YouTube sperrt den Kanal von NuoViso ohne Angabe von Gründen

Zensur

Die Zensur im Netz nimmt weiter zu, nun hat YouTube den Hauptkanal von NuoViso gesperrt. Was vor einem Jahr, als KenFM gesperrt und NuoViso wegen Strikes vorübergehend gesperrt wurde, noch für ein Medienecho gesorgt hat, wird nun schulterzuckend zur Kenntnis genommen. von Anti-Spiegel 22. August 2021 13:59 Uhr YouTube ist längst zu einem politischen Instrument geworden, bei dem unliebsame Meinungen kategorisch zensiert werden. Im Dezember 2020 hat YouTube stolz gemeldet, über 8.000 Kanäle aus politischen Gründen gesperrt zu haben. Man verbirgt die politische Zensur also nicht einmal, man ist sogar stolz darauf. Das kann auch niemanden ernsthaft verwundern, wenn man sich mit der Geschichte von Google, der Eigentümerin von YouTube, beschäftigt. Erst vor zehn Tagen habe ich aufgezeigt, dass die US-Geheimdienste nicht nur eng mit Google – und damit auch mit YouTube – verbunden sind, sie haben die Entwicklung der technischen Kernstücke von Google sogar finanziert. Die Details finden Sie hier. Dürfen die das?Es wird oft eingewendet, dass Internetkonzerne wie Facebook oder Google natürlich Zensur ausüben dürften, immerhin seien das private Firmen, die entscheiden dürfen, was sie zeigen und was nicht. Das ist allerdings ein Irrtum, denn auch private Konzerne schweben nicht im rechtsfreien Raum.Es gibt Gesetze, die die Arbeit von Medien regulieren und zum Beispiel festlegen, dass Medien für ihre Inhalte haften. Google, Facebook und all die anderen Internetkonzerne sind eigentlich der Definition nach Medien und müssten unter diese Gesetze fallen.Genau das wollen die aber nicht und argumentieren, sie seien keine Medien, sondern Marktplätze der Meinungen, auf denen die User selbst bestimmen, was sie veröffentlichen und diskutieren. Die Internetkonzerne seien nur die Plattformen, die diese Möglichkeit zur Verfügung stellen, sie machen aber – im Gegensatz zu Medien – keine redaktionelle Arbeit. Daher fallen sie – so ihre Argumentation – nicht unter die für Medien geltenden Gesetze und Haftungsregelungen.Das würde stimmen, wenn die Internetkonzerne tatsächlich keine redaktionelle Arbeit machen würden und die Diskussionen auf ihren Plattformen frei wäre. Genau das ist aber – wie die Zensurmaßnahmen zeigen – nicht der Fall. Der Eingriff in die Diskussionen auf den Plattformen durch Löschungen, Zensur, Shadowbanning und andere Maßnahmen sind eine redaktionelle Arbeit, weshalb sie als Medien angesehen werden und den Haftungsregelungen unterliegen müssten.Über diese Streitfrage wurden schon viele Prozesse geführt und im Ergebnis wurde immer bestätigt, dass die Eingriffe der Internetkonzerne ungesetzlich sind. Aber es ging dabei immer um konkrete Einzelfälle und der Gesetzgeber hat nicht vor, darauf zu reagieren und die Internetkonzerne endlich auch explizit der Mediengesetzgebung zu unterwerfen. Betroffene der Zensurmaßnahmen müssen daher in jedem Einzelfall für viel Geld prozessieren, um nach Monaten die Freigabe der gesperrten Beiträge oder Kanäle auf dem Rechtsweg zu erkämpfen. Das Beispiel Wikihausen zeigt allerdings, dass sich zum Beispiel YouTube auch über deutsche Gerichtsurteile hinwegsetzt und sich mit der Freischaltung gesperrter Videos trotz Gerichtsentscheid viel Zeit lässt.Ich wollte diese Erklärung nur vorwegschicken, denn viele sind immer noch der objektiv unwahren Meinung, die Internetkonzerne dürften nach eigenem Gusto zensieren. Das ist schlicht unwahr.Die Sperrung von NuoVisoIch arbeite mit NuoViso zusammen, denn die Tacheles-Sendungen sind ein Gemeinschaftsprojekt von NuoViso und mir. Daher habe ich am Samstag in einem gemeinsamen Chat von der Löschung von NuoViso erfahren. Einen konkreten Grund hat YouTube nicht genannt, die Redaktion bekam nur eine Standard-Mail mit folgendem Text:„Hallo NuoViso TV,unser Team hat Deine Inhalte überprüft und schwerwiegende oder wiederholte Verstöße gegen unsere Community-Richtlinien festgestellt. Deshalb wurde dein Kanal von YