Lebendig sein, reicht nicht: “Wenn Freiheit das Risiko einschließt, sich COVID-19 einzufangen, dann akzeptiere ich das mit Freuden”

Neil Oliver entwickelt sich immer mehr zum Freiheitskämpfer, zum medialen Freiheitskämpfer, der auf GBNews die Dinge ausspricht, sie gegenüber einem Massenpublikum ausspricht, die viele denken, aber nicht zu sprechen wagen, weil sie sich in der Minderheit wähnen.

Gerechter Zorn: “Wenn Ihr das toleriert, dann kommen sie als nächstes für Eure Kinder“, so haben wir den letzten Beitrag von Neil Oliver, den wir ins Deutsche übertragen haben, überschrieben. So langsam zeichnet sich ab, dass das Übersetzen der Beiträge von Neil Oliver so etwas wie ein fester Bestandteil der Montagsausgabe von ScienceFiles werden könnte, denn was Oliver sagt, ist in komprimierter Form, was wir in vielen Post über die letzen Monate geschrieben haben. Und die Reaktionen auf unsere letzte Übersetzung haben uns gezeigt, dass es viele Leser gibt, die das zu schätzen wissen.

Wir wissen, dass viele unserer Leser des Englischen nicht mächtig sind oder nicht in der Weise mächtig sind, die notwendig ist, um die schottische “tinge” (Färbung) in Olivers Sprache zu verstehen.

Deshalb auch dieses Mal unser Service für all diejenigen, auf die in diesen irren Zeiten das, was Neil Oliver in Worte fasst, eine Versicherung ist: Man ist nicht alleine. https://videopress.com/embed/hdz6heEX?hd=1&loop=0&autoPlay=0&permalink=1

Für mich dreht sich alles um Freiheit.
Ohne Freiheit hat alles keinen Sinn.
Deshalb, wenn man die Nummern, die Statistiken, all die Modelle und Vorhersagen, all die Versprechen und Drohungen, all den Zwang, dessen eiserne Faust in Samthandschuhen verborgen wird, ignoriert, dann lässt sich alles auf einen einfachen Punkt reduzieren:

Ich erkläre, dass ich ein freier Mensch bin.
Ich wurde vor 54 Jahren in einer Region der Welt geboren, einer relativ kleinen Region der Welt, in der man mich gelehrt hat, dass meine Freiheit von Männern und Frauen erkämpft wurde, von denen etliche dafür gestorben sind. Ich wurde gerade einmal 22 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geboren, und zwar in eine Welt, in der diejenigen, die für meine Freiheit gekämpft hatten, noch zahlreich vertreten waren, in der sie die Geschichte ihres Kampfes noch erzählen konnten.

Und was für eine Geschichte das war!
Es begann mit dem plötzlichen Auftauchen einer Macht, die darauf aus war, eine Tyrannei zu errichten.
Sicher, das plötzliche Auftauchen ist eine Illusion. In Wahrheit ist diese Macht jahrelang gewachsen, stärker geworden, hat sie jahrelang Pläne geschmiedet, ehe sie bereit war, den Abzug zu bedienen.
Die Angehörigen dieser Macht waren der Überzeugung, dass sie die Welt zu einem besseren Ort machen würden, einem großartigen Ort. Es ist wichtig, das in Erinnerung zu rufen.
Als sich diese Macht in Bewegung gesetzt hat, hatte es den Anschein, niemand könnte und würde sie stoppen.
Zu Beginn des Kampfes, dessen Ziel es war, den Sieg der Tyrannei zu verhindern, war es nur eine Minderheit, eine Minderheit die unterlegen war und von ihren Zeitgenossen niedergeschrien wurde, die der Überzeugung war: Mit Tyrannen kann man keinen Handeln eingehen. Sie war nicht nur dieser Überzeugung, sie hat auch zu dieser Überzeugung gestanden.

Der Englische Autor Mervin Peake hat einmal gesagt:

Lebendig zu sein, ist an sich schon das Wunder.

Es ist ein guter Spruch:

Lebendig zu sein, ist an sich schon das Wunder.

Ich zitiere diesen Spruch seit Jahren. Aber heute sehe ich, dass es nicht ausreicht, nur lebendig zu sein, nicht einmal ansatzweise.

Ein Vogel, der in einem Käfig gehalten wird, ist lebendig, aber es fehlt ihm die Freiheit in einem grenzenlosen Himmel zu fliegen. Dem Vogel wird alles verweigert, das einen Vogel in erster Linie ausmacht.
Lebendig zu sein, reicht nicht.
Was zählt, ist in Freiheit lebendig zu sein.

Ein Vogel ist eine gebrechliche Kreatur. Sein Dasein besteht eigentlich nur aus Bewegung. Entzieht man Vögeln die Bewegung, bleibt nur eine handvoll Federn und Luft.

Freiheit kann man nicht verhandeln. Man ist entweder frei oder man ist es nicht.
Freiheit ist nicht einmal sicher.

