„Corona – auf der Suche nach der Wahrheit“

Von Fritz Goergen

Der Linzer Professor Dr. Dr. Martin Haditsch ist Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie, Infektiologie und Tropenmedizin, Virologie und Infektions-Epidemiologie. Er reiste exklusiv für ServusTV zu führenden Wissenschaftlern und Medizinern weltweit und brachte etliches Erkenntnisreiches mit.

Screenprint Servus TV

Martin Haditsch spricht mit dem amerikanischen Nobelpreisträger Michael Levitt.

Levitt entwickelte für den Bundesstaat Florida eine Aufsehen erregende Strategie: Schulen machten Ende des Sommers 2020 auf, die Arbeitslosigkeit liegt mit 4,8 Prozent deutlich unter dem über doppelt so hohen US-Schnitt.

Michael Levitt analysierte das Kreuzfahrtschiff Diamond Princess und nahm eine einfache Berechnung vor, indem er eine bestimmte Anzahl älterer Menschen auf dem Schiff und in Großbritannien verglich. Er veröffentlichte online einen kurzen Text, dass die geschätzten Corona-Todeszahlen in den USA und im UK um den Faktor 10 zu hoch waren. In den USA würden nicht 2,5 Millionen sterben, sondern 250.000. Seine Hochrechnungen hätten weitgehend gestimmt. Es habe sich außerdem herausgestellt, dass jedes Land eine natürliche Todesrate hat, die davon abhängt, wie viele alte Leute es gibt. Je älter man werde, desto mehr steige das monatliche Risiko zu sterben, Corona erhöhe dieses Risiko für Alte zusätzlich.

Roland Wiesendanger hat sich intensiv mit der „Gain-of-function“-Forschung auseinandergesetzt, die Viren im Labor ansteckender, gefährlicher und damit auch tödlicher für Menschen machen kann. Warum sollte man das tun, fragt er und stellt fest, dass dies 2011 zwei Forscherteams in den USA und den Niederlanden mit dem Erreger der Vogelgrippe getan haben, was heftige öffentliche Diskussionen ausgelöst und dazu geführt habe, dass die Regierung Obama diese Forschung von 2014 bis 2017 nicht mehr förderte – was dazu führte, dass US-Wissenschaftler diese Forschung nach Wuhan verlegt und mit einer Forschergruppe weitergeführt hätten.

Führende Virologen hätten 2012 vor einer Pandemie gewarnt, die durch die ihnen bekannten Häufigkeit von Laborunfällen pro Jahr drohe. Die Wahrscheinlichkeit einer Pandemie durch Laborunfall binnen 10 Jahren sei 2012 mit 80 Prozent beziffert worden. Das in Rede stehende Virus könne so extrem gut an menschliche Zellen andocken und in sie eindringen wie noch bei keiner anderen Corona-Virus-Art davor.

Daher gehe er von einem künstlichen Ursprung aus und keinem natürlichen. Frühe Arztberichte aus Wuhan belegten dies ebenso, wie bewiesen sei, dass in Wuhan große einschlägige Datensätze gelöscht worden wären. Dass Covid in Wuhan direkt neben dem Institut ausgebrochen sei, wo sich die weltweit größte Datenbank von Coronaviren befände, könne auch nach der Wahrscheinlichkeit kein Zufall sein. Ein US-Kollege habe eine Wahrscheinlichkeit für den natürlichen Ursprung von 0,2 Prozent und eine von 99,2 für den künstlichen errechnet. Das entsprehende Dokument habe nur der US-Regierung vorgelegen, ist nun aber seit Ende Januar öffentlich zugänglich. Seine Sorge sei, dass diese „Gain-of-function“-Forschung weiter betrieben und auch von US-Seite finanziert wird, weshalb er neue Labor-Viren und gefährlichere Ausbrüche befürchte. Deshalb müsse er öffentlich warnen und dabei auch einen Teil seiner Reputation durch öffentliche Angriffe riskieren.

Pandemie aus dem Labor Warum China und Klima-Aktivisten Covid-19 zur „Naturkatastrophe“ erklären.

Immer wieder erscheint im Film von Servus TV diese Einblendung:

Bei all dem, was sonst im Netz unbeanstandet stattfindet, macht das nachdenklich.

