Ganz unten: Polit- und Medien-Darsteller machen Flutkatastrophe zum Gesinnungskrieg, der auf dem Rücken der Opfer ausgetragen wird

July 21, 2021

Ganz unten: Polit- und Medien-Darsteller machen Flutkatastrophe zum Gesinnungskrieg, der auf dem Rücken der Opfer ausgetragen wird

Wir beobachten aus der Ferne der Hitze in Wales, was in Deutschland vor sich geht, und wir wundern uns. Es ist, als sei ein Land, das einst, einst ist wohl die Zeit, die vor Helmut Kohl und seiner Vereinigung lag, ein effizientes und von Innovationen getriebenes Land war, mittlerweile zu einer Außenstelle geschlossener Institution geworden, in der offener Vollzug praktiziert wird und Irre unter vollständiger Ausblendung der Realität über Fragen der Gesinnung streiten.

Die Realität in Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sieht derzeit so aus:

Die Naturkatastrophe, die nach Ansicht des Nordrhein-Westfälischen Innenministers nicht zu verhindern war, weshalb es eben Pech für die Leute vor Ort ist, wenn sie ertrunken sind, auf mehr als 160 Menschen trifft dies derzeit zu, sie bringt die Fratze des derzeitigen Systems in einer Weise zum Vorschein, die man noch vor Tagen kaum für möglich gehalten hätte.

Seit Jahren schwelgen Polit- und Medien-Darsteller in Deutschland in dem Überfluss, der ihnen durch die Produktivkräfte in ihrem Land bereitgestellt wird, nicht freiwillig versteht sich, sondern über Zwangszahlungen an Medien und über politische Korruption, die Parteivertreter Parlamente dazu nutzen sieht, die Taschen ihrer Parteien und ihrer Klientel zu füllen. Das Problem mit diesem Schwelgen ist indes, dass es von weitgehend nutz- und kenntnislosen Menschen ausgeht, die ihre psychologischen Probleme zu denen ihrer Gesellschaft machen wollen, weshalb das, was man früher Tagespolitik genannt hat, heute von den absurdesten Themen beherrscht wird, so dass die Frage, ob ein Mensch, der sich für Queer hält, bei der Olympiade in Japan auch ausreichend gewürdigt wird, wichtiger wird als der ursprüngliche Zweck von Olympiaden, das was man früher “Völkerverständigung” genannt hat. Im Zeitalter narzisstischer Spinner ist das jedoch out. Sie schwelgen in selbstgeschaffenen Problemen und leben gegen die Realität, bis diese Realität zurückschlägt, wie sie das gerade getan hat und dabei die vollkommene Kompetenz- und Hilflosigkeit derer, die sich gerne für so wichtig halten, offenlegt, schonungslos offenlegt. Und das sehen wir derzeit:

Das ganze Versagen der Polit-Darsteller und ihrer medialen Meute wird in dem Moment deutlich, in dem man mit Geschwätz nicht mehr weiterkommt.

Dass Behörden und damit Landesregierungen und die Bundesregierung versagt haben, ist offenkundig. Es gab frühzeitig Warnungen, die nicht nur nach Ansicht der britischen Hydrologin Hannah Cloke zur Evakuierung der besonders betroffenen Ortschaften hätten führen müssen. Die Ortschaften wurden nicht evakuiert. Polit-Darsteller und ihre nachgeordnet Tätigen haben auf der ganzen Linie versagt. Menschen haben als Folge ihr Leben verloren. Dieses Faktum sollte niemand angesichts all der Versuche, von dem, was relevant ist, abzulenken, die derzeit lanciert werden, aus den Augen verlieren.

Nicht nur wurde niemand evakuiert, den örtlichen Katatstrophenschützern wurden keinerlei Informationen über das, was bei Bundes- und Landesregierungen in regelmäßigen Updates als WARNUNG vor nicht gesehener Niederschlagsmenge einging, weitergeleitet. Wir zitieren aus einem Interview, das der SWR mit Rudolf Rinnen, Beigeordneter im Eifelkreis, geführt hat:

“SWR Aktuell: Am Mittwoch sind ja dann im Eifelkreis die ersten Flüsse über die Ufer getreten und auch Keller vollgelaufen. Wer hat Sie da informiert, wie das weitergeht und gab es schon Warnungen, was da genau auf Sie zurollt?

Rudolf Rinnen: Ich habe mit den Ortsbürgermeistern telefoniert, um zu erfahren, wie es aussieht. Und dann habe ich denen gesagt, wir übernehmen ab nachmittags, wenn das so weitergeht. Also, wir haben uns da früh genug selbst alarmiert. Wir hatten keinerlei Infos von anderen Behörden aus diesem europäischen System. Wir haben versucht, auch mal die Meldekette nachzuvollziehen. Normalerweise müsste dieses europäische Meldesystem ja dann über eine Bundesbehörde die integrierte Leitstelle in Trier informieren und von da aus käme dann die Meldung an uns. Das war nicht der Fall. Wir haben keinerlei Meldungen erhalten, sondern die Wetterlage im Blick behalten und Warnapps, Zeitung, Radio, Fernsehen.”

Behördenmitarbeiter, die sich mit artifiziellen Themen wie Gleichstellung, Rassismus, Postkoloniale Verantwortung und anderem Blödsinn befassen müssen, und das Ganze vermutlich auf einer Halbtagsstelle, können ganz offenkundig die Arbeit, die sie eigentlich machen sollen, nicht mehr erledigen. Die Folgen dieser Entprofessionalisierung öffentlicher Institutionen, die die Bundesregierung seit Jahrzehnten betreibt, sie sind offenkundig und für manche tödlich.

Der eklatante Graben zwischen dem Geschwätz, das Polit- und Medien-Darsteller täglich unter ihrer linksidentitären Dunstglocke absondern und dem, was in der Realität stattfindet, er stellt die Unfähigkeit und Inkompetenz derer, die politisch führen wollen, in einer dramatischen Weise bloß.

Sie reisen an, um sich vor Ort zu informieren, in Kleidung, die bereits signalisiert, dass sie nicht die Absicht haben, sich an den Aufräumarbeiten zu beteiligen. Sie kommen, zeigen sich bestürzt, halten eine Sonntagsrede, in der sie die üblichen Floskeln von Klimawandel und anderen Unsinn absondern und ziehen wieder von dannen, überlassen “die Menschen” dem Schlamm und den Folgen einer dysfunktionalen Bundespolitik.

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