Inhaftierte, die entlassen werden, sind häufig von der plötzlich erlangten Freiheit erschreckt, von all den Handlungsentscheidungen, die sie treffen müssen, all der persönlichen Verantwortung, die damit einhergeht. Deshalb werden viele Häftlinge rückfällig. Sie wollen zurück hinter Gitter, um sich in Sicherheit [vor der Freiheit] zu bringen.

Ich habe drei Kinder. Sie sind schnell gewachsen. Alle sind sie jetzt Teenager. Des öfteren habe ich mich bei dem Gedanken erwischt, wie es wohl wäre, wenn ich sie für immer in meiner Nähe halten könnte, so dass ich sie davon abhalten kann, dumme Dinge zu tun, gefährliche Dinge zu tun. Wenn ich sie im Haus halte, dann kann kein Fremder ihnen Schaden zufügen. Aber das wäre kein Leben, nicht für meine Kinder und nicht für mich. Ich wäre der Gefängniswärter, sie die Vögel im Käfig.

Die letzten eineinhalb Jahre haben mir vor Augen geführt, was man Kindern antut, wenn man sie in Sicherheit hält.
Es ist nichts Gutes.
Es ist überhaupt nichts Gutes.
Und für den Fall, dass ich es nicht längst gewusst hätte, so wüsste ich nun, dass ich meine Kinder in die Welt gehen lassen muss, in eine Welt, die voll der unterschiedlichsten Dinge ist, Gefahren eingeschlossen.

Darum geht es:
Wenn Ihre Freiheit bedeutet, dass Sie mich mit COVID anstecken könnten, dann bin ich einverstanden.
Wenn meine Freiheit bedeutet, dass ich Sie mit COVID anstecken kann, dann bin ich damit einverstanden.

In aller Aufrichtigkeit: So sehe ich die Sache.

Der Freiheit zuliebe, Ihrer und meiner Freiheit zuliebe, werde ich mit Freuden das Risiko in Kauf nehmen, mit COVID angesteckt zu werden. Das ist ein Risiko, eines unter vielen, die ich bereit bin, in Kauf zu nehmen, freudig in Kauf zu nehmen.
Das Leben ist nicht sicher. Freiheit ist nicht sicher.
Der Freiheit zuliebe, Ihrer und meiner Freiheit zuliebe, beide Freiheiten sind von gleichem Wert, riskiere ich freudig noch viel mehr.

Es ist Sommer.
Der Sommer ist die Zeit, in der wir der Battle of Britain [Schlacht um Britannien – Hitlers (oder Görings) Luftkrieg gegen Großbritannien] gedenken. Der Teil dieser Geschichte, der mich am meisten bewegt, handelt von [Winston] Churchill, der sich in der Operationszentrale von Gruppe 11 befindet, die die Aufgabe hat, London und den Südosten Englands zu verteidigen. Der Himmel über ihm ist voller Kampfflugzeuge und Bomber. Churchill fragt Luftmarschall Keith Park, wie viele Flugeuge und Besatzung er in Reserve hat, damit sie den Platz derer einnehmen können, die bereits kämpfen. Alle unsere Flugzeuge und alle unsere Piloten befinden sich in der Luft, ist die Antwort von Park. Es gibt keine Reserve.

Die Spitfires und Hurricanes wurden von Männern, von Jungen, die kaum die Schule verlassen hatten, bemannt. Sie haben alles risikiert, um die Freiheit zu verteidigen, meine und Ihre, die extremste Form von Opferbereitschaft.

Ich weiß es natürlich nicht sicher, aber ich denke nicht, dass sie dafür gekämpft haben und gestorben sind, dass sich eine Regierung der Freiheit bemächtigt und sie unter Verschluss hält, wie einen Kartensatz, aus dem sie dann ab und an eine Karte austeilt, eine nach der anderen, an diejenigen, die sie für der Freiheit würdig befindet.
Ich denke, sie kämpften für unbedingte Freiheit für alle, Männer, Frauen und Kinder.
Das ist, was ich denke.

Ich habe von Leuten gelesen, die diejenigen, die sich gegen eine Impfung entschieden haben, als Pestbeulen bezeichnen. Ich habe von Leuten gelesen, die fordern, dass diese Pestbeulen abgeholt und interniert, aus der Öffentlichkeit entfernt werden.

Es tobt heute eine andere Battle of Britain.
Sie wird von einer Minderheit geschlagen, die unterlegen ist und niedergeschrien wird, niedergeschrien von denen, die bereit sind, Freiheit zu akzeptieren, die ihnen von Parlamentarieren unter der Bedingung, dass sie gefügsam sind, zugeteilt wird.

Das ist keine Freiheit.
Das ist Tyrannei.
Und was mich angeht, ich werde nicht unter diesem Joch leben.
Wie ich es mein ganzes Leben lang getan habe, so werde ich auch dieses Mal den Wenigen salutieren.
Ich hoffe, ich sehe auch Sie auf der anderen Seite.


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