Bekennerschreiben von Linksextremisten nach Münchner Stromausfall aufgetaucht

Von Holger Douglas War der Stromausfall in München Folge eines Anschlages von Linksextremisten? Auf der einschlägigen Plattform Indymedia tauchte ein Bekennerschreiben auf. Der Staatsschutz ist eingeschaltet und ermittelt wegen einer politisch motivierten Straftat. Facebook   Twitter   Linkedin Xing Email Print Stadtwerke München Spezialisten der Stadtwerke München reparieren die Kabelschäden 20.000 Haushalte im Münchner Osten blieben am vergangenen Freitag fast einen Tag lang ohne Strom. Passanten hatten laut Bericht der Münchner Feuerwehr am Freitagmorgen gegen 3:50 Uhr ein seltsames Knistern gehört, dem ein lauter Knall und ein Brand folgten. Rund 50 unterirdisch verlegte Stromkabel in einer offenen Baugrube wurden zerstört. Die Feuerwehr hatte den Brand zwar schnell unter Kontrolle gebracht, dennoch fielen 150 Trafostationen und die Stromversorgung in Bereichen der Stadtteile Haidhausen, Ramersdorf und Berg am Laim aus. Teilweise blieben Haushalte bis Samstag Mittag ohne Strom. TE berichtete. Die Spezialisten der Stadtwerke München arbeiteten bei teilweise strömendenden Regen rund um die Uhr, um die massiven Kabelschäden wieder zu reparieren. Bereits am Freitag schloss ein Polizeisprecher Brandstiftung nicht aus und rief mögliche Zeugen auf, sich zu melden. Jetzt wurde bekannt, dass laut Bekennerschreiben auf der linksradikalen Internet-Plattform Indymedia Anonyme »das Strom- und Glasfasernetz der Stadtwerke im Münchner Osten angegriffen« hätten. Ziel sei der Elektronikkonzern »Rhode & Schwarz« gewesen, der in der Nähe seinen Firmensitz hat und unter anderem Mess- und Fernmeldetechnik herstellt.Bereits vor ziemlich genau einem Jahr hatte es in München mehrere Brandanschläge auf Infrastruktureinrichtungen gegeben. In München-Freimann stand ein Sendemast des Bayerischen Rundfunks (BR) in hellen Flammen. Kabel und Teile der Anlage brannten, die technischen Einrichtungen wurden zerstört.  Zeit zum Lesen „Tichys Einblick“ – so kommt das gedruckte Magazin zu Ihnen Der Brandanschlag in München-Freimann stand möglicherweise im Zusammenhang mit einer Serie von ähnlichen Anschlägen, die immer wieder im Bundesgebiet stattfinden. Unter dem Schlagwort ‚gefährlicher Mai‘ riefen vor Jahresfrist linksextreme Kreise im Internet zu Sabotage auf. Wichtige Infrastruktureinrichtungen sollen bei Anschlägen zerstört werden. Vor allem Glasfaserkabel sehen Extremisten offenbar als ideale Angriffsziele an. Die liegen leicht zugänglich an jeder Straßenecke. Tatverdächtige fand die Polizei jedoch nie.Auch in Berlin verübten in den vergangenen Jahren Linksextremisten immer wieder Anschläge auf die Infrastruktur und legten mit Brandanschlägen auf Kabelanlagen sowohl Bahnverkehr als auch die Stromversorgung von Haushalten lahm. Die Polizei schaffte es nicht, Täter ausfindig zu machen. Die Polizei hatte seinerzeit in der Region München bereits zwei weitere Anschläge dieser Art registriert. So wurden ein Mobilfunkmast im Perlacher Forst und ein Kabelschacht mit Telekommunikationseinrichtungen an der Leinthaler Straße außer Betrieb gesetzt. An der Leinthaler- und der Herzog-Heinrich-Brücke brannten zuvor Kunststoffrohre, in denen wichtige Glasfaserkabel verlaufen. Die Feuer brachen fast zeitgleich aus, Brandbeschleuniger wurden dabei eingesetzt.

Quelle

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