Unser täglich Navalny gib uns heute!

Anti-russische Propaganda im Spiegel

Praktisch täglich gibt es im Spiegel Artikel über Navalny und darüber, wie schlecht es dem Mann angeblich im russischen Gefängnis geht. Abgesehen davon, dass die Berichte mehr als zweifelhaft sind, zeigen sie auf, wie verlogen die „Qualitätsmedien“ mit zweierlei Maß messen und Propaganda machen.

von Anti-Spiegel 25. April 2021 13:43 Uhr

Für die Woche vom 18. bis zum 25. April ergibt eine Suchanfrage beim Spiegel fast zwanzig Artikel mit dem Wort „Nawalny“ in der Überschrift und insgesamt sogar über 30 Artikel, in denen er erwähnt wird. Das bedeutet, dass Spiegel-Leser täglich in mehreren Artikeln mit dem Thema bombardiert werden.

Verlogene Propaganda

Das könnte man gut finden, wenn es sich dabei um kritische Berichterstattung über einen in Gefahr schwebenden Inhaftierten handeln würde. Auf den Wahrheitsgehalt der Berichte kommen wir später zu sprechen, zunächst wollen wir uns anschauen, warum die Spiegel-Artikel nichts als Doppelmoral und verlogene Propaganda gegen Russland sind.

Daher nehmen wir einmal an, dem Spiegel ginge es tatsächlich darum, einen Mann medial zu unterstützen, der sich Haft in Lebensgefahr befindet. Warum berichtet der Spiegel dann nicht täglich über Julian Assange, der nicht nur laut Angaben seiner Unterstützer im Londoner Gefängnis gefoltert wird und dessen Leben tatsächlich in Gefahr ist? Immerhin meldet das die UNO.

Aber wenn man „Assange“ in die Suchfunktion des Spiegel eingibt, verteilen sich die letzten 20 Artikel auf mehr als ein halbes Jahr, wobei in nur sechs davon das Wort „Assange“ in der Überschrift auftaucht. Schon daran sieht man, dass es dem Spiegel nicht um Unterstützung eines in Lebensgefahr schwebenden Inhaftierten geht, sondern nur um Propaganda gegen Russland. Skandale im Westen, wie die Haftbedingungen und die Folter von Assange in Großbritannien findet der Spiegel nicht kritisierenswert.

Oder ein anderes Beispiel. In Deutschland wurde Alexander Onischenko ohne juristische Grundlage verhaftet. Onischenko war die rechte Hand des ukrainischen Präsidenten Poroschenko und er hat die Korruption von Biden und Poroschenko mit Kontoauszügen und mitgeschnittenen Telefonaten öffentlich gemacht. Und als er seine Beweise in den USA im Fernsehen live veröffentlichen sollte, wurde zwei Tage vor dem geplanten Abflug aus Deutschland ohne juristische Grundlage verhaftet und ein halbes Jahr in Untersuchungshaft gehalten, ohne einen Richter zu Gesicht zu bekommen. Dabei wurden ihm auch noch Tabletten verabreicht und nach einem Monat in deutscher Haft wäre der Leistungssportler Onischenko fast an Herzproblemen gestorben.

Während der Spiegel bei Navalny fordert, der Mann müsste vom Arzt seines Vertrauens untersucht werden, hat Onischenko es in Deutschland erst nach massiven Protesten seiner Anwälte erreichen können, auch nur in einem Krankenhaus untersucht zu werden. Der Gefängnisarzt meinte, Onischenko würde simulieren. Er wurde dann als Gefangener einer Herz-OP unterzogen, um sein Leben zu retten. Hätten seine Anwälte nicht so viel Staub aufgewirbelt, wäre Onischenko in deutscher Haft verstorben. Die Details finden Sie hier.

Und was glauben Sie, wie oft der Spiegel über Onischenko berichtet hat? Richtig: 0 (in Worten Null) Mal.

Navalnys Gesundheitszustand

In den vielen Artikeln, mit denen Spiegel-Leser täglich zum Thema Navalny bombardiert werden, erfahren die Leser, dass Navalyns Leben in russischer Haft in Gefahr sei und dass ihm ärztliche Behandlung verweigert wird. Das ist gelogen, wie man manchmal sogar im Spiegel zwischen den Zeilen lesen kann, wenn erwähnt wird, dass Navalny doch von Ärzten behandelt wird und sogar in einem Krankenhaus untersucht wurde. Aber Navalny möchte von seinem eigenen Arzt untersucht werden und das wird ihm verweigert. Das ist aber im Westen nicht anders, wie die Fälle von Assange und Onischenko zeigen. Der Spiegel fordert von Russland etwas, was auch im Westen undenkbar ist und stellt es als Skandal dar. Ein solches Vorgehen kann man treffend mit der Wort „verlogen“ charakterisieren.

