Ein Virus, zwei mögliche Welten danach und viele Kommunikationsprobleme

„Ein System, das aus seinen Fehlern nicht lernt, 
ist ein gefährliches System.“ (Bret Weinstein)

Ich weiß nicht mehr Tag noch Stunde, zu der im Jahr 2020 ein gewisser Präsident, dessen Name besser nicht mehr genannt werden sollte, das Video der amerikanischen Ärztin Dr. Stella Immanuel aus Texas auf Twitter postete, in dem es abgekürzt darum ging, dass es hoffnungsvolle Behandlungsmöglichkeiten gäbe und das erste Mal der Name jenes alten Malariapräparates gefallen war: Hydroxychloroquine oder kurz HCQ. “America, you don’t need to be afraid. Covid has a cure.“ – sagte Dr. Immanuel. Die Medien stellten die Sache dar, als habe dieser Präsident die Amerikaner aufgefordert, Chlorbleiche zu saufen oder irgend eine wirkungslose Wundertinktur zu schlucken und als Ergebnis einer ausgewachsenen Hysterie zensurierten Twitter und Facebook schon die Erwähnung des Wortes. Und das war erst der Anfang.

Zwar gab es immer mal wieder Berichte über Studien, aber medial kochte man das Thema abseits von „Orangemanbad“ möglichst auf kleinem Feuer. Fest stand, dass jeder, der ab diesem Zeitpunkt Hydroxychloroquine hörte, sofort denken sollte: ‚Dieser Trump, was für ein Honk!‘ Unter dem Radar der Öffentlichkeit schreitet die Forschung jedoch voran und auch die klinischen Experimente nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum“ gingen weiter. Gerade in der Anfangszeit mit vielen besonders schweren Krankheitsverläufen warfen Klinikärzte in den USA sprichwörtlich „the whole kitchen sink“ nach dem Virus, hoffend, dass irgendwas die Symptome lindern und den Verlauf der Krankheit bei den Patienten in den Griff bekommen würde. Gehen wir zurück in den Sommer 2020, als besagter Präsident noch im Amt war und die Medien augenscheinlich nur eine einzige Agenda zu haben schienen: Alles was er sagte, muss falsch, gelogen, bösartig, rassistisch oder im Auftrag Putins erfolgen. Meist sogar alles zusammen.

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