Wenn der Wind nicht weht, …

. liefern auch noch so viele Windräder keinen StromOhne Kohle und Kernkraftwerke hätten im ersten Quartal dieses Jahres nicht nur Industriebetriebe schwerlich produzieren können. Auch viele Züge wären nicht angekommen und in vielen Haushalten hätte es statt warmen Essen nur Butterbrote gegeben – falls die Butter nicht mangels Kühlung schon ranzig geworden wäre. Es gab viel zu wenig Strom aus erneuerbaren Quellen. Der Wind wehte kaum, die Sonne lieferte nur wenig. Das Statistische Bundesamt meldete demzufolge eine gegenüber dem Vorjahreszeitraum um satte 23 Prozent gesunkene Menge an sogenanntem »Ökostrom«.Die gute Nachricht: Es wurde besser im 2. Quartal. Aber nur am 5. Mai hatten wir richtig Glück und ausreichend Strom. In der Mittagszeit zwischen 12 und 14 Uhr hätten wir gut Kochen und Braten können. Da fielen in der Mittagsstunde 65,4 GWh »vom Himmel«. Aber immer noch zu wenig, weil Deutschland insgesamt 68,2 GW Leistung benötigte. Doch gleichzeitig war es ein Verlustgeschäft, denn plötzlich war zu viel Strom vorhanden, der Strompreis sank ins Minus von 36,71 Euro pro Megawattstunde. Bedeutet: Die Erzeuger müssen drauflegen, damit den Strom jemand abnimmt. Viel Energie aus Wind- und Sonnenanlagen in den Netzen lassen eben die Preise dramatisch sinken. Die gleicht der Stromverbraucher über seine teure EEG-Umlage unter anderem dem Windanlagenbesitzer wieder aus.Auf Smard.de ist jederzeit anhand aktueller Daten ablesbar, wie unsinnig die Vorstellung ist, ein Industrieland allein mit Strom aus Wind und Sonne versorgen zu können. Man kann auch noch die letzten halbwegs umverschandelten Wälder Deutschlands mit Windrädern verschandeln – wenn der Wind nicht weht, liefern sie keinen Strom. Wind- und Sonnenanlagen sind eben nicht grundlastfähig. Ohne eigene Kern- und Kohlekraftwerke sind wir auf die unserer Nachbarländer angewiesen – oder auf Gas aus Russland. Aber machen wir nicht die Energiewende, um den anderen Ländern zu zeigen, dass es geht? Das ist die grundlegende Absurdität der deutschen Energiewende. Wenn sie es uns gleichtäten, stünden wir buchstäblich im Dunkeln. TICHYS EINBLICK»ERNEUERBAREN ENERGIEN«Flaute über Deutschland: Windkraft ohne Wind, Photovoltaik ohne Sonne

Nur am 5. Mai hätten wir richtig Glück und ausreichend Strom gehabt. In der Mittagszeit zwischen 12 und 14 Uhr hätten wir gut Kochen und Braten können. Da fielen 65,4 GWh »vom Himmel«.

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