„Unverantwortlich“ – Patientenschützer empört über Spahns Impfpläne für Kinder

Die Ständige Impfkommission will einem Bericht zufolge von einer generellen Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche vorerst absehen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plädiert für individuelle Entscheidungen – und erntet Kritik. 699 Anzeige about:blank

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kritisiert, weil er sich für eine Einbindung von Kindern und Jugendlichen in die Impfkampagne auch ohne eine allgemeine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) ausgesprochen hat. „Der Bundesgesundheitsminister handelt unverantwortlich“, zitieren die Zeitungen der Funke Mediengruppe Stiftungsvorstand Eugen Brysch.

Bei der Vergabe von Vakzinen dürften nur wissenschaftliche Fakten gelten. Allein auf dieser Basis habe die Stiko ihre Risikobewertung vorzunehmen. „Doch solche Empfehlungen will Jens Spahn jetzt ignorieren. Damit demontiert er eine viel beachtete Institution der Impfkampagne“, sagte Brysch.

Auch sei das Reservieren des Impfstoffes für die über Zwölfjährigen bei der derzeitigen Knappheit inakzeptabel. „Es darf nicht sein, dass sich der Impffortschritt in den Prioritätsgruppen um mehrere Wochen verzögern soll. Der Bundestag ist aufgefordert, den politisch-aktionistisch handelnden Bundesgesundheitsminister sofort zu stoppen.“

Quelle

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