Verstoß gegen Maskenpflicht – sechs Wochen Haft für Briten

Singapur

Singapur geht in der Pandemie konsequent gegen Corona-Verstöße vor. Nun musste ein Mann ins Gefängnis, weil er sich nicht an die Maskenpflicht gehalten hatte. 19.08.2021, 18.25 Uhr

Blick auf das Marina-Bay-Sands-Hotel in Singapur (Symbolbild)

Blick auf das Marina-Bay-Sands-Hotel in Singapur (Symbolbild) Foto: ROSLAN RAHMAN / AFP

In Singapur ist ein 40-jähriger Brite zu sechs Wochen Haft verurteilt worden, weil er keine Corona-Schutzmaske getragen hatte. Anschließend habe er sich gegen seine Festnahme durch die Polizei massiv zur Wehr gesetzt. Dies bestätigte ein Gerichtsvertreter der Nachrichtenagentur AFP. Der Mann wurde laut Medienberichten im Mai festgenommen, nachdem Aufnahmen von ihm ohne Maske in einem Zug im Internet aufgetaucht waren. ANZEIGEBentley GT3-R: Vom Gentleman zum Rocker? – Fast LapEin Angebot von Anzeige

Das südostasiatische Land kommt vergleichsweise gut durch die Pandemie. Nach einem zwischenzeitlichen Anstieg der Neuinfektionen im Juli gingen die Zahlen zuletzt deutlich zurück. bam/AFP

Als Polizisten kamen, um ihn festzunehmen, leistete er Widerstand. Zu einer ersten Gerichtsverhandlung erschien er erneut ohne Maske und wehrte sich vehement gegen das seiner Ansicht nach »lächerliche« Verfahren. Den örtlichen Medien zufolge war er der Meinung, dass Masken nicht vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus schützten. Mehr zum Thema

Der Richter ordnete zunächst eine psychiatrische Untersuchung an. Nachdem der Gutachter den Briten für gerichtstauglich erklärt hatte, wurde er am Mittwoch wegen Verstoßes gegen die Coronaregeln, Widerstand gegen die Polizei und öffentlichen Ärgernisses verurteilt. Das Urteil wurde auf den 19. Juli datiert. Da der 40-Jährige somit schon zwei Drittel der Strafe abgesessen hatte, wurde er nach dem Urteil freigelassen und soll laut der »Straits Times« abgeschoben werden. Anzeigehttps://03c7f9a573251b3c03a89f77f70570a8.safeframe.googlesyndication.com/safeframe/1-0-38/html/container.html

Konsequentes Vorgehen gegen Corona-Verstöße

Singapur geht konsequent gegen Verstöße jeder Art vor. Im vergangenen Jahr musste ein 40-Jähriger vorübergehend ins Gefängnis. Sein Vergehen: Der Taxifahrer hatte im April 2020 in einer Facebook-Gruppe geschrieben, dass wegen des Lockdowns Läden schließen und Supermärkte nur noch zwei Tage die Woche öffnen würden. Obwohl er den Post schon nach 15 Minuten wieder löschte, habe er damit die Leute zu Panikkäufen veranlasst, befand ein Gericht. Das Resultat: Vier Monate Haft wegen Verbreitung falscher Informationen (Lesen Sie hier wie Corona-Verstöße weltweit geahndet werden).

Quelle

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