Sukzessive Vergiftung: Masken – viel Schaden – wenig Nutzen

Wie lange können Regierungen und ihre Handlanger wissenschaftliche Erkenntnis unterdrücken?

Man hat sich mittlerweile daran gewöhnt, dass wissenschaftliche Studien von einem a-wissenschaftlichen und pseudo-intellektuellen Mob bekämpft und zu denunzieren versucht werden, wenn sie nicht dem entsprechen, was Polit-Darsteller und ihre Handlanger als herrschende Erzählung durchsetzen wollen. Geht es um COVID-19, dann zeichnet sich zunehmend ab, dass die herrschende Erzählung in keinerlei oder nur mehr sehr wenig Verbindung zur Realität steht.

Wissenschaft ist ein kontinuierliches und (hoffentlich) kumulatives Verfahren.
Je länger Wissenschaft in einem spezifischen Feld betrieben wird, desto mehr Wissen sollten wir über dieses Feld haben.
Aber Wissen ist nicht statisch.
Es ändert sich.
Was gestern noch als korrekt galt, kann im Lichte neuer Forschungsergebnisse über den Haufen geworfen werden.
Nur so ist überhaupt Erkenntnisfortschritt möglich.

Man stelle sich vor, frühere Generationen hätten sich geweigert anzuerkennen, dass ein eher ekelhafter Schimmelpilz Penizilline zu bilden im Stande sind, die wiederum einen positiven Effekt auf die menschliche Gesundheit haben. Oder man stelle sich vor, die Hersteller von Contergan hätten sich mit allerlei fadenscheinigen Begründungen und vor allem der Behauptung, dass keine Kausalität zwischen der Einnahme ihres Produkts und Monate später auftretenden Missbildungen bestehe, aus der Verantwortung zu stehlen versucht, sie hätten statt dessen alle Studien, die einen entsprechenden Zusammenhang finden, als unbelegt, nicht bestätigt, mit dem oder einem anderen Bias ausgestattete Studien zu diskreditieren versucht, die auf verzerrten Daten basieren.

Aber genau das geschieht heute.

So sehen sich die Herausgeber von Research Square, einer offenen Publikationsplattform für wissenschaftliche Beiträge, an der unter anderem IEEE, Springer und die Cambridge University Press beteiligt sind, berechtigt, einem Beitrag, den Silke Schwarz, Ekkehart Jenetzky, Hanno Krafft, Tobias Maurer und David Martin am 28. April 2021 in seiner derzeitigen Version veröffentlicht haben, die folgende “Editorial Note” voranzustellen:

Es ist den Herausgebern also sehr wichtig darauf hinzuweisen, dass die Studie keine “kausale Beziehung” herstellt, und darüber hinaus wird mit Blödsinn im Hinblick auf die Datenbasis versucht, die Studie zu diskreditieren, also mit der unbelegten Behauptung, die Daten stammten aus einer selegierten Population, von Leuten, die einen “reporting bias” haben. Das ist die Art und Weise, in der die Feiglinge in den Herausgeberkreisen sagen wollen, dass Befragte, einen Anreiz haben, zu lügen. Das Ziel ist eindeutig: Die Studienergebnissen sollen diskreditiert werden. Auf ein solches Portal ist ehrlich gesagt gepfiffen, denn wenn die Herausgeber bei einem Text, der die herrschende Erzählung in Frage stellt, kalte Füße bekommen und die Autoren und die darin Befragten denunzieren wollen, dann sind sie offenkundig nicht an Wissenschaft, sondern an Sykophantentum und Ideologie interessiert.

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Die so eingeleitete Studie basiert auf 20.353 Befragten, die Angaben zu 25.930 Kindern machen und von denen 68% der Befragten für diese 25.390 Kindern angeben, dass ihre Kinder unter dem Tragen von Masken leiden, gesundheitlich leiden. Sie berichten von seit dem Tragen der Masken erhöhter Reizbarkeit, von Kopfschmerzen, von Konzentrationsschwierigkeiten, von Lernproblemen und von Müdigkeit. Hier berichten 13.840 Eltern davon, dass ihre Kinder gesundheitliche Einschränkungen durch das Tragen von Masken zu erleiden scheinen, und die Herausgeber von Research Square glauben, sie könnten dieses Zeugnis mit den wirklich lahmen und fast schon an die geistige Behinderung, die Faktenchecker gemeinhin zur Schau stellen, erinnernden Hinweis diskreditieren, dass die Studie keine Kausalität begründen könne. Darüber hinaus behaupten die Herausgeber ohne Beleg, dass die Befragten gelogen hätten, versteckt, wie gewöhnlich wenn Feiglinge denunzieren wollen, im Begriff des “reporting bias”. Es ist schon erstaunlich, dass hier Ergebnisse vom Tisch gewischt werden sollen, die auf einer um das 20fache größeren Datenbasis gründen als die herkömmlichen so genannten repräsentativen Studien, die ohne “editorial note” verbreitet werden. Hinzu kommt, dass die Frage, ob ein sampling bias vorliegt, dann vollkommen egal ist, wenn man nicht in Kauf nehmen will, dass negative gesundheitlichen Effekte von Masken, die man diskreditieren will, tatsächlich vorhanden sind und sich schädigend auswirken, wenn man also nicht mit einer heftigen Menschenfeindlichkeit ausgestattet ist.

Zudem ist das Damoklesschwert der Kausalität keine Frage, die gegen diesen Text ins Feld geführt werden kann, da die Autoren dieser Studie selbst darauf hinweisen, dass nunmehr eine repräsentative Studie und eine experimentelle Studie durchgeführt werden müssen, um ihre Ergebnisse zu bestätigen. So geht Wissenschaft. Forscher finden einen Zusammenhang, begründen damit eine Hypothese, die wiederum in anderen Studien geprüft wird. Das beschreibt kumulativen Wissensfortschritt. Aber es steht im Widerspruch zu der Erzählung, die Polit-Kasper weil sie nicht in der Lage sind, ihre Gehirnstrukturen, wenn sie einmal eingefahren sind, an neue Ergebnisse anzupassen, durchsetzen wollen, als sei sie die unverrückbare Wahrheit.

In der Wissenschaft gibt es keine unverrückbare Wahrheit, es gibt nur derzeit als korrekt angesehene Wissensbestände. Einst waren Wissenschaftler der Ansicht, dass das Tragen von Masken den Maskenträger und vor allem seine Umwelt vor der Verbreitung von SARS-CoV-2 schützt. Eine durchaus sinnvolle Hypothese, die sich in einer Vielzahl von Studien zwischenzeitlich aber als falsch erwiesen hat. Nicht nur das: Eine Reihe von Studien zeigt, dass das Tragen von Masken mit gesundheitlichen Problemen bei den Maskenträgern verbunden sein kann. Die Frage ist nicht mehr, OB das Tragen von Masken gesundheitliche Probleme nach sich ziehen kann, sondern: WARUM.

Dieser Frage haben sich z.B. Kai Kisielinski, Paul Giboni, Andreas Prescher, Bernd Klosterhalfen, David Graessel, Stefan Funken, Oliver Kempinski und Oliver Hirsch gewidmet und in einer umfassenden Metaanalyse, in die 44 Studien eingegangen sind, gezeigt, dass das Tragen von Masken mit einer Vielzahl von Beschwerden verbunden ist, deren neurologische Ausprägung die Autoren als “drowsiness” beschreiben, als Benommenheit.

Quelle: Kisielinski et al. (2021).

Als Erklärung dafür, dass viele Maskenträger durch das Tragen von Masken Benommenheit erleben, berichten die Autoren u.a. die folgenden Befunde:

  • Mit Masken ist ein Abfall des Sauerstoffgehalts der eingeatmeten Luft verbunden und ein Anstieg des CO2-Gehalts.
  • Beides scheint ursächlich für Mattigkeit, Kopfschmerzen, Atembeschwerden und einen Anstieg der Körpertemperatur, wie er für und von Maskenträgern berichtet wird.

Eine nagelneue Studie, die gestern in JAMA (Journal of the American Medical Association) veröffentlicht wurde, hat eines der beiden oben berichteten Phänomene, die mit dem Maskentragen verbunden sind, nämlich den Anstieg der CO2-Konzentration näher untersucht. Die entsprechende Studie wurde von Harald Walach, Ronald Weikl, Juliane Prentice, Andreas Diemer, Anna Kappes und Stefan Hockertz erstellt und als Research Letter unter dem Titel “Experimental Assessment of Carbon Dioxide Content in Inhaled Air With or Without Face Masks in Healthy Children: A Randomized Clinical Trial” veröffentlicht.

