Bekanntlich hat sich der Spiegel seine Berichterstattung von Bill Gates mit über zwei Millionen Euro bezahlen lassen. Das hat zwar nach Spiegel-Erklärung keinerlei Einfluss auf die Berichterstattung, aber man sieht deutlich, dass das nicht so ist. Bill Gates kauft sich politischen Einfluss über NGOs und über „Spenden“ an Medien, die dann in seinem Sinne berichten. Darüber habe ich gerade erst einen Artikel geschrieben, den Sie hier finden und der Einfluss dieser von NGOs westlicher Oligarchen wie Bill Gates ist auch das Thema meines neuesten Buches, in dem ich im Detail aufzeige, wie dieser Einfluss ausgeübt wird und was die Ergebnisse sind. Die Buchbeschreibung finden Sie hier. Bill Gates hat sich mit seiner 2,3-Millionenspende an den Spiegel gleich eine ganze Rubrik kaufen dürfen. Es geht um die Rubrik „Globale Gesellschaft.“ Dort findet immer wieder reine Bill-Gates-Propaganda statt, wenn wir zum Beispiel erfahren, dass syrische Flüchtlinge, die in Lagern der al-Qaida gelandet sind, nicht etwa vor Kriminalität, Islamisten, schlechter Versorgung und so weiter Angst haben, sondern natürlich vor Corona. Das ist kein Scherz, die Details finden Sie hier. Und natürlich macht der Spiegel in seiner Berichterstattung konsequent alle Corona-Impfstoffe, außer dem Impfstoff von BionTech/Pfizer, schlecht. Von dem Impfstoff von BionTech/Pfizer ist der Spiegel ganz begeistert. Aber zu behaupten, dass das daran liegen könnte, dass der edle Spiegel-Spender Bill Gates Aktionär sowohl bei BionTech als auch bei Pfizer ist und an dem Impfstoff gerade Milliarden verdient, ist natürlich eine böse Verschwörungstheorie. Dass das tatsächlich die Wahrheit ist, können Sie hier inklusive Link zur Liste der Investments der Bill und Melinda Gates Foundation nachlesen. Am Montag war es für den Spiegel anscheinend mal wieder Zeit, sich bei Bill Gates zu bedanken.

Corona in griechischen Flüchtlingslagern

Am Montag ist beim Spiegel ein Artikel mit der Überschrift „Flüchtlingslager in Griechenland – »Wir durchseuchen die Lager langsam, auch wenn das keiner ausspricht«“ erschienen. Die Überschrift hat der Spiegel mehrmals geändert, zuerst lautete sie „Corona in Flüchtlingslagern in Griechenland – Kein Impfstoff aber Mauern.“ Und wie ich im Laufe des Tages gesehen habe, lautete sie zeitweise „Corona in Flüchtlingslagern: »Ich habe Angst, dass der Lockdown für uns immer weitergeht«.“ Der Spiegel hat sich bei der Auswahl der passenden Überschrift große Mühe gegeben. Der Artikel ist in der von Bill Gates gekauften Rubrik „Globale Gesellschaft“ erschienen und er ist eigentlich uninteressant. Er soll einfach nur das übliche Corona-Narrativ transportieren und den Lesern klar machen, wie gefährlich die „Seuche“, an der kaum jemand stirbt, ist. Das allerdings geht, wenn man den Artikel aufmerksam liest, vollkommen nach hinten los. In dem Artikel wird lang und breit berichtet, dass es für die Flüchtlinge in den griechischen Flüchtlingslagern keine Impfstoffe gibt und das ist in überfüllten Lagern, wo es nicht einmal wirklich die Möglichkeit zur Quarantäne und zur Selbstisolation gibt, ganz doll gefährlich. Hinzu kommt, wie man an anderer Stelle in dem Artikel lesen kann, dass nicht einmal Masken für alle gibt. Man stelle sich das vor: Überfüllte Lager, kein Mindestabstand und auch noch keine Masken!In dem Artikel geht es um ein 17-jähriges Mädchen namens Parwana und ihre Familie. Man kann dort lesen:

„Die ersten Coronafälle gab es in Ritsona bereits im April 2020. Parwana flehte die Öffentlichkeit damals tagelang mit einem selbst bemalten Schild um Hilfe an: »Wir sind nicht sicher hier drinnen«, warnte sie damals am Lagereingang. Medien berichteten über ihren Protest und die Lage im Camp. Doch passiert ist seitdem wenig. Sogar Desinfektionsmittel müssten sie sich immer noch selbst kaufen, klagt Parwana, deren Familie inzwischen als genesen gilt. Ohne Spätfolgen, wie sie hofft. Doch so viel Glück dürften nicht alle haben.“

So ungefährlich ist Corona

In dem Artikel wird dann lang und breit über die Lage in den Lagern berichtet, zum Beispiel so:

