Gericht in Portugal: Nur 0,9 % der „Covid-Toten“ verifiziert

Auch in Deutschland, Österreich und den USA gibt es Zweifel an den offiziellen Todeszahlen

Kritische Stimmen – im neuen Sprachgebrauch von Medien und Politik „Verschwörungsideologen“ oder „Rechte“ genannt – warnen schon lange: Die Zahlen, die uns offiziell als Corona-Todeszahlen präsentiert werden, sind irreführend. Weil eben auch viele Tote mitgezählt werden, die nicht an Corona gestorben sind. „Unter den Corona-Toten sind viele, die über zehn Wochen nach ihrer Erkrankung gestorben sind“, war kürzlich sogar im ZDF zu hören. „Bisherige Studien, unter anderem in Rostock, zeigen, dass die Zahl der tatsächlich an dem Virus Verstorbenen niedriger ist, als die offiziellen Zahlen vermuten lassen“, warnt auch der Direktor der Rechtsmedizin an der Universität Rostock, Andreas Büttner.

Jetzt sorgt eine neue Nachricht im Internet für Furore, die den staatlich geförderten „Faktencheckern“ – man könnte auch Propaganda-Beauftragte sagen – die Zornesröte ins Gesicht treiben wird: Das Portal tpk.at berichtet, ein Gericht in Portugal sei zu dem Schluss gekommen, dass nur 0,9 % der „verifizierten Fälle“ an COVID-19 starben: „Schon einmal haben Gerichte in Portugal Aufsehen erregt, als eine Quarantäne-Anordnung auf Grund eines PCR Tests aufgehoben wurde, da der PCR-Test nicht geeignet ist Infektion oder Erkrankung festzustellen. Nun gibt es ein weiteres interessantes Urteil eines Gerichtes in Lissabon.“

Portugiesisches Berufungsgericht hält PCR-Test für unzuverlässig Richter in dem EU-Staat haben eine richtungsweisende Entscheidung gefällt: Sie hoben eine Quarantäne durch das Gesundheitsamt auf, wegen grundlegender Zweifel an den Corona-Tests.

Durch eine Bürgerpetition sei das Gericht in Lissabon gezwungen worden, verifizierte COVID-19-Sterbedaten zu liefern, so tpk.at unter Berufung auf Frontline Doctors, die sich ihrerseits auf AndreDias.net berufen. Um ein „Urteil“ handelt es sich formal wohl eher nicht, aber eben doch um eine gerichtliche Feststellung – und damit ist alles offiziell: Die Zahl der gerichtlich verifizierten COVID-19-Todesfälle von Januar 2020 bis April 2021 beträgt  „nur“ 152 (sofern man im Zusammenhang mit Todesfällen von „nur“ sprechen kann), nicht etwa 17.000, wie die Todesfälle offiziell von Behörden und Regierung beziffert werden.

Bevor die Faktenchecker jetzt im Dreieck springen: Zum einen mache ich mir die Aussagen der Kollegen nicht zu eigen – halte es aber für wichtig, sie nicht zu verschweigen, wie es die meisten großen Medien tun. Und zum anderen ist auf tpk.at inzwischen eine Ergänzung zu dem Bericht zu lesen: „Der Gerichtsbeschluss besagt nicht,  dass nicht auch andere Todesfälle gerichtsmedizinisch bestätigbar gewesen wären. Wir wissen nur, dass die offiziellen Todeszahlen um Größenordnungen zu hoch sind.“

Es ist, so zumindest meine Interpretation der Angaben aus Portugal, nicht klar, ob bei den anderen rund 16.850 Fällen nicht auch COVID-19 ursächlich war für den Tod. Aber es gibt dafür eben keine „gerichtsfesten“ Belege, weil eben nur 152 Fälle gerichtlich verifiziert wurden.

„Wenn diese Zahlen auch in anderen Ländern in der gleichen Größenordnung liegen, und es gibt keinen Grund, etwas anderes anzunehmen, dann handelt es sich um einen Betrug ungeahnten Ausmaßes und es wurden hier Verbrechen gegen die Menschlichkeit in großem Stil begangen“, so die Interpretation von Frontline Doctors.

Die Zahl von 152 in dem amtlichen Gerichtspapier beruhe „auf Todesbescheinigungen, die laut Urteil von ‘Ärzten, die für das Justizministerium arbeiten‘ ausgestellt wurden – konkret von Ärzten, die am Nationalen Institut für Rechtsmedizin und Forensik arbeiten“, schreibt das Portal tpk.at: „Das ist aber nur der kleinste Teil der Ärzte, die seit Beginn der Pandemie die Todesfälle durch Covid-19 bestätigen.“

Kritiker werden nun einwenden, dass angesichts der hohen offiziellen Todeszahlen eben nur ein Bruchteil von Gerichtsmedizinern überprüft werden könne. Allerdings beklagen auch deutsche Gerichtsmediziner wie der eingangs erwähnte Direktor der Rechtsmedizin an der Universität Rostock, Andreas Büttner, mutmaßlich an Covid-19 gestorbene Menschen sollten viel häufiger obduziert werden: Nur mit einer höheren Zahl von Obduktionen und einer vernünftigen Statistik könnten der Bevölkerung Ängste genommen werden, was zu einer Reduzierung der Verunsicherung führen könnte.

In ein ähnliches Horn stößt auch tpk.at: „Tatsächlich ist die Zählweise von Covid-Todesfällen im höchsten Grad kreativ. Es müssen alle dazu gerechnet werden, die in den vergangenen 28 Tagen einen positiven Test hatten und zum Teil genügt es bereits, Kontaktperson gewesen zu sein. Der Hamburger Pathologe Prof. Klaus Püschel hatte schon im Vorjahr die ersten 100 Covid-Toten rechtsmedizinisch untersucht und festgestellt, dass die Todesursache überwiegend nicht Covid gewesen ist.“

Die US-Behörde CDC gab laut tpk.at bekannt, dass von den registrierten Covid-Todesfällen 96% mindestens eine schwere Vorerkrankung hatten. Dies spricht für eine Aussage des österreichischen „Widerparts“ von RKI-Chef Lothar Wieler in Deutschland, Professor Dr. Franz Allerberger, Leiter der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Ohne den PCR-Test wäre die Pandemie niemandem aufgefallen, so die Grundaussage des Mediziners in einem Interview. Die Entscheidung aus Portugal ist ein weiteres Glied in der Indizienkette für diese Aussage. Ob sie zutrifft, werden – hoffentlich – künftige Untersuchungsausschüsse entscheiden müssen. Ich als Journalist maße mir ein Urteil nicht an.

„Österreichischer Wieler“: „Ohne PCR-Tests wäre Pandemie niemandem aufgefallen!“ Es ist ein vernichtendes Urteil und nach deutschen Maßstäben „Ketzerei“, wie der Wiener Widerpart des RKI-Chefs die Corona-Politik zerlegt. Allein das Verschweigen seiner Aussage in den deutschen Medien spricht Bände.

Quelle

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