Sind mRNA-Partikel aus Corona-Impfungen gefährlich oder nicht?

mRNA-ImpftsoffeDie mRNA-Impfstoffe werden als das große Wundermittel gefeiert. Kritiker halten die nicht erprobte Technik für gefährlich, Politik und Medien allerdings nicht. Ein Spiegel-Artikel zu dem Thema macht nachdenklich.

von Anti-Spiegel 11. Juli 2021 21:02 Uhr Offiziell sind die mRNA-Impftsoffe ungefährlich, werden sogar als die Rettung der Menschheit angepriesen und sollen in Zukunft nicht nur bei Corona zur Anwendung kommen, wie der Spiegel erst kürzlich ausführlich berichtet hat. Auch wenn Stammlesern des Anti-Spiegel meine Kritik an mRNA-Impftsoffen bekannt ist, werde ich sie zunächst für alle wiederholen, die sie nicht kennen. Anschließend kommen wir zu einem aktuellen Spiegel-Artikel, der das offizielle Narrativ zu mRNA-Impfstoffen (ungewollt?) ankratzt. Das Problem mit mRNA-ImpfstoffenmRNA-Impfstoffe sind noch nie für die Anwendung beim Menschen zugelassen worden, obwohl die Pharmaindustrie das seit der Entdeckung des Verfahrens 1990 versucht. Aber es ist der Pharmaindustrie in über 30 Jahren nicht gelungen, dieses Verfahren so verträglich zu machen, dass es einen normalen Zulassungsprozess bestanden hätte. Wegen Corona wurden im Rahmen von Notfallzulassungen solche Impfstoffe erstmals für die Anwendung beim Menschen zugelassen.Geändert hat sich aber nichts, die Probleme, die mRNA-Impfungen verursachen, sind nicht gelöst. Aber Corona sei dank wurden wurden diese Impfstoffe nun in Notfallzulassungen zur Anwendung freigegeben und jetzt wird der mRNA-Impfstoff von BioTech/Pfizer massenhaft verimpft. Die US-Gesundheitsbehörde weist in ihrem Factsheet zum BionTech/Pfizer-Impfstoff immer wieder ausdrücklich darauf hin, dass der Impfstoff nicht zugelassen wurde und nur als zeitlich begrenzte Ausnahmen zur Anwendung freigegeben wurde. Das Problem ist, dass über die Langzeitfolgen von mRNA-Impfstoffen absolut nichts bekannt ist, weil sie eben noch nie für die Anwendung beim Menschen zugelassen worden sind. Wenn man aber ein vollkommen unerprobtes Verfahren bei Millionen von Menschen weltweit einsetzt und dann abwartet, was wohl die Langzeitfolgen sind, dann ist der per Definition ein Menschenversuch.Auch Pfizer ist das anscheinend nicht ganz geheuer, denn Pfizer verlangt von Ländern, die den Impfstoff zulassen, eine Haftungsbefreiung bei Impfschäden. Auch die EU hat allen westlichen Pharmakonzernen eine Haftungsbefreiung garantiert. Die mRNA-PartikelDie Kritiker sehen das Problem der mRNA-Impfstoffe darin, dass niemand weiß, was die mRNA-Partikel tun, wo sie sich anreichern und welche Langezeitfolgen sie haben. Das offizielle Narrativ lautet jedoch, dass die mRNA-Partikel kurzlebig sind und daher keinen Schaden anrichten können. Im deutschsprachigen Wikipedia heißt es dazu zum Beispiel: „mRNA hat eine vergleichsweise kurze biologische Halbwertszeit. Ein dauerhafter Verbleib in der Zelle ist damit ausgeschlossen, zumal diese im Zuge der Immunantwort durch cytotoxische T-Zellen ohnehin zerstört wird.