Zwergenaufstand der Münchener Regenbogen-Eiferer – The crude art of pissing people off

Es geht die Erzählung, dass der Papst im 12. Jahrhundert Abgesandte an den Hof von Dschingis Khan geschickt hat, um ihm die Erlösung des Christentums zu bringen, ihn zu selbem zu bekehren. Dschingis Khan, so geht die Erzählung weiter, hat es mit Humor genommen. Die päpstlichen Abgesandten konnten intakt und bei Gesundheit nach Rom zurückkehren, allerdings ohne Dschingis Khan bekehrt zu haben.

Die Reihe derer, die andere zum Heil oder dem, was sie für das Heil gehalten haben, bekehren wollen, also die Reihe derer, die es nicht ertragen, nicht tolerieren und schon gar nicht akzeptieren können, dass andere anderer Meinung sind als sie, sie ist lang. Fundamentalisten aller Nationen zeichnen sich dadurch aus, dass sie KEINERLEI Abweichung von dem zulassen, was sie zum Heil erklärt haben. Wer abweicht, der muss des Teufels sein (früher), ist rechtsextrem, homophob oder sonst etwas (heute), was den modernen Eiferern, den Wokerati, zur Einbildung verhilft, sie wären gute Menschen und nicht die ekelhaft nickeligen Fundis, die sie nun einmal sind.

Szenenwechsel.

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So ist ein Antrag überschrieben (wir haben ihn am Ende dieses Textes zum Nachlesen), den die Fraktionen im Münchner Stadtrat, die Grünen/Rosa Liste, die CSU, die SPD, Volt, die ÖDP, die Freien Wähler, die FDP und NKE eingebracht haben, damit er auf der Vollversammlung am 23. Juni 2021 als Tagesordnungspunkt 1 abgehandelt werden kann. Ziel des Antrags ist es, einen Beschluss zu fassen, der Fussball endgültig als von link(sextreme)n Wokerati übernommene Spielwiese ausweist, indem die Allianz Arena in München anlässlich des Spiels von Deutschland gegen Ungarn in Regenbogenfarben angestrahlt wird. Das kindische Vorhaben, das an Kinder erinnert, die mit Fingerfarben Telekommunikationskästen beschmieren, damit sie “bunt” aussehen, ist indes nicht so harmlos, denn es zeigt eine geteilte fundamentalistische Einstellung angeblich demokratisch gewählter Figuren in einem Provinzstadtrat Deutschlands, die an die schlechtesten Zeiten des Landes, als so viele sich für einen kleinen Führer gehalten haben, erinnert.

Noch ein Szenenwechsel.

Das ungarische Parlament hat mit einer sehr großen Mehrheit (157 von 199 Abgeordneten) u.a. ein Gesetz erlassen, dessen Ziel darin besteht, LSBTusw aus Schulen und Kindergärten fernzuhalten, mit dem unter anderem Unterrichtsmaterialien, in denen Transsexualität und andere Formen die eine sexuelle Heiligsprechung durch die Linksidentitären garantieren, die in der realen Welt indes ohne Bedeutung sind, besprochen, gefeiert oder was auch immer werden soll. Eine legitime Position, denn eine Schule ist kein Ort, an dem Erwachsene zu Übergriffen auf die ohnehin schon fragile Psyche von Kindern und Jugendlichen berechtigt sind. Schulen dienen der Vermittlung von Kernkompetenzen, die notwendig sind, um in der Gesellschaft mithalten zu können und erfolgreich zu sein. Schulen sind kein Ort der Indoktrination und der Vermittlung von Ideologie, auch dann nicht, wenn diese Ideologie als angebliche “Gleichberechtigung” oder angebliches “Menschenrecht” getarnt wird. Die damit legitimierten Übergriffe, bei denen niemand auch nur auf die Idee kommt, die Kinder und Jugendlichen, die ihnen unterzogen werden, auch nur zu fragen, ob sie damit einverstanden sind, sind in Deutschland zur Normalität geworden. Gewissensbisse bei denen, die sich für Kinder und Jugendliche sensible Themen zunutze machen, um ihren ideologischen BS an das Kind zu bringen, scheinen nicht vorhanden zu sein. Auch ein Markenzeichen für Fundamentalismus.

