Grundlose Zerstörung von Wirtschaft und Freiheit: Trotz Pandemie war 2020 ein eher normales Sterbejahr

Der Schocker zu Beginn: Sie müssen sterben!

Diese Gewissheit führt zumeist dazu, dass der Termin, zu dem das Unausweichliche eintritt, so weit wie nur möglich hinausgeschoben werden soll, physisch und psychisch. Ersteres indem ein Fitness-Kult inszeniert wird, der zwar nicht das ewige, aber doch das überdurchschnittlich lange Leben versprechen soll. Letzteres indem der Gedanke an den Tod zu einem “Un-Gedanken” erklärt wird, mit dem man sich nur befasst, wenn man nicht anders kann, quasi dazu gezwungen wird. Regierungen und Polit-Darsteller haben sich diese beiden Zusammenhänge seit Beginn der Pandemie zunutze gemacht.

SARS-CoV-2 sei ein Pathogen, das viele vorzeitig ableben lasse: Das geplant überdurchschnittlich lange Leben ist in Gefahr.
SARS-CoV-2 sei ein Pathogen, vor dem – weil es vorzeitig ableben lasse, man Angst haben müsse, das man deshalb bekämpfen müsse, mit allen Mitteln, die es im Arsenal zur Kontrolle eines Pathogens so gibt.

Die Erzählung von dem schrecklichen Pathogen, das von Wuhan aus seinen Weg über die Erde angetreten hat, sie wurde von Bildern des Schreckens aus Wuhan unterstützt. Bilder, die zeigen sollten, dass SARS-CoV-2 jeden überall treffen kann, dass es keinen Schutz davor gibt, dass die Lage vor Ort Ernst ist. Solche Bilder von Leuten, die auf Straßen und Plätzen einfach so zusammenbrechen:

Solche Bilder wurden unterstützt von Filmmaterial aus Wuhan. Vermutlich hätte man stutzig darüber werden sollen, dass Chinesische Behörden, die jeden Satz fünfmal lesen, bevor er unzensiert veröffentlicht werden kann, es zugelassen haben, dass solche Bilder an die Öffentlichkeit gelanden. https://videopress.com/embed/oA8TA6Dr?hd=1&loop=0&autoPlay=0&permalink=1

Wie dem auch sei, solche Bilder haben ihre Wirkung nicht verfehlt (auch auf uns nicht) und dazu geführt, dass die Angst vor SARS-CoV-2, dem damals noch unbekannten Virus, das die KPCh der Welt geschenkt hat, real war, denn die Unsicherheit darüber, was SARS-CoV-2 tatsächlich ist, sie war groß und ein rationaler Akteur, der irrt sich lieber auf der sicheren Seite.

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SARS-CoV-2 ist dann, wenn es sich in einem Organismus festsetzen kann und COVID-19 auslöst, sicher kein nettes Pathogen, eher das, was man im Englischen als einen “nasty customer” bezeichnet. Niemand will an COVID-19 erkranken. Aber ist SARS-CoV-2 auch das außergewöhnliche Pathogen, das die drastischen Maßnahmen, die drastischen Einschränkungen bürgerlicher Freiheit und bürgerlicher Rechte, die Zerstörung privater Wirtschaft wie sie derzeit stattfindet, rechtfertigt?

Eine neue Analyse von John Appleby, die gerade im British Medical Journal veröffentlicht wurde, lässt erheblichen Zweifel daran aufkommen, dass SARS-CoV-2 das furchtbare Pathogen ist, das die drakonischen Maßnahmen rechtfertigt, die viele, nicht alle Regierungen ihren Bürgern aufzwingen oder aufgezwungen haben.

John Appleby hat die Todesstatistik des Office of National Statistics für das Jahr 2020 in den Kontext vorausgehender Jahre gestellt, um zu untersuchen, ob 2020 ein so außergewöhnliches Jahr war, in dem so außergewöhnlich viele Menschen an COVID-19 verstorben sind, dass die Maßnahmen, die Regierungen ihren Bürgern aufzwingen als gerechtfertigt anzusehen wären. Das Schöne an der Analyse von Appleby ist nicht nur, dass er eine Zeitreihe bildet, die nicht erst 2017 beginnt, wie dies beim Statitischen Bundesamt der Fall ist, er stellt die Sterbezahlen des jeweiligen Jahres auch in Relation zur Bevölkerung und in Relation zu auf das Sterbealter standardisierten Zahlen. Das Ergebnis zeigt, dass das Jahr 2020 nur dann ein außergewöhnliches Sterbejahr war, wenn die Betrachtung auf die letzten 17 Jahre beschränkt wird.

Der Reihe nach.
Die folgende Abbildung zeigt die Anzahl der pro Jahr verstorbenen für England und Wales seit 1838. Wie man der Abbildung entnehmen kann, sind 2020 so viele Menschen gestorben wie zuletzt 1918.

Nun macht eine solche Abbildung natürlich nur dann Sinn, wenn sich die Anzahl der Menschen über Zeit nicht verändert hat. Das hat sie aber, und zwar erheblich. 1838 lebten 15,2 Millionen Menschen in England und Wales, 2019 waren es 59,8 Millionen Menschen. Ergo muss man die Daten standardisieren, sie auf die Bevölkerung beziehen. Das hat Appleby in einem weiteren Schritt getan. Die nächste Abbildung zeigt die Anzahl der in einem Jahr Verstorbenen bezogen auf 100.000 Einwohner. Als Ergebnis dieser Standardisierung ist die Ausnahmestellung des Jahres 2020 verschwunden. Sie lässt sich nur aufrecht erhalten, wenn man die Zeitreihe mit dem Jahr 2003 beginnt.

Aber auch diese Abbildung basiert auf einer Annahme, die man so nicht machen kann, denn die Wahrscheinlichkeit, zu sterben, sie steigt mit dem Alter und zudem ist von COVID-19 bekannt, dass vor allem alte Menschen daran stebern. Ergo muss man die Daten noch auf das Sterbealter standardisieren. Das ist auf Basis der Daten des Office of National Statistics für alle Jahre ab 1942 möglich. Das Ergebnis sieht abermals eine Korrektur der Ausnahmestellung des Jahres 2020. Nunmehr ist 2020 nur noch dann ein außergewöhnliches Sterbejahr, wenn man die Zeitreihe mit dem Jahr 2008 beginnen lässt. In allen Jahren zuvor, war das Sterben kontrolliert nach Alter deutlich höher als im Jahr 2020.

Man kann diese Daten gar nicht anders interpretieren als dahingehend, dass 2020 zwar mehr Menschen, vor allem auch mehr alte Menschen gestorben sind, als seit 2008, dass diese Übersterblichkeit aber weitgehend verschwindet, wenn man sie in den Kontext der Jahre vor 2008 bzw. 2003 einordnet. Dann ist 2020 ein mehr oder minder ordinäres Sterbejahr, die Toten, die COVID-19 fordert, sind mitnichten in einem Bereich angesiedelt, der es rechtfertigen würde, die Maßnahmen, die den Bevölkerungen westlicher Staaten von ihren Regierungen aufgezwungen werden, durchzuführen.

Hinzu kommt, dass die Analyse von Appleby auf zwei problematischen Annahmen, die aufgrund der Daten nicht umgangen werden können, basiert:

  • Appleby benutzt Sterbedaten, die auf den Angaben, die auf Totenscheinen stehen, basieren. Damit ist zwangsläufig die Annahme verbunden, dass diese Angaben mehr oder weniger korrekt sind. Eine problematische Annahme, wie wir hier gezeigt haben.
  • Appleby geht davon aus, dass die Übersterblichkeit des Jahres 2020 im Zusammenhang mit COVID-19 steht, was als Annahme sicher gerechtfertigt ist. Daraus kann man jedoch nicht den Schluss ziehen, dass die Übersterblichkeit direkt auf COVID-19 zurückzuführen ist. Wie wir hier gezeigt haben, gibt es gerade auf Basis der Daten des ONS für England und Wales eine Reihe von Indizien, die zeigen, dass die Übersterblichkeit nicht durch COVID-19, sondern durch zuhause Gestorbene verursacht wird, durch Personen, deren Behandlung wegen COVID-19 aufgeschoben oder gestrichen wurde oder die sich mit akuten Herzleiden etc. nicht ins Krankenhaus trauern – wegen COVID-19.

Wenn man oben schon zu dem Schluss gekommen ist, dass sich die zerstörerischen Maßnahmen westlicher Regierungen nicht mit der Sterblichkeit, die durch COVID-19 verursacht wird, rechtfertigen lassen, dann muss man nach diesen beiden Einschränkungen zu dem Schluss kommen, dass sich entweder eine Horde Irrer in Regierungen zusammen findet oder die Maßnahmen, die angeblich gegen COVID-19 helfen sollen, mit einer ganz anderen Absicht als dem Schutz vor COVID-19 eingeführt werden / wurden.

Die Daten aus England und Wales beinhalten 80.830 Tote, die im Jahr 2020 an COVID-19 verstorben sein sollen. Im gesamten Jahr 2020 sind in Deutschland 34.194 Menschen als MIT COVID-19 Verstorben in die Statistik eingegangen. Wenn sich die Maßnahmen für Engalnd und Wales und vor dem Hintergrund von 80.830 auf dem Totenschein als AN COVID-19 Verstorbene Ausgewiesenen nicht rechtfertigen lassen, dann ist die Frage, ob sie sich für Deutschland rechtfertigen lassen angesichts von 34.194 Toten, unter denen sich mindestens 15% befinden, für die COVID-19 nicht todesursächlich ist, vom Tisch.

Es erweist sich immer mehr, dass der bereits Anfang Juni des letzten Jahres in der Great Barrington Declaration propagierte Weg: Schutz der besoders durch COVID-19 gefährdeten Population und normales Leben für alle anderen, der richtige Weg ist und gewesen wäre. Er hätte zehntausende Kollateral-Tote, die sterben, weil sie nicht behandelt werden oder ihr Krebs nicht erkannt wird, vermieden, er hätte den wirtschaftlichen Totalschaden, den Regierungen angerichtet haben, vermieden, er hätte verhindert, dass kommende Generationen auf Jahrzehnte hinaus die Schulden zurückzahlen müssen, die unverantwortliche Regierungen aus Lust an der Hysterie gemacht haben, und er hätte verhindert, dass Bürgerrechte und Freiheitsrechte in großem Stil von Regierungen ausgesetzt oder zerstört werden. Aber wer weiß, vielleicht war ja Letzteres von Anfang an das Ziel…



Seit Ende Januar 2020 besprechen wir Studien zu SARS-CoV-2. Damit gehören wir zu den wenigen, die das neue Coronavirus seit seinem Auftauchen verfolgt und den Niederschlag, den es in wissenschaftlichen Beiträgen gefunden hat, begleitet haben.
Eine Liste aller Texte, die wir zu SARS-CoV-2 veröffentlicht haben, finden Sie hier.

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