Es ist unter Machtaspekten nicht wichtig, ob es die „Pandemie“ tatsächlich gibt. Wer die Massen kontrollieren will, dem reicht aus, daß die Massen glauben, es gebe eine. Analoges gilt für die Menschengemachtheit des Klimawandels. Es ist nicht wichtig, ob der Klimawandel anthropogene Ursachen hat oder nicht. Wichtig ist, daß die Massen davon überzeugt sind, er hätte sie. Beides wurde erreicht. Die Massen sind mehrheitlich davon überzeugt, daß sie inmitten einer Pandemie leben und daß sich der Klimawandel durch Veränderungen ihres eigenen Verhaltens aufhalten lasse. Die Realität versetzt keine Berge, der Glaube allerdings schon.Ein Klassiker zur Psychologie der Massen ist das gleichnamige Werk von Gustave le Bon, erschienen im Jahr 1895. Huxleys „Schöne neue Welt“ kam 1932 heraus, und Orwells „1984“ erschien 1949. Orwells dystopische Fabel „Farm der Tiere“ stammt aus dem Jahr 1945, und diese vier Bücher, zusammen mit Elisabeth Noelle-Neumanns „Schweigespirale“ aus dem Jahr 1980, sind essentiell für das Verständnis dessen, was im Zuge von „anthropogener Klimawandel“ und „Pandemie“ abläuft. Ob, und wenn ja, wie lange Huxleys „Schöne neue Welt“ („Brave New World“) in einigen Bundesländern noch abiturrelevanter Stoff im Fach Englisch ist oder bleibt, wäre zugleich ein guter Indikator für die Beantwortung der Frage, ob Kultusministerien noch daran interessiert sein dürfen, ein staatsbürgerliches Bewußtsein für die relevanten Merkmale totalitärer Regierungsformen in den Köpfen der jungen Bürger zu etablieren. So viel steht fest: Der glücklichste – und damit auch in der Masse ungefährlichste Sklave – ist für seine Herren derjenige, der sich selbst gar nicht als Sklaven wahrnimmt, sondern vielmehr davon überzeugt ist, er lebe in völliger Freiheit.