man sich auch, ob wir wegen dieser Sache wohl einen Aufschrei in den deutschen „Qualitätsmedien“ hören werden.

Folgende Bilder hat Maria Sacharova als Belege für ihre Vorwürfe beigefügt.

Quelle

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