Weitermachen…

… auch dann, wenn es verkehrt ist.

Windräder gehören neuerdings zu unserer Kulturlandschaft, sagt der niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies. Baubeschränkungen sollen fallen, Bürgereinspruchsrechte gefällt werden, Abstandsregelungen verringert und der Schutz der Vogelwelt wegfallen. 

Dabei ist Niedersachsen, neben Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz, längst eines der unwirtlichsten Länder. An den Küsten vertreiben Rotoren die Gäste, auf dem flachen Land leidet die Bevölkerung. Baden-Württemberg will aufholen; die grüne Landesregierung mit den letzten Einsprengseln der einst deckkräftigen CDU hat den Schwarzwald im Auge. In der Nähe Münchens wird die grüne Lunge, der Ebersberger Forst, zerschnitten, verstümmelt und verspargelt. 

Das alles für eine jahresdurchschnittliche Laufzeit von 2000 Stunden; Windräder drehen sich nur zu einem Viertel oder vielfach einem Fünftel der möglichen Zeit, weil entweder kein oder zu viel Wind weht. Windräder lohnen sich daher auch für viele Betriebe nicht, umso mehr für Geschäftemacher und Funktionäre.

Als Wirtschaftsministerin in Rheinland-Pfalz hat sich Eveline Lemke von den Grünen  2011 bis 2016 für den Ausbau der Windkraft eingesetzt und viele Höhenzüge im einst malerischen Land der Verschandelung freigegeben; sie wurde mit einem Aufsichtsratsmandat des Windkraftbetreibers Abo Wind AG belohnt, der sich wohl für die Genehmigung der Abholzungen in Hunsrück, Rheinhessen und Westerwald erkenntlich zeigen wollte. Sie lobte einst die Windräder als „Aussichtspunkte“, wie jetzt ihr niedersächsischer Kollege die Zerstörung der Kulturlandschaft als neue Errungenschaft feiert.

Manche zahlen die Zeche. Etwa die Bürger und Unternehmen im Ostteil Münchens nach einem großflächigen und andauernden Stromausfall. Die ständigen Wechsel in der Netzauslastung; mal viel Strom, wenn der Wind weht und mal wenig, wenn die Wolken vor die Kollektoren ziehen; dann Stress, bis die Stabilisierung mittels polnischen Kohlestroms oder französischen Atomstroms gelingt. Das belastet die hochkomplexe Infrastruktur aus Kraftwerken, Regelsystemen, Transformatoren, Umspannern. Leitungen usw. auf das Äußerste.

Es sind systematische Meisterleistungen der Ingenieurskunst, die da in einem langwierigen Prozess von Lernen und Fehlern, Nachbessern und Verbessern aufgebaut wurden und von den Lies‘ und Lemkes dieser Zeit auf Geheiß von Merkels Energiewende-Politik zerstört werden. 
Wir machen weiter damit, auch wenn es verkehrt ist.  Und immer noch weiter.

Das Thema der verpatzten Energiewende haben wir in der Gesprächsrunde „Tichys Ausblick“ diese Woche diskutiert. Frank Hennig hat dabei sein neues Buch „Klimadämmerung“ vorgestellt. Auch wir machen weiter und weisen auf die Fehler einer Politik hin, die sich verrannt hat und Ludwig Erhards Wohlstand für Alle zerstört.

grüner lobbyismus
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Die frühere rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke von den Grünen hat sich 2011-16 vehement für den Ausbau der Windenergie eingesetzt. Es hat sich für sie gelohnt: Sie sitzt seit 2017 im Aufsichtsrat einer Windenergie-Firma.

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Quelle

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