Pro Monat werden laut einem Bericht weltweit circa 129 Milliarden Nasenmundschutzmasken verwendet. Dadurch hat sich das weltweite Plastikmüll-Problem dramatisch verschärft. Seit 17 Monaten verschmutzen Masken die Ozeane und stellten eine große Gefahr für das Ökosystem der Meere dar.Hinzu kommt, dass sich zahlreiche Giftstoffe lösen, die sich bekanntermaßen in den Masken befinden und in die Gewässer gelangen. Obwohl die heute noch geltende Maskenpflicht, vor allem im Freien, wissenschaftlich umstritten ist, wird sie vor allem auch von den Grünen unterstützt, so ein Bericht von RT Deutsch. Das Problem der Verschmutzung der Meere durch Milliarden Masken wird seltsamerweise aber nicht von den Grünen oder von Fridays for Future aufgegriffen.

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Studie fordert Untersuchung zu Auswirkungen

Eine neue Studie, die in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Water Research aufgegriffen worden ist, fordert eine umfassende Untersuchung der Auswirkungen von Masken auf Umwelt, Tier und Natur. Eine weitere Studie hat sich dem Bericht von RT zufolge mit der „Untersuchung der Auswaschung von Mikro- und Nanopartikeln sowie chemischen Schadstoffen aus Einweg-Gesichtsmasken“ beschäftigt.Die Masken wurden in Wasser gelegt, welches anschließend auf Chemikalien analysiert wurde. Die Forscher entdeckten große Mengen von Blei, Cadmium, Antimon sowie verschiedene Kunststoffe und organische Substanzen. Die Forscher warnen zudem vor dem weltweiten massiven Müllproblem, das durch die Masken – die nicht biologisch abbaubar sind – verschärft wird.Die Forscher konkludieren: „Es gibt eine Menge beunruhigender Beweise, dass Masken erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt haben können, da sie Schadstoffe freisetzen, sobald sie dem Wasser ausgesetzt sind. Masken setzen zudem kleine physikalische Schadstoffe wir Mikro- und Nanopartikel frei, die aus Kunststoffasern und Silikatkörnern bestehen. Es ist dokumentiert, dass diese Partikel schädliche Auswirkungen auf die Umwelt und die öffentliche Gesundheit haben. Zudem werden auch noch schädliche Chemikalien wie Schwermetalle – also Blei, Kadmium und Antimon – sowie organische Schadstoffe freigesetzt“.