In 22 US-Bundesstaaten gibt es seit Monaten keinerlei Corona-Maßnahmen mehr … und trotzdem kein überlastetes Gesundheitswesen

In 22 US-Bundesstaaten gibt es seit Monaten keinerlei Corona-Maßnahmen mehr … und trotzdem kein überlastetes Gesundheitswesen

von Michael Hauke

Bereits im September vergangenen Jahres wurden im US-Bundesstaat Florida sämtliche Corona-Maßnahmen aufgehoben. Es gibt dort seit über sieben Monaten keine Maskenpflicht, keine Abstandsregeln und erst recht keinen Lockdown mehr.
Der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, hatte am Anfang der Corona-Zeit, im April 2020, eine einmonatige Ausgangssperre verfügt. Für diese Entscheidung hat er sich inzwischen bei seinen Bürgern entschuldigt.
Mit der Entscheidung, sämtliche Maßnahmen aufzuheben, erntete er im vergangenen Jahr viel Skepsis. Es wurde ihm eine unverantwortliche Politik vorgeworfen, die Zehntausende Corona-Tote nach sich ziehen würde. Es wurde allerdings sehr schnell sichtbar, dass sich die Zahlen nicht anders entwickelten, teilweise sogar besser, als in den Bundesstaaten, die weiterhin sehr restriktive Maßnahmen vollzogen. Bei den Todeszahlen liegt Florida übrigens inzwischen deutlich unter dem USA-weiten Schnitt.
Texas folgte dem Beispiel Floridas als nächster Bundesstaat Anfang dieses Jahres. Auch hier blieb die Überlastung des Gesundheitswesens aus – und es starben auch nicht mehr Menschen als sonst. Immer mehr Staaten schlossen sich an, inzwischen sind es 22 US-Bundesstaaten, die keinerlei Corona-Maßnahmen mehr haben. Und in den Krankenhäusern? Alles ganz normal! Videos aus diesen Bundesstaaten zeigen gut besuchte Restaurants, ausgelassene Partys, ausverkaufte Sportarenen, Konzerte usw. Die Wirtschaft läuft auf Hochtouren. Ein Leben, das man sich hierzulande nicht mehr vorstellen kann.
Allein diese Bilder sind für einen normalen Deutschen so unglaublich, dass sie in den gängigen Medien nicht gezeigt werden. Es ist auch kein Sonderweg mehr, denn die Staaten ohne jede Corona-Maßnahmen machen inzwischen weit mehr als die Hälfte der Fläche der Vereinigten Staaten aus. Ich hatte bereits in Ausgabe 05/21 vom 10.03.2021 darüber berichtet. In Deutschland wird man die vollständige Aufhebung der Maßnahmen in den vielen US-Bundesstaaten nicht mehr lange verheimlichen können. Wahrscheinlich wird dann die vollständige Freiheit in den US-Bundesstaaten mit einer hohen Impfquote begründet werden. Aber das ist aus zweierlei Sicht falsch, denn erstens hat Florida noch vor Beginn der Impfkampagne alle Maßnahmen aufgehoben, und die Quote der vollständig Geimpften lag Anfang März – als die meisten Staaten die Maßnahmen aufhoben – in den USA bei unter 10%. Aber es kommt noch ein zweiter Umstand hinzu: In zwölf Bundesstaaten ist der digitale Impfnachweis, der bei uns demnächst über Grundrechte und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben entscheiden wird, verboten. Sie haben richtig gelesen: Zwölf US-Bundesstaaten haben diese Art der Diskriminierung unter Strafe gestellt. Die Impfung spielte also überhaupt keine Rolle bei der Aufhebung der Maßnahmen.
Stellen Sie sich bitte vor, es würde in Deutschland tatsächlich bekannt werden, dass es in den US-Bundesstaaten ohne Maßnahmen genau dieselben – teilweise sogar deutlich bessere – Corona-Werte gibt als in den Staaten mit Maskenpflicht, Abstandsregeln und Lockdowns. Man könnte anfangen, den Sinn des Ganzen zu hinterfragen. Oder noch schlimmer: Man könnte feststellen, dass der Beweis erbracht wurde, dass Masken, Abstände und Lockdowns keinerlei Einfluss auf das Geschehen haben. Es bräche tatsächlich eine Welt zusammen.

Quelle

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