Ryanair-Landung in Minsk

Weißrussland veröffentlicht Funkverkehr mit Ryanair-Flug, Seite danach nicht mehr erreichbar

Weißrussland hat den Funkverkehr zwischen den weißrussischen Fluglotsen und der Ryanair-Maschine veröffentlicht, die dann in Minsk gelandet ist. Kurz nach der Veröffentlichung war die Internetseite nicht mehr erreichbar. von Anti-Spiegel 25. Mai 2021 16:24 Uhr

Die Abteilung für Luftfahrt im weißrussischen Verkehrsministerium hat den Funkverkehr zwischen den Fluglotsen und der Ryanair-Maschine veröffentlicht, allerdings war die Seite des Ministeriums kurz darauf nicht mehr zu erreichen. Das berichtet das weißrussische Portal Onliner mit Link zu der Seite. Wenn die Seite aufruft erscheint derzeit folgende Fehlermeldung: „Resource Limit Is ReachedThe website is temporarily unable to service your request as it exceeded resource limit. Please try again later.“Das Portal Onliner hat über den Inhalt der Veröffentlichung geschrieben. Das erschien als Teil eines Artikels über die Chronologie der Ereignisse rund um den Ryanair-Flug. Ich habe den Teil des Artikels, in dem es um den Funkverkehr, geht übersetzt. Beginn der Übersetzung:Die Abteilung für Luftfahrt des weißrussischen Verkehrsministeriums veröffentlichte eine Abschrift der Gespräche zwischen dem Fluglotsen und der Ryanair-Crew. Laut der Niederschrift informierte der Fluglotse den Piloten über die Information, dass sich eine Bombe an Bord des Flugzeugs befand und dass sie über Vilnius aktiviert werden könnte.Der Pilot spezifizierte, woher diese Information kam – von der Flughafensicherheit in Vilnius oder aus Griechenland? Der Fluglotse antwortete, dass eine E-Mail an mehrere Flughäfen geschickt worden sei (zuvor war berichtet worden, dass ein Drohbrief per E-Mail an den nationalen Flughafen Minsk geschickt worden war. – Anmerkung von Onliner).Außerdem klärte der Pilot, woher die Empfehlung kam, die Ryanair-Maschine nach Minsk umzuleiten – hat das Unternehmen dies getan, die Verwaltung des Abflug- oder Ankunftsflughafens? „Das ist unsere Empfehlung“, antwortete der Fluglotse.Der Pilot meldete auch die Information, dass sich 133 Personen an Bord befanden.Ende der ÜbersetzungDemnach bekam der Ryanair-Flug aus Minsk eine Empfehlung zur Landung in Minsk, solche Anweisungen sind jedoch nicht bindend, denn die Verantwortung und die Entscheidungsgewalt liegen beim Piloten. Von einer Anweisung oder gar Zwang durch die MiG-29 ist hier nicht die Rede.Damit ist die Frage, warum sich der Pilot zur Kursänderung entschieden hat, obwohl er kurz vor dem Landeanflug auf den Flughafen Vilnius war, noch unbeantwortet. Sollte der Funkverkehr veröffentlicht werden, werde ich ihn wörtlich übersetzen. Quelle

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