Aber offenkundig gibt es entsprechende Gedanken in Ungarn, entsprechende Gedanken, die zu einem Gesetz geführt haben, das es nun untersagt, Kinder und Jugendliche mit der sexuellen Manie zu verfolgen, die gelangweilten und überflüssigen Fundamentalisten das Gefühl vermittelt, jemand zu sein, wenn auch nur jemand, der Kinder und Jugendliche missbrauchen kann. Das Gesetz wurde, wie gesagt, mit einer großen Mehrheit im ungarischen Parlament verabschiedet. Die Abgeordneten, die im ungarischen Parlament sitzen, wurden von der ungarischen Bevölkerung in freien und gleichen Wahlen gewählt, sie repräsentieren daher in gleicher Weise ihre Wähler, wie das ein Polit-Darsteller in einem deutschen Parlament oder einem Provinz-Stadtrat tut.

Unter Politikwissenschaftlern galt es bislang als eine der zentralen Funktionen einer Demokratie, Interessen, gegensätzliche Interessen, Interessenkonflikte durch eine Mehrheitsregel zu entscheiden: Wer die Mehrheit in einem Parlament für eine bestimmte Regelung gewinnt, der setzt seine Vorstellung oder einen Kompromiss, der mit anderen ausgehandelt wurde, durch. Die unterlegene Fraktion AKZEPTIERT ihre Niederlage und unterstützt fortan die Mehrheitsregelung. Nur auf diese Weise ist es möglich, überhaupt eine politische Ordnung, geschweige denn eine Rechtsordnung aufrecht zu erhalten. Länder, in denen unterlegene Fraktionen die Niederlage zum Anlass nehmen, um die Regierung zu bekämpfen, den Staatschef zu stürzen oder per Coup die Regierung zu beseitigen, zählen aus eben diesem Grund nicht zu den demokratischen Ländern.

Dessen ungeachtet hat sich eine neue internationale Clique von Fundamentalisten eingenistet, die versucht, ihre Interessen und ihre Weltsicht durchzusetzen und jeden, der davon abweicht, als Systemfeind/Klassenfeind/Rechtsextremen zu diffamieren und zu bekämpfen. Dass man in einer Demokratie auch mit Ergebnissen leben muss, die einem nicht passen, das ist diesem fundamental narzisstischen Haufen von Tugendwedlern, denen jeder konstruktive Ansatz zu politischem Handeln abhanden gekommen ist, unbekannt. Sie agieren wie ein Kult, eine religiöse Sekte, die derzeit nur von Fundamentalisten beherrscht wird, die aber jederzeit in den Terrorismus abgleiten kann.

Ein Markenzeichen von Fundamentalisten ist neben ihrem Narzissmus ihre Überschätzung der eigenen Relevanz, die sie z.B. daran glauben lässt, dass ihnen ein Sprengstoffanschlag auch noch Jahre später einen Märtyrerstatus verschaffen wird, eine Überzeugung, die so fern der vergesslichen Realität ist, in der heute kaum noch jemand weiß, wer wann wen warum in die Luft gesprengt hat, wie sie nur sein kann.

Aber, kleine Psychen benötigen den Narzissmus und die Überschätzung ihrer Relevanz, um sich zu belegen, dass sie etwas sind, etwas ganz großes, ein Popanz.