Hinzu kommt, dass man sicher weiß, dass Navalnys Team bei den Geschichten über Navalnys Gesundheitszustand lügt. Laut deren Angaben hat Navalny seit Mitte März starke Rückenschmerzen und Lähmungserscheinungen in einem Bein und kann daher nicht mal mehr auftreten. Das ist gelogen, denn Ende März wurde Navalny von russischen Aktivisten im Gefängnis besucht und das Ganze wurde vom Fernsehen gefilmt. Und siehe da, obwohl Navalny angeblich nicht laufen kann, ist auf den Bildern zu sehen, wie er ganz entspannt im Gefängnis durch die Gegend schlendert. Die Details inklusive der Videos davon finden Sie hier.

Wie es Navalny jetzt geht, nachdem er angeblich seit einiger Zeit im Hungerstreik ist, weiß man nicht. Wir haben nur die Berichte seiner Unterstützer, die von den westlichen „Qualitätsmedien“ als Fakten präsentiert werden, obwohl man schon im März sehen konnte, wie sehr Navalnys Team über dessen Gesundheitszustand lügt. Und der Spiegel zum Beispiel weiß, dass die lügen, denn er kennt die Bilder von Navalny, wie er Ende März so entspannt im Gefängnis herumspaziert, der Spiegel hat sie nämlich selbst als einmal als Titelbild verwendet, allerdings ohne seine Leser darüber zu informieren, was da tatsächlich zu sehen war, die Details finden Sie hier.

Navalny im Hungerstreik?

Nun will ich noch erklären, warum ich von einem „angeblichen Hungerstreik“ von Navalny rede. Navalny hat eine Mitarbeiterin, die manchmal in den Medien erwähnt wird, ihr Name ist Ljubow Sobol. Auch die hat schon einen angeblichen Hungerstreik gemacht, das war 2019. Angeblich hat die schlanke und zierliche Frau dabei 32 Tage gehungert. Das war gelogen, denn nach einem Monat Hungern hätte sie tot oder zumindest in einem Krankenhaus sein müssen, stattdessen hat sie aber Bilder von sich gepostet, auf denen sie ausgelassen auf einer Party getanzt hat, die Details finden Sie hier.

Der Spiegel hat zwar ausführlich über den angeblichen Hungerstreik von Sobol berichtet, aber vergessen zu erwähnen, dass der angebliche Hungerstreik vollkommen folgenlos verlaufen ist.

Für wen der Spiegel kämpft

Navalny ist ein rechtsextremer Nationalist und Rassist. Das ist keine russische Propaganda, das zeigt sich an Navalnys eigenen Aussagen, wie ich hier mit seinen eigenen Videos belegt habe. Er empfiehlt zum Beispiel, muslimische Migranten kurzerhand an der Grenze zu erschießen.

Auch das ist dem Spiegel bekannt, nur seinen Lesern erzählt er das nicht. Dass der Spiegel das weiß, hat er in mindestens einem Artikel bewiesen, in dem er jedoch versucht hat, all das herunterzuspielen und seine Leser von den unschönen Wahrheiten abzulenken, die Details finden Sie hier.

Zusammenfassend kann man also feststellen, dass der Spiegel massiv Propaganda für einen rassistischen Hetzer macht, der in Deutschland wegen seiner Aussagen wegen Volksverhetzung im Gefängnis sitzen würde. Dem Spiegel ist jeder Verbrecher recht, wenn er nur gegen Putin ist. Gleichzeitig verschweigt der Spiegel echte Skandale, wie die Beispiele Assange und Onischenko zeigen.

Der Fachausdruck für eine solche „Berichterstattung“ lautet „Propaganda“. Der Spiegel befindet sich – wenn bedenkt, welche Weltanschauung der Mann vertritt, für den der Spiegel die Trommel rührt – in bester Tradition einer Zeitung, die den Namen „Der Verteidiger“ getragen hat. Wobei, vielleicht hieß die Zeitung auch anders, aber Sie wissen wahrscheinlich, welche gemeint ist.


Wenn Sie sich für mehr Beispiele für freche Verfälschungen der Wahrheit in den „Qualitätsmedien“ interessieren, sollten Sie Beschreibung meines neuen „Spiegleins“ lesen. Das Buch ist eine Sammlung der dreistesten „Ausrutscher“ der „Qualitätsmedien“ im Jahre 2020 und zeigt in komprimierter Form, wie und mit welchen Mitteln die Medien die Öffentlichkeit in Deutschland beeinflussen wollen. Von „Berichterstattung“ kann man da nur schwer sprechen. Über den Link kommen Sie zur Buchbeschreibung.

Quelle

Ein Kommentar zu “Unser täglich Navalny gib uns heute!

  1. Hat zwar nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun aber man kann nur jeden Tag dankbar sein, dass es alternative (freie) Medien gibt. In Deutschland haben wir zum Glück viele Portale, auch wenn man da mittlerweile auch ein wenig kritischer sein muss. Mir tun die Leute Leid, die nach wie vor auf Mainstream Medien schwören und tatsächlich in dem Glauben leben, mit den dort präsentierten Inhalten sei man gut informiert.
    Während dieser unsinnigen „Corona Krise“ habe ich nicht nur einmal bei Diskussionen folgenden Ausspruch zu hören bekommen: „Die lügen uns doch nicht alle an“
    Nunja, Tom Buhrow lebt ja scheinbar auch in einer Parallelwelt, wenn er meint, das Vertrauen in Mainstream Medien sei „extrem gestiegen“

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