Was Professor Haditsch mit italienischen Ärzten und der Tochter ihres im Altenheim in Bergamo angesteckten und isoliert gestorbenen Vaters bespricht, wirft ein völlig anderes Licht auf die in Deutschland, Österreich und anderswo leichtfertig als „italienische Verhältnisse“ völlig verzerrt dargestellten Ereignisse. Bitte hören Sie sich das an. Am besten kamen die Ärzte dort zurecht, wo sie sich an die Empfehlungen der WHO nicht hielten, sondern an ihr Können und eigenes Wissen. Folgenreich auch in Italien erwies sich die strikte Vorgabe der WHO, jeden Todesfall Corona zuzuordnen, was die Wirklichkeit genau so verzerrte, wie es Michael Levitt für die USA und das UK konstatierte. Und Professor Püschel in Hamburg durch seine Obduzierungen entgegen der Anweisung des RKI belegte, womit er durch die gewonnenen Erkenntnisse in der Folge wahrscheinlich vielen Tausenden das Leben rettete.In Graz spricht Martin Haditsch mit Professor Kurt Zatloukal (Forschungsbereiche Molekulare Pathologie, Humangenetik, Zellbiologie, Allgemeine Pathologie, Gentechnik), der die WHO-Zählweise Covd-Toten als medizinisch unsinnig zurückweist – wie alle medizinischen Gesprächspartner auf Haditschs Weltreise.An dieser Stelle schiebt die Filmregie eine Sequenz mit ein. Von 46:21 bis 55:09 müssen Sie sich bitte anschauen und anhören, was Dr. Thomas Ly in Bangkok sagt. Und werfen Sie bitte einen Blick auf den Corona-Zahlen-Vergleich von China, Thailand, Bhutan und Deutschland. Das Bangkok Hospital ist das Flaggschiff der Bangkok Hospital Group und eine der weltweit führenden Kliniken modernster Medizin. Am Campus Bangkok werden täglich ca. 2.500 Patienten begrüßt. Jährlich werden in den BDMS-Kliniken über 1,5 Mio. ausländische Patienten aus mehr als 160 Ländern behandelt. Thomas Ly ist verantwortlich für die infektiologische Expertise dieser Krankenhausgruppe.Nach einem Ausflug nach Schweden folgt die Unterhaltung von Prosessor Haditsch mit Dr. Pierre Kory, Lungenfacharzt und Intensivmediziner, der das Medikament Ivermectin als Corona-Therapie mit großem Erfolg einsetzt. Seine Anhörung vor dem US-Senat führte aber nur zu einem neutralen Ergebnis, weder verboten noch empfohlen. Meine Anmerkung: Weil Ivermectin zu kostengünstig ist und keine Lobby hat? In ärmeren Ländern wie Mexico wird Ivermectin übrigens breit eingesetzt.Martin Haditsch hat Kurt Zatloukal vorgeschlagen, die Wirksamkeit des Medikaments mit den Möglichkeiten seines Spitzenlabors zu testen. Der stimmt zu. Gesagt, getan.

Drei Wochen später telefonieren die Beiden über das Ergebnis: Ivermectin bewirkt bereits bei geringen Konzentrationen eine Verringerung der Virusvermehrung um den Faktor 1.000.

Neunzig Minuten sind lang für einen Film. Aber diese eineinhalb Stunden lohnen sich. Die Chance, dass sich verantwortliche Politiker diese Zeit nehmen, ist gering, dass sie Konsequenzen zögen, wenn, ist es nicht besser. Aber mündige Bürger können sich informieren. Danke Martin Haditsch, danke Servus TV.

Fußnote: An einer Stelle sagt Professor Klaus Stöhr, was jeder wissen kann, der in der Corona-Zeit Augen und Ohren offen hat. Das Stolpern von einem Lockdown in den anderen sei die Folge der Führungsunfähigkeit der Classe Politique. Meine Bitte an Servus TV und jeden der Kritik noch fähigen Journalisten: Dieses Politikversagen muss immer wieder neu offen gelegt werden, damit die Classe Politique ihr Versagen nicht weiter so leicht als Leistungsnachweis verkaufen kann. Anzeige

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