Und so haben die oben genannten Fraktionen im Münchner Stadtrat, deren Mitglieder über die Stadtgrenzen hinaus weitgehend unbekannt sind, einen Antrag zur “dringlichen Behandlung in der Vollversammlung am 23.06.2021 (als TOP 1)” verabschiedet, in dem die Gesetzesänderungen in Ungarn, von denen man in München offensichtlich annimmt, dass sie auf die Zustimmung des Münchner Stadtrats angewiesen sind, zum Anlass genommen werden, die “Unsichtbarmachung und Entrechtung von Lesben, Schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen” durch ungarische Gesetze zu beklagen. Geschwätz wie dieses, wird im Englischen gemeinhin als sanctimonious crap bezeichnet, als frömmelnder Mist (Mist ist zu harmlos als Übersetzung, denken Sie sich also die drastische direkte Übersetzung dazu), von gelangweilten Leuten, die mit sich und ihrem Leben nichts anzufangen wissen und deshalb beschlossen haben, eine kleine, klitzekleine Minderheit auszuerwählen und gegen die Unbillen der Zeit zu verteidigen, Unbillen, die die klitzekleine Minderheit zwar nicht zu erdulden hat, die zumeist aus Narrativen über die, nicht aus Erfahrungen in der Realität bestehen, diese klitzkleine Minderheit zu missbrauchen, um das eigene Egochen aufzubauen.

Im Wortlaut:

“Die Landeshauptstadt bekennt sich zu Vielfalt, Toleranz und echter Gleichstellung im Sport und in der ganzen Gesellschaft. Anlässlich des EM-Spiels Deutschland gegen Ungarn ist es der Landeshauptstadt München wichtig, ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit der LGBTI Community in Ungarn zu setzen, die unter der aktuell verschärften homo- und transphoben Gesetzgebung der Ungarischen Regierung zu leiden hat.

Die Landeshauptstadt München als Austragungsort der EURO2020 beflaggt bereits am Tag des Spiels (23.6.) das Rathaus mit Regenbogenfahnen, um so ein klares Statement abzugeben.

Oberbürgermeister Dieter Reiter setzt sich gegenüber der UEFA dafür ein, dass die Allianz Arena am Abend des Spiels in Regenbogenfarben leuchtet.

Die Landeshauptstadt München appelliert gleichzeitig an die UEFA, den DFB, den Bayerischen Fußballverband, die Fußballvereine und alle Fußball-Freund*innen in München, sich, gerade aus Anlass der EURO2020 mit deren medialer Reichweite, nachdrücklich und sichtbar für Toleranz und Gleichstellung einzusetzen.”

Man kann sich richtig vorstellen, wie sich Dschingis Khan gefühlt hat, als ihm die Abgesandten des Papstes im 12. Jahrhundert verkündet haben, dass er nur dann ewige Seligkeit erlangt, wenn er zum Christentum konvertiert. Ein Haufen von Tugend wedelnden Provinzräten will die Gunst der Stunde nutzen, und eine Sportveranstaltung dazu missbrauchen, ein Gesetz, das von einer Mehrheit eines demokratisch gewählten Parlaments in einem anderen Land verabschiedet wurde, zu kritisieren, und das beste daran, diese Stadträtchen sind dabei offenkundig der Ansicht, diese Aktion würde ihnen Ruhm über das Stadttor von München hinaus verschaffen. Die Miniaturwelten, die in Deutschland mittlerweile zur Normalität geworden sind, darüber kann man wirklich nur den Kopf schütteln. Der Münchner Zwergenaufstand wird voerhersehbar die Welt in einer Weise erschüttern, die dieser Welt deutlich macht, dass es in Deutschland einen Provinzstadtrat gibt, dessen Mitglieder offenkundig ihre eigene Bedeutung in einer megalomanischen Art überschätzen, wobei “manisch” hierbei die meiste Bedeutung trägt.

Einst haben Fussballverbände sich jede politische Einmischung verboten. Das war, bevor dieselbe gelangweilte Funktionärsschicht aus profilierungsgeilen Psychowracks in Positionen gespült wurde, die sich auch in Parlamenten breitgemacht hat. Seither ist Fussball wie alles, was Linke in die Hände nehmen, politisiert und zerstört, hat für viele seinen Reiz verloren. Und natürlich kann man die Münchner Aktion der Stadträte auch psychologisch interpretieren, als Ergebnis einer Manie, die so große Bedeutung angenommen hat, dass die Welt aus nichts anderem mehr besteht als aus Schwulen, Lesben und all den anderen Irgendwiesexuellen.

Einmal ehrlich: Finden Sie das normal? Wenn nicht, wie konnte es soweit kommen?


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