Handyanbieter, wie Telekom und Telefonica geben anonymisierte Handydaten bzgl. Bewegungsprofilen an das RKI weiter

Mobilfunkdaten werden auch in Deutschland ausgewertet.
Dem Ganzen kann man leicht entkommen, dazu musst du lediglich bei deinem Mobilfunkanbieter über ein Web-Formular widersprechen.

Tritt schnell und unkompliziert aus der Überwachung durch ein Web-Formular deines Anbieters aus

Telefone welche angeschaltet mitgeführt werden, werden auf jeden Fall geortet (und sei es nur relativ grob über den nächsten Funkmasten). Man kann davon ausgehen, dass diese Daten auch in Deutschland ausgewertet werden und wurden (z.B. zur „Kontrolle“ der Einhaltung der Lockdowns). Der Verkauf von Bewegungs­daten ist an sich nichts Neues.
Die Telekom macht dabei gar keinen Hehl daraus – das perfide: das Ganze wird bei jedem Kunden gemacht, es sei denn, man „tritt“ aus dem Überwachungsprogramm aus.
Das geht bei T-Mobile (Congstar, freenetmobile und klarmobil.de) sogar relativ einfach, über ein Web-Formular. Bei Telefonica (O2, E-Plus, Blau, Base, Fonic oder Simyo) ist das genauso.
Über Vodafone Deutschland ist uns diese Sammlung von Bewegungsdaten nicht bekannt, vielleicht wollen aber Kunden bei Vodafone dort selbst anfragen und uns über die Antwort informieren: info@corona-blog.net
Vodafone soll wohl Bewegungs­daten beziehungs­weise Verkehrs­daten seiner Kunden nur für interne Zwecke sammeln (Stand 2016).

Wie Überwachung gegen das Virus helfen könnte.

23.03.2020 Süddeutsche

Telekom übergibt zweiten Handydatensatz ans Robert Koch-Institut.

24.03.2020 Spiegel

Im Flugmodus oder mit ausgeschaltetem Telefon ist das Ganze deutlich schwieriger. Zumindest 99,9% der Bürger können sicher sein, nicht geortet zu werden. Dennoch ist es technisch nicht unmöglich dies zu bewerkstelligen, wie Edward Snowden preisgab: Geheimdienste haben zumindest die technische Möglichkeit Handys (auch wenn sie ausgeschaltet sind) unbemerkt anzuschalten und z.B. zu orten. Dass dieses Szenario für „normale Menschen“ unrealistisch ist, ist ein anderes Thema. Es zeigt aber auf jeden Fall, wie wichtig offene, freie Hard- und Software sind, wenn es um Datenschutz und Privatsphäre geht. Deshalb verabschiedet euch gerne auch von WhatsApp und wechselt zu Signal.

Warum die Telekom Bewegungsdaten von Handynutzern weitergibt.

18.03.2020 Süddeutsche

Quelle

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