WHO warnt vor Kreuzimpfungen, die Bundesregierung empfiehlt sie weiterhin

Covid-19-Impfungen

Die Stiko empfiehlt seit Ende März Kreuzimpfungen und die Bundesregierung ebenfalls, obwohl es dazu keinerlei Daten gibt. Nun hat die WHO vor Kreuzimpfungen gewarnt, aber das ändert nichts an der Position der Bundesregierung und die Medien interessiert es auch nicht. von Anti-Spiegel 14. Juli 2021 23:05 Uhr Als der Impfstoff von AstraZeneca negative Schlagzeilen gemacht hat und beschlossen wurde, keine Impfdosen von AstraZeneca mehr nachzubestellen, stellte sich die Frage, was man mit jenen Menschen machen sollte, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca bekommen hatten, für die dann aber keine Impfdosen für die Zweitimpfung mehr vorrätig waren. Die Stiko hat daraufhin Ende März die Kreuzimpfungen empfohlen, bei denen Menschen als Zweitimpfung kurzerhand den Impfstoff von BionTech/Pfizer gespritzt bekommen. Daten darüber, wie die verschiedenen Impfstoffe miteinander reagieren, gab es damals keine. Der Anti-Spiegel hat Ende Mai darüber berichtet und auch zu dem Zeitpunkt – die Stiko-Empfehlung war schon zwei Monate alt – gab es immer noch keinerlei Daten über Kreuzimpfungen. Meine kritischen Fragen zu dem Thema wurden natürlich von den Mainstream-Trollen als Panikmache und ähnliches bezeichnet. Sinnfreie Kritik dieser Art finde ich amüsant, denn man hätte mir ja einfach zeigen können, was ich übersehen habe und welche Daten über Kreuzimpfungen vorliegen. Leider sind meine Kritiker aber beim Thema Argumente schwach, weshalb sie eben auf unwichtige Nebenkriegsschauplätze ausweichen oder abgedroschene Parolen klopfen. Das lässt leider tief blicken, denn bei vielem, worüber ich berichte, wünsche ich mir regelrecht, ich würde falsch liegen und ich würde mich freuen, wenn mir das jemand aufzeigen würde. Leider geschieht das aber nicht.Inzwischen ist Juli und seit der Stiko-Empfehlung sind fast vier Monate vergangen und die Stiko und die Bundesregierung empfehlen immer noch, dass man die verschiedenen Impfstoffe fröhlich miteinander vermischen kann und sollte. Nur hat sich an der Datenlage nichts geändert, wie ausgerechnet Soumya Swaminathan, die leitende Wissenschaftlerin der WHO, nun mitgeteilt hat. Und sie hat ausdrücklich vor dem Vermischen verschiedener Impfstoffe gewarnt. Reuters veröffentlichte ein Video ihrer Erklärung und zitierte daraus wie folgt: „Swaminathan hatte das Mischen (von Impfstoffen) als „datenfreie Zone“ bezeichnet, ihre Äußerungen aber später in einem nächtlichen Tweet klargestellt.„Individuen sollten nicht für sich selbst entscheiden, öffentliche Gesundheitsbehörden können das, basierend auf den verfügbaren Daten“, sagte sie in dem Tweet. „Daten aus Mix-and-Match-Studien verschiedener Impfstoffe werden erwartet – Immunogenität und Sicherheit müssen beide bewertet werden.““Die leitende Wissenschaftlerin der WHO sagt zwar, dass Gesundheitsbehörden „basierend auf den verfügbaren Daten“ Entscheidungen treffen können, sie sagt aber gleichzeitig, dass es keine Daten über Kreuzimpfungen, also das Vermischen verschiedener Impfstoffe, gibt, denn die „Daten aus Mix-and-Match-Studien verschiedener Impfstoffe werden erwartet.“ Sie liegen also noch nicht vor, und das vier Monate nach der Empfehlung der Stiko!Wie kann man dann aber die Stiko-Empfehlung beurteilen, der sich die Bundesregierung angeschlossen hat und die dazu geführt hat, dass inzwischen viele Menschen an diesem Menschenversuch der Kreuzimpfungen teilnehmen, weil sie Stiko und Bundesregierung vertrauen?In der Reuters-Meldung kann man auch erfahren, dass in Großbritannien derzeit eine Studie läuft die die Kreuzimpfungen bestehend aus einer ersten Dosis AstraZeneca und einer zweiten Dosis BionTech/Pfizer untersucht und in die dann auch noch Kreuzimpfungen mit anderen Impfstoffen aufgenommen wurden. Wir dürfen auf das Ergebnis gespannt sein.Weil ich meinen Kritikern einen Gefallen tun möchte, stelle ich noch die Frage, warum die deutschen Medien nicht über die Warnung der WHO berichten.Wahrscheinlich findet sich wieder ein Schlaumeier, der eine oder zwei kleine Artikel ausgräbt, in dem/denen das gemeldet wurde. Dabei verstehen diese Menschen gar nicht, was derzeit passiert: Über die Stiko-Empfehlung wurde breit berichtet, Menschen haben sich bereitwillig einer Kreuzimpfung unterzogen, ohne dass irgendjemand wusste, welche Folgen das hat, oder auch nur, ob eine Kreuzimpfung überhaupt wirkt. Solange die „kritischen und objektiven“ deutschen Medien die Warnung der WHO nicht genauso groß herausbringen, wie seinerzeit die Stiko-Empfehlung, kann man ihnen getrost vorwerfen, sie würden nicht berichten.Ich frage manchmal, wie Menschen „gestrickt“ sein müssen, die mich für solche Artikel kritisieren, anstatt Stiko und Bundesregierung für Empfehlungen zu kritisieren, die sie ohne irgendeine Datenbasis abgegeben haben. Können solche Menschen eigentlich morgens noch in den Spiegel schauen?Nachtrag: Am Tag nach der Veröffentlichung dieses Artikels wurde auch ein Video der Regierungspressekonferenz veröffentlicht, in der das Gesundheitsministerium nach dem Sachverhalt gefragt wurde. Die Antwort ist vielsagend, denn auf welcher Datenlage die Empfehlung zur Kreuzimpfung getroffen wurde, wurde nicht mitgeteilt. Keine Wunder, es gibt schließlich keine Daten.WHO-Chefwissenschaftlerin spricht sich gegen Kreuzimpfungen aus – Wieso ist Spahn dafür?

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