„In fast allen Camps gab es zuletzt neue Ausbrüche. Allein am Dienstag verzeichnete Kara Tepe auf Lesbos laut griechischen Medien 18 neue Coronafälle. Bei gerade einmal 322 Tests ergab das eine Positivquote von mehr als fünf Prozent. Wie groß die Dunkelziffer der Infizierten tatsächlich ist, lässt sich nur erahnen. (…) Dort, wo das Virus entdeckt wird, kommen Betroffene in Quarantänebereiche oder werden wie die Amiris gebeten, selbstverantwortlich für zwei Wochen in ihrer Unterkunft zu bleiben. Geprüft werde das jedoch nicht. »Niemand hält sich an die Quarantäne«, sagt Parwana Amiri. »Es gibt keine Aushänge und kaum Aufklärung. Die Leute können und wollen es nicht verstehen.«“

Das klingt alles ganz dramatisch!Aber fassen wir das mal in aller Ruhe zusammen: Eine Positivquote von fünf Prozent bedeutet eine Inzidenz von sage und schreibe 5.000 und nicht von etwas über hundert, was in Deutschland Grund für den totalen Lockdown der Bundesnotbremse war. Und es gibt in den Lagern keine wirksame Quarantäne für Infizierte und keine Desinfektionsmittel.Was bedeutet das? Das bedeutet, dass – wenn das offizielle Corona-Narrativ des Westens stimmen würde und die Krankheit unglaublich gefährlich und tödich wäre – sich die Leichen in den Lagern stapeln müssten. Tun sie aber nicht. In dem ganzen Artikel erwähnt der Spiegel nur einen Mann, der mit Atemnot ins Krankenhaus musste. Das ist alles.Besonders verräterisch ist dieser Absatz in dem Spiegel-Artikel:

„»Es ist eine Schande, wie mit diesen Menschen umgegangen wird«, findet Veizis, der für die italienische NGO Intersos arbeitet. »Dass die Lage nicht dramatischer wirkt, liegt nur daran, dass die meisten Fälle wohl unentdeckt bleiben. Wir durchseuchen die Lager langsam, auch wenn das keiner ausspricht«, sagt er.“

Die Lage wird also nur dramatisch, wenn man mehr testet und dadurch mehr Fälle entdeckt. Wenn man nicht testet, merkt niemand, dass derzeit eine tödliche Seuche durch die Flüchtlingslager zieht. Aber wie gefährlich ist eine Seuche, die man ohne Test nicht einmal bemerkt, selbst wenn man infiziert ist?Würde ich in Deutschland wohnen, käme ich mir aufgrund der Bundesnotbremse gerade ziemlich verar***t vor. Aber ich lebe in Russland, wo das Leben seinen normalen Gang geht, wie ich hier berichtet habe, weshalb Corona im Leben der Menschen in Russland auch keine Rolle mehr spielt. Ich frage mich wirklich, wie gehirngewaschen Spiegel-Leser (und vielleicht auf die Redakteure in der Spiegel-Redaktion?) sein müssen, wenn sie bei einem solchen Artikel, der aufzeigt, dass von Corona keine große Gefahr ausgeht, keine Fragen stellen.

Die Flüchtlinge wollen keine Impfung

Danach berichtet der Spiegel über die geplante Impfkampagne in den Lagern:

„Aktuell steht noch nicht einmal der Impfstoff fest. Und auch, wenn es ihn bereits gäbe, fänden sich bislang wohl kaum Abnehmer. Nicht einmal die Hälfte der Bewohner hat sich bislang gemeldet, nach SPIEGEL-Informationen lag die Anmeldequote in dieser Woche bei unter 40 Prozent.“

Das muss niemanden verwundern, denn wenn man täglich sieht, dass zwar Leute positiv getestet werden, die meisten von ihnen aber keine Symptome haben, oder nur leichte Symptome, wie den vorübergehenden Verlust des Geruchssinns oder ein vorübergehendes Schwächegefühl, dann dann fragt man sich zwangsläufig, weshalb man sich dagegen impfen lassen sollte. So ist es mir auch in Russland ergangen, denn die meisten meiner Freunde hatten Corona und nur eine Bekannte hatte eine leichte Lungenentzündung, die sie zu Hause auskurieren konnte. Alle andere hatten keine oder nur sehr leichte Symptome. Darum sehe ich keinen Grund, mich impfen zu lassen.Daher denkt auch von meinen russischen Bekannten – bis auf einige Rentner – niemand daran, sich impfen zu lassen. Der einzige Grund sich impfen zu lassen, ist für die meisten Russen der, dass sie möglicherweise ohne Impfung keinen Urlaub im Ausland mehr machen können. Und die Russen sind ein sehr reiselustiges Volk.So wird es auch den Flüchtlingen in den Lagern gehen: Sie sehen, dass viele ihrer Bekannten positiv waren und nichts passiert ist. Wozu also impfen?Der Spiegel findet aber natürlich eine andere Erklärung:

„Bis heute kursieren rund um die Pandemie etliche Verschwörungsgeschichten und Gerüchte. Viele Bewohner fürchten, die Impfung könne sie unfruchtbar machen. Andere, so berichten Helfer auch vom Festland, leben in der Angst, dass sie geimpft schneller abgeschoben werden könnten und zurück in die Hotspots oder nach Syrien und Afghanistan müssten. Die täglichen Erfahrungen in den Camps verstärken Misstrauen und Angst gegenüber den Behörden.“

Bill Gates dürfte zufrieden mit dem Spiegel sein.