Die Überschrift umfasst im Prinzip die Anlage der Untersuchung, ihr Design. Es handelt sich um einen “Randomized Clinical Trial”, d.h. Probanden wurden zufällig auf experimentelle, also kontrollierte Versuchsanordnungen verteilt, hier im Wesentlichen auf Anordnungen, die entweder medizinische Masken, FFP2 Masken oder keine Maske vorsahen. Jeder experimentelle Durchlauf hatte eine Dauer von 3 Minuten, nach diesen drei Minuten wurde der Kohlendioxid-Gehalt der Luft, die ein- oder ausgeatmet wurde, bestimmt. Bei den Probanden handelte es sich um 45 Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren (Durchschnittsalter: 10,7 Jahre). Alle Kinder waren gesund.

Um das Ergebis dieses Experiments zu würdigen, muss man ein paar Randbedingungen voranstellen.
Der CO2-Gehalt der Luft beträgt derzeit rund 400 ppm [parts per million].
In Räumen wird eine kritische Grenze von 2000 ppm vom Umweltbundesamt als die Grenze angesehen, ab deren Überschreiten mit gesundheitlichen Problemen zu rechnen ist.
Auf U-Booten, das etwas, worauf William Happer gerne hinweist, beträgt der CO2-Gehalt zwischen 5.000 und 6.000 ppm.

Und welcher CO2-Gehalt findet sich in der Atemluft von Maskenträgern? Die folgende Tabelle stellt die Ergebnisse des kontrollierten Trials von Walach et al. (2021) zusammen:

Quelle: Walach et al. (2021).

Die Konzentration von CO2, die sich in der eingeatmeten Atemluft der Kinder finden ließ, variiert zwischen 13.120 ppm im Mittelwert für medizinische Masken und 13.910 ppm für FFP2-Masken, d.h. die Konzentration ist um mehr als das sechsfache höher als die vom Umweltbundesamt genannte Obergrenze von 2000 ppm bis zu der die Konzentration von CO2 als unbedenklich gilt und sie übertrifft die CO2-Konzentration, die auf U-Booten zu finden ist und dort von einem trainierten Personal “ertragen” wird, um mehr das Doppelte. Die Frage, ob das gesund ist, erübrigt sich. Ein Verweis auf die Grenzwerte des Umweltbundesamts genügt. Warum das Umweltbundesamt, das über die Einhaltung von Grenzwerten wachen soll, noch nicht tätig geworden ist, und das Tragen von Masken untersagt hat, ist keine inhaltliche, es ist eine politische Frage, zu deren Antwort die üblichen Zutaten beitragen: Korruption, Dummheit, Ideologie…

Quelle: Walach et al. (2021).

Ein weiteres, bedenkliches Ergebnis von Walach et al. (2021) versteckt sich in einer Korrelation der Einzelwerte mit Alter: Je jünger die Probanden waren, desto höher war die Konzentration von CO2 in ihrer Atemluft. In der Atemluft eines Siebenjährigen fand sich eine Konzentration von 25.000 ppm also rund fünf Mal die Konzentration, die den Crews von U-Booten zugemutet wird.

Die hohen Werte kommen wohl dadurch zustande, dass sich ausgeatmetes CO2 in der Maske sukzessive anreichert und mit der frischen Luft, die durch die Maske eingeatmet wird, vermengt, so dass der CO2-Gehalt von eingeatmeter und ausgeatmeter Luft kontinuierlich steigt.

Wenn Politik Wissenschaft folgen will, dann müssen sich die Polit-Darsteller langsam mit den Forschungsergebnissen befassen, die seit dem März 2020 in einer großen Zahl angehäuft wurden, etwa:

Derzeit leben Polit-Darsteller ihren COVID-Spleen auf dem Rücken der Bevölkerung aus, nehmen weitreichende wirtschaftliche Zerstörung, gesundheitliche Schäden und eine umfassende Beschädigung der Bildungskarrieren von Kindern in Kauf, um, ja was eigentlich? Was steht auf der Nutzenseite, das diese breitangelegte Zerstörungswut rechtfertigen kann?


Kisielinski, Kai et al. (2021). Is a Mask That Covers the Mouth and Nose Free from Undesirable Side Effects in Everyday Use and Free of Potential Hazards? International Journal of Environmental Research and Public Health.

Schwarz, Silke et al. (2021). Corona Children Studies: “Co-Ki”: First Results of a Germany-wide Registry on Mouth and Nose Covering (Mask) in Childeren. Research Square.

Walach, Harald et al. (2021). Experimental Assessment of Carbon Dioxide Content in Inhaled Air With or Without Face Masks in Healthy Children: A Randomized Clinical Trial. Journal of the American Medical Association.



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