“Dem widersprechen einige Studien, denn mittlerweile gibt es deutliche Hinweise darauf, dass sich die mRNA-Partikel in einigen Organen konzentriert einlagern. So hat RT-Deutsch hat zum Beispiel Anfang Juni über eine japanische Studie an Tieren berichtet, die zeigt, dass sich die Partikel in den weiblichen Eierstöcken und in der Milz konzentrieren, während die Hersteller behaupten, die mRNA-Partikel würden an der Einstichstelle verbleiben. RT-Deutsch hat die Bundesregierung auf der Regierungspressekonferenz danach gefragt, ob die Bundesregierung ähnliche Erkenntnisse hat. Die Sprecher der Bundesregierung sind die Antwort schuldig geblieben und haben lediglich geantwortet, dass die mRNA-Impfstoffe von der EMA zugelassen worden seien: „Wir haben in Deutschland vier Impfstoffe, die von der EMA zugelassen worden sind mit den entsprechenden Daten, die dafür vorgelegt wurden. Der Impfstoff von BioNTech/Pfizer ist einer dieser vier Impfstoffe. Dabei würde ich es belassen.“Die Frage, ob diese mRNA-Partikel gefährlich sind, oder nicht, ist damit weiterhin umstritten. Erste Studien widerlegen das offizielle Narrativ, die Behörden sehen aber ganz offensichtlich keinen Handlungsbedarf. Medien und Politik wiederholen gebetsmühlenartig das offizielle Narrativ, demzufolge die mRNA-Impfstoffs toll und die Partikel ungefährlich seien.Die mRNA-Impfstoffe wirken nach folgendem Prinzip. Die künstlich hergestellten mRNA-Partikel dringen in menschliche Zellen ein und sorgen dafür, dass sie die Zelle mRNA-Partikel produziert, damit das Immunsystem sie als Virus erkennt, den es bekämpfen soll. Wenn das so ist und die gespritzten (und dann vom Körper reproduzierten) mRNA-Partikel ungefährlich, ja sogar nützlich sind, dann müsste man sich doch freuen, wenn sie in großer Zahl vorhanden sind.Ein bemerkenswerter Spiegel-ArtikelVor diesem Hintergrund ist mir ein Spiegel-Artikel aufgefallen, den ich sehr bemerkenswert finde. In dem Artikel mit der Überschrift „Coronaimpfung bei Stillenden – Keine Impfstoff-RNA in Muttermilch gefunden“ wird berichtet, mRNA-Impfungen seien auch für Stillende ungefährlich und damit angeraten, weil keine mRNA-Partikel in die Muttermilch gelangen. Da stellt sich mir sofort die Frage, wo denn das Problem ist, wenn mRNA-Partikel in die Muttermilch gelangen, schließlich werden doch gerade die mRNA-Partikel als Heilsbringer angepriesen. Aber in dem Spiegel-Artikel gilt es plötzlich als Unbedenklichkeitsmerkmal, wenn keine der (angeblich) so nützlichen mRNA-Partikel über die Muttermilch in den Säugling gelangen. Damit aber nicht genug. Der Spiegel hat in der Einleitung zu seinem Artikel auch schon angedeutet, dass die Studie, die „keine Impfstoff-RNA in Muttermilch gefunden“ hat, mehr als fragwürdig ist:„Stillende können sich gegen Corona impfen lassen. Eine aktuelle US-Studie bestätigt, dass die RNA aus den Impfstoffen nicht in die Muttermilch gelangt. Einzige Einschränkung: Die Zahl der Teilnehmenden war gering.“Das ist keineswegs die „einzige Einschränkung“ der Studie. Wer den Spiegel-Artikel liest, findet noch eine viel wichtigere Einschränkung, dazu kommen wir gleich.Wir wissen, dass bei den Studien für die aktuellen Corona-Impfstoffe Studien mit zehntausenden Teilnehmern durchgeführt wurden. Also fragt man sich, was denn der Satz „Die Zahl der Teilnehmenden war gering“ bedeutet. Waren es nur ein paar Hundert oder sogar nur ein paar Dutzend Teilnehmerinnen? Nein, es waren noch viel weniger. Der Spiegel schreibt: „In 13 untersuchten Muttermilchproben von sieben geimpften Frauen sei keine mRNA aus dem Impfstoff nachweisbar gewesen.“Es waren sieben Teilnehmerinnen, die insgesamt 13 Proben abgegeben haben. Das soll eine aussagekräftige Studie sein, aufgrund der man irgendeine Aussage treffen kann? Würde Russland solche „Studien“ als „Beweis“ für die Unbedenklichkeit seiner Impfstoffe veröffentlichen, würde der Spiegel das in der Luft zerreißen. Nicht aber, wenn es um die mRNA-Impfstoffe geht.Warum die Studie komplett wertlos ist

Danach kann man im Spiegel noch lesen:„Die untersuchten Proben wurden vor der Impfung sowie zwischen 4 und 48 Stunden danach entnommen.“Wir haben nur 13 Proben von sieben stillenden Frauen, was bedeutet, dass zumindest bei einer Frau nur eine Probe entnommen wurde. Und es bedeutet, dass einige der ohnehin nur 13 Proben vor der Impfung entnommen wurden, sie also überhaupt keine Aussage über mRNA-Partikel in der Muttermilch nach der Impfung machen können.Das Problem bei den mRNA-Partikeln ist aber nicht, wo sie ein paar Stunden nach der Impfung nachweisbar sind. Die große Frage ist die langfristige Wirkung. Wenn man tatsächlich etwas darüber wissen möchte, wo sich die mRNA-Partikel einlagern und wo sie nachweisbar sind, müsste man die Proben Wochen oder gar Monate nach der Impfung entnehmen und nicht ein paar Stunden nach der Impfung.mRNA-Impfungen programmieren das Immunsystem umWarum die mRNA-Partikel so problematisch sind, kann man im Spiegel nicht erfahren. Eine Studie aus den Niederlanden kommt zu folgendem Ergebnis: „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der mRNA-Impfstoff BNT162b2 eine komplexe funktionelle Umprogrammierung der angeborenen Immunantwort induziert, was bei der Entwicklung und Anwendung dieser neuen Klasse von Impfstoffen berücksichtigt werden sollte.“Eine Umprogrammierung der angeborenen Immunantwort? Das ist – nach meinem laienhaften Verständnis – ein Spiel mit dem Feuer. Worin diese Umprogrammierung besteht, was sie auslöst und was die langfristigen Folgen sind, weiß kein Mensch. Wenn man dann noch an Autoimmunkrankheiten denkt, die für die Betroffenen teilweise lebensgefährlich sein können, wird klar, mit was für einem Feuer hier gerade millionenfach gespielt wird. Und es wird klar, warum es in 30 Jahren Forschung nicht gelungen ist, auch nur ein Medikament auf Basis der mRNA-Technologie zuzulassen.Selbst im deutschen Wikipedia, das die mRNA-Impfstoffe ebenfalls feiert, kann man über die Probleme bei mRNA-Medikamenten lesen:„Ein Problem bei der Entwicklung von RNA-Impfstoffen ist, dass die RNA über die Aktivierung der angeborenen Immunantwort eine übermäßige Immunreaktion auslösen kann.“Das Problem wurde nicht gelöst. Vielmehr wurden die mRNA-Impfstoffe nun einfach zugelassen, um die angeblich große Corona-Gefahr zu bekämpfen. Was diese Impfungen aber langfristig mit dem menschlichen Immunsystem machen, weiß immer noch kein Mensch. Und die Studie aus den Niederlanden, die sich mit dem BionTech/Pfizer-Impfstoff beschäftigt hat, zeigt nun genau das auf: Die mRNA-Impfstoffe führen zu einer Umprogrammierung des menschlichen Immunsystems.Ausgang: Ungewiss…In meinem neuen Buch „Abhängig beschäftigt – Wie Deutschlands führende Politiker im Interesse der wirklich Mächtigen handeln“ habe ich mich sehr intensiv mit weiteren Themen rund um die komplexen Zusammenhänge der gesteuertern Politik im Westen und deren brisanten Verstrickungen mit einer ganzen Reihe von Organisationen beschäftigt und dabei einiges zu Tage gefördert.Das Buch ist aktuell in diesem Monat erschienen und ausschließlich hier direkt über den J.K. Fischer Verlag bestellbar.

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2 Kommentare zu „Sind mRNA-Partikel aus Corona-Impfungen gefährlich oder nicht?

  1. Guter Artikel, wie man es vom Anti-Spiegel gewohnt ist.
    Beim Lesen fiel mir etwas von Rösler aus 2015 ein. Ich zitiere hier mal den Focus: Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat bekräftigt, dass er keinerlei Zweifel an der Sicherheit des Schweinegrippen-Impfstoffs hat. „Wir haben sichere Impfstoffe in Deutschland, die in Deutschland zugelassen sind“, sagte Rösler im Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bei Frankfurt.

    Also die bekannten Aussagen der Politiker. Was 2009 passiert ist, haben die meisten schon wieder vergessen. Das Schweinegrippen-Spiel hat sich ja ein paarmal wiederholt. 2009, 2013, 2015.

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