Wie weltweit Stimmung für ein weiteres 50-Milliarden-Geschenk an Big Pharma gemacht wird

(Medien)Macht von Gates & Co

An einem eigentlich unscheinbaren Spiegel-Artikel sieht man wieder einmal mehr, wie groß die Macht der Eliten ist, sich auf Kosten der Steuerzahler die Taschen zu füllen. Der Spiegel-Artikel ist ein weiteres Lehrstück in Sachen der Lenkung der öffentlichen Meinung nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt.

von Anti-Spiegel 1. Juni 2021 14:57 Uhr

Wie dreist die öffentliche Meinung nicht nur in Deutschland oder im Westen, sondern weltweit gelenkt wird, kann man an einem auf den ersten Blick unscheinbaren Spiegel-Artikel sehen. Der Artikel wirkt unscheinbar, in Wirklichkeit ist er aber Teil einer weltweiten Medienkampagne. Wie so etwas funktioniert, will ich hier aufzeigen. Zum Verständnis muss ich dabei – wie das bei komplexen Themen nun einmal unumgänglich ist – ein wenig ausholen, bevor ich zu dem Spiegel-Artikel komme.

Es geht um hunderte Milliarden

Dass die Corona-Pandemie – egal ob sie gefährlich ist oder nicht – für die Pharmakonzerne eine Lizenz zum Gelddrucken ist, kann niemand bestreiten. Zu Beginn der Pandemie hat die EU auf einer Geberkonferenz über sieben Milliarden Euro eingesammelt, die zur Finanzierung der Entwicklungskosten und zum Kauf der dann mit dem EU-Geld entwickelten Impfstoffe an die Pharmakonzerne gehen sollten. Anschließend hat die EU die (mit ihrem eigenen Geld entwickelten) Impfstoffe bestellt und dabei großzügig Vorkasse garantiert und die Hersteller von allen Haftungsansprüchen zum Beispiel für Impfschäden befreit.

Und obwohl alleine die EU inzwischen Impfstoffe für über 40 Milliarden Euro bestellt hat und die Hersteller der Impfstoffe längst Milliarden an Impfstoffen verdienen, deren Entwicklung die Steuerzahler zum größten Teil bezahlt haben, reichte auch das nicht aus und allein die Bundesregierung hat kürzlich noch einmal knapp 600 Millionen nachgeschossen, um den Pharmakonzernen die weitere Forschung zu finanzieren. Die Details zu all dem finden Sie hier.

Wie gesagt sind dies nur Zahlen für die EU, weltweit reden wir von weit über 100 Milliarden allein für Impfstoffe, da sind die Kosten für Corona-Tests, Masken und all die anderen Pandemie-Utensilien noch gar nicht eingerechnet. Der gesamte Kuchen dürfte sich auf eine halbe Billion oder mehr belaufen.

Wer daran verdient

Im Westen wird vor allem der Impfstoff von BionTech/Pfizer bestellt, allein die EU hat Anfang Mai 1,8 Milliarden Impfdosen von dem Impfstoff nachbestellt (die EU hat aber nur 450 Millionen Einwohner). Allein die Nachbestellung hat einen Bestellwert von ca. 36 Milliarden Dollar. An der Pandemie verdienen also in erster Linie BionTech und Pfizer, beziehungsweise deren Aktionäre.

Einer der Großaktionäre bei beiden Firmen ist die Bill und Melinda Gates Foundation, wie man auf deren Seite nachlesen kann. Die Liste der Investments der Foundation ist interessant, Bill Gates verdient darüber hinaus zum Beispiel über seine Beteiligung an Abbott an den Corona-Schnelltests oder über seine Beteiligung an BioE an Technologien zur Reduzierung der Kosten der Impfstoffproduktion mit. Bill Gates verdient an einfach allen Aspekten der Pandemie Milliarden.

Da muss es eine Verschwörungstheorie sein, dass Bill Gates als größter Finanzier der WHO Einfluss darauf hatte, wie die WHO die Definition einer Pandemie verändert hat, bevor die WHO aktuelle Pandemie ausgerufen hat. Und es muss eine Verschwörungstheorie sein, dass westliche Medien, die seit Beginn der von der WHO ausgerufenen Pandemie das Corona-Narrativ verbreiten, von Bill Gates mit Millionenbeträgen finanziert werden, damit sie das schreiben, woran Bill Gates kräftig verdient.

Bill Gates hat nach meiner groben Schätzung in den letzten Jahren etwa eine Milliarde Dollar an die WHO und an westliche Medien bezahlt und verdient nun Dutzende Milliarden an der Pandemie, die von der WHO ausgerufen und von den westlichen Medien befeuert wird. Wer hier einen Zusammenhang sieht, der ist ein Verschwörungstheoretiker, schließlich geht es Bill Gates ja nur um die Rettung der Menschheit.

Bill Gates ist nicht der einzige, der daran verdient. Meine Recherchen zeigen, dass daran auch viele andere Foundations gut verdienen, aber die zeigen ihre Zahlen nicht so transparent, wie es die Bill und Melinda Gates Foundation tut, daher zeige ich das Prinzip an Bill Gates beispielhaft auf, weil es auch jeder Laie mit Hilfe der Links selbst nachprüfen kann. Mit im Boot sind aber auch die anderen „üblichen Verdächtigen“ wie Soros, Rockefeller Foundation, Ford Foundation und so weiter, die die gleichen Projekte finanzieren, wie Bill Gates und auch an den Gewinnen der Pandemie-Profiteure beteiligt sind.

Wie die öffentliche Meinung gelenkt wird

Wie gesehen finanziert Bill Gates viele westliche Medien direkt. Das tun – mehr oder weniger offen – auch die anderen großen Foundations, die ich eben genannt habe. Dazu müssen sie nicht unbedingt so plump vorgehen, wie Bill Gates es tut, indem er einfach Millionengeschenke an die Medien verteilt.

George Soros zum Beispiel ist da viel geschickter. Nachdem Soros Anfang der 1990er Jahre mit seiner Spekulation gegen das britische Pfund über Nacht in die Kreise der weltweit einflussreichsten Eliten aufgestiegen ist, hat er sich zunächst auf (Ost-)Europa konzentriert und seine Open Society Foundations gegründet, mit denen er offiziell Demokratie verbreiten, in Wahrheit aber Einfluss auf die öffentliche Meinung erlangen möchte, um seine Investitionen in Staatsanleihen (sein damals wichtigstes Geschäftsmodell) abzusichern.

Zusammen mit den Open Society Foundations hat Soros auch eine nette kleine Organisation in Prag gegründet, das Project Syndicate. Sein Syndikat schreibt über sich selbst:

„Project Syndicate produziert und liefert qualitativ hochwertige Kommentare an ein globales Publikum. Mit exklusiven Beiträgen prominenter politischer Führer, Politiker, Wissenschaftler, Wirtschaftsführer und Bürgeraktivisten aus der ganzen Welt bieten wir Nachrichtenmedien und ihren Lesern modernste Analysen und Einblicke, unabhängig von der Zahlungsfähigkeit. Unsere Mitglieder umfassen über 500 Medien – mehr als die Hälfte davon erhalten unsere Kommentare kostenlos oder zu subventionierten Preisen – in 156 Ländern“

Was so positiv und selbstlos klingt, bedeutet nichts anderes, als dass das Syndikat beeinflussen will, was die Menschen auf der ganzen Welt bewegt. Man will die weltweite öffentliche Meinung beeinflussen und verkauft das als „gemeinnützige Arbeit“. Ich habe über Project Syndicate ausführlich berichtet, den Artikel finden Sie hier.

Wenig Geld – große Wirkung

Das Project Syndicate hat – obwohl kaum jemand je davon gehört hat – eine sehr große Wirkung auf die öffentliche Meinung, zumindest in den 156 Ländern, in denen seine Artikel von Medien übernommen werden. Dabei dürften die Kosten für das Syndicate überschaubar sein. Dort veröffentlichen die meisten der Persönlichkeiten, die im Westen öffentliche Autorität genießen, Gastbeiträge. Ob sie für ihre Gastbeiträge ein paar Euro bekommen, oder sie sie umsonst zur Verfügung stellen, ist nicht bekannt, aber in jedem Fall sind die Kosten dafür überschaubar.

Und diese Gastartikel werden dann in über 500 Medien in 156 Ländern veröffentlicht, ohne dass die Leser dabei erfahren, dass das Project Syndicate dahinter steckt. Dabei werden die Artikel von den Medien entweder gleich wortgleich übernommen, oder leicht umgeschrieben, wichtig ist nur, dass das gewollte Narrativ weltweit verbreitet wird und dass die Leser sehen, dass ganz wichtige und glaubwürdige Leute ihre Ideen mitteilen. Das beeinflusst die Leser, denn wenn so schlaue Menschen etwas schreiben, dann muss es wichtig und richtig sein.

Das aktuelle Beispiel im Spiegel

Im Spiegel ist am 1. Juni ein Gastartikel mit der Überschrift „Gemeinsamer Plan von IWF, WHO, Weltbank und WTO – Wie sich die Pandemie mit 50 Milliarden Dollar beenden ließe“ erschienen, den die Chefs von WHO, Weltbank, Welthandelsorganisation (WTO) und Internationalem Währungsfond gemeinsam geschrieben haben. Das muss – so denkt sich der Spiegel-Leser – ein sehr wichtiger Artikel sein, wenn so wichtige Leute ihn zusammen schreiben.

50 Milliarden zusätzlich zu den schon bezahlten Milliarden sind zwar viel Geld, aber wenn sich die Pandemie, die die Menschen Monate lang eingesperrt und ihnen ihre Freiheiten genommen hat, damit beenden lässt, dann ist das gut investiertes Geld, muss sich der Spiegel-Leser denken.

In dem Artikel wird in schönen Worten beschrieben, wie sich die Pandemie mit einer weltweiten Impfkampagne beenden lässt, was „nur“ 50 Milliarden kosten würde. In dem Artikel klingt es so, als würden die genannten Organisationen IWF, WHO, Weltbank und WTO das bezahlen, nur in einem Satz kann man lesen, worum es in Wahrheit geht:

„Deshalb fordern wir heute die internationale Gemeinschaft auf, eine verstärkte und koordinierte weltweite Impfstrategie zu unterstützen und umzusetzen und mit neuen finanziellen Mitteln zu fördern.“

Die Staaten des Westens, also die Steuerzahler, sollen die 50 Milliarden locker machen. Mit dem Geld sollen – Überraschung – Impfstoffe und Tests gekauft werden. In dem Artikel wird es nicht erwähnt, aber westliche Staaten kaufen praktisch ausschließlich den Impfstoff von BionTech/Pfizer, weshalb es nicht schwer zu erraten ist, wer den Löwenanteil der 50 Milliarden bekommen soll.

Übrigens wird hier deutlich, wie verlogen die Narrative der Medien sind, dass Bill Gates sein Geld einsetzt, um ganz selbstlos die Welt zu retten. Sein Vermögen beträgt aktuell etwa 130 Milliarden. Wenn er wirklich die Welt retten wollte, könnte er die 50 Milliarden alleine aufbringen, aber das wird komischerweise nicht gefordert oder vorgeschlagen. Stattdessen sollen die westlichen Steuerzahler das Geld an die Firmen bezahlen, bei denen Bill Gates Großaktionär ist, damit er noch reicher wird.

Es ist so banal und leicht zu verstehen. Und es ist mit Blick auf die Investments seiner Foundation auch leicht nachprüfbar. Aber die Medien, die von Bill Gates bezahlt werden, bezeichnen jeden als Verschwörungstheoretiker, der so etwas behauptet.

Die Beeinflussung der öffentliche Meinung weltweit

Da ich mich intensiv mit der Macht der NGOs beschäftigt habe, war es für mich leicht, den Ursprung des Spiegel-Gastartikels zu finden. Wenig überraschend liegt der Anfang bei Project Syndicate, wo David Malpass, Chef der Weltbank und Mitverfasser des Gastartikels im Spiegel, am 19. Mai einen Gastartikel mit der Überschrift „Wie man jedes Land impfen kann“ veröffentlicht hat. Das Narrativ ist das gleiche: Die Steuerzahler sollen gefälligst zusätzliche Milliarden locker machen.

Ich habe behauptet, dass Project Syndicate mit seinen Artikeln die öffentliche Meinung in der ganzen Welt beeinflusst. Dieses Beispiel zeigt das anschaulich. Der Gastartikel aus dem Spiegel mit dem Narrativ von Project Syndicate ist wortwörtlich weltweit erschienen.

Ebenfalls heute ist er zum Beispiel auf Finnisch und Spanisch erschienen. Machen Sie sich den Spaß und suchen Sie bei Google unter „News“ nach den Namen der Verfasser der Gastartikel und stellen Sie dabei eine andere Sprache als Deutsch ein. Sie werden den Gastartikel entweder wortwörtlich oder leicht verändert in praktisch allen Sprachen der Welt finden.

Das ist wahre Medienmacht.

Die Verstärkung der Medienmacht

Das Project Syndicate wurde von Soros aus der Taufe gehoben, aber auf deren Seite kann man nachlesen, wer das Syndikat unterstützt. Haben Sie es schon erraten? Natürlich ist neben Soros auch Bill Gates auf der Liste der Unterstützer. Es sind wieder die gleichen Leute, die gerade prächtig an der Pandemie verdienen. Aber auch das ist natürlich reiner Zufall und wer etwas anderes behauptet, ist ein Verschwörungstheoretiker. Oder Verschwörungsideologe, wie es inzwischen in den von Bill Gates bezahlten Medien genannt wird.

Ich habe erwähnt, dass Bill Gates nicht nur den Spiegel, sondern auch andere Medien großzügig finanziert. Daher ist es kein Zufall, dass ausgerechnet der Spiegel den Gastartikel wortwörtlich veröffentlicht hat, anstatt zum Beispiel mit eigenen Worten über den weltweit veröffentlichten Gastartikel zu berichten. Der Spiegel-Leser erfährt aber nicht einmal, dass es sich um eine weltweite Medienkampagne handelt, der Spiegel-Leser hat das Gefühl, diese wichtigen Menschen hätten den Gastartikel quasi exklusiv für den Spiegel geschrieben.

Das ist aber nicht so. Der oben gesetzte Link zur spanischen Version führt zur Zeitung El Pais, die – wieder nur ein Zufall – ebenfalls Millionen von Bill Gates bekommen hat. Das habe ich mir nicht ausgedacht, das kann man im Spiegel als Antwort auf die Frage lesen, ob solche Zuwendungen von Bill Gates an Medien etwas besonderes wären:

„Große europäische Medien wie „The Guardian“ und „El País“ haben mit „Global Development“ beziehungsweise „Planeta Futuro“ ähnliche Sektionen auf ihren Nachrichtenseiten mit Unterstützung der Gates-Stiftung aufgebaut. Auch viele weitere internationale Medien sind eine Kooperation mit der BMGF eingegangen“

Übrigens finde ich es lustig, dass der Spiegel den hier zitierten Artikel mit den wichtigsten Fragen zu den Millionengeschenken von Bill Gates an den Spiegel am 14. Mai 2020 veröffentlicht hat. Über diese Geldgeschenke an den Spiegel habe ich am 2. Mai 2020 berichtet und mein Artikel hat damals anscheinend so viel Staub aufgewirbelt, dass der Spiegel sich gezwungen sah, darauf zu antworten. Aber das nur nebenbei.

Ich habe heute nur sehr oberflächlich danach gesucht, welche internationalen Medien heute oder in den letzten Tagen über die 50-Milliarden-Idee der Verfasser des Gastartikels berichtet haben. Neben dem Spiegel und El Pais fand ich den Gastartikel ebenfalls wortgleich in der Washington Post und vielen anderen internationalen Medien.

Und damit nicht genug, das gewollte Narrativ macht danach die Runde. Der österreichische Kurier zum Beispiel hat den Gastartikel zwar nicht wörtlich übernommen, dafür aber unter der Überschrift „Wie man die Corona-Pandemie weltweit beenden könnte“ wohlwollend darüber berichtet. Wenn Sie selbst danach suchen, werden Sie sehr viele weitere Beispiele in allen möglichen Medien in allen möglichen Sprachen finden.

Wie gesagt: Das ist wahre (Medien)Macht und so wird die öffentliche Meinung von einigen wenigen sehr reichen und sehr mächtigen Menschen geformt.

Die Macht der NGOs

In diesen Tagen wird mein neues Buch „Abhängig beschäftigt – Wie Deutschlands führende Politiker im Interesse wirklich Mächtigen handeln“ erscheinen, in dem ich mich sehr intensiv mit der Arbeit von NGOs (oder Foundations, Think Tanks, oder Stiftungen, das sind alles Begriffe für NGOs) und mit der Frage beschäftigt habe, wie nicht nur die öffentliche Meinung, sondern auch westliche Politiker von den NGOs gelenkt werden und wie sehr sie von diesen NGOs abhängig sind.

Dass ich beim Lesen des Spiegel-Artikels sofort wusste, woher er kommt, und das auch mit einer Recherche belegen kann, die keine zwei Minuten Zeit gekostet hat, liegt nur daran, dass ich mich in den letzten Jahren so intensiv mit diesem Thema beschäftigt habe. Wer die internationale Politik verstehen will, der muss die Macht und die Arbeitsweise der großen NGOs kennen. Stammleser des Anti-Spiegel machen gerne Witze darüber, dass ich in den letzten Jahren mit erstaunlich vielen Prognosen richtig gelegen habe. Das ist keine Zauberei, der Grund ist schlicht, dass ich nachschaue, was die wichtigen NGOs zu den entsprechenden Themen (zum Beispiel beim Project Syndicate) veröffentlichen und dann weiß man recht genau, wo die Reise hingehen soll (und meistens auch hingehen wird).

Unter diesem Artikel finden Sie einen Link zur Bestellung meines neuen Buches, über das ich in den nächsten Tagen auch noch einiges schreiben werde.

Hier geht es zum neuen Buch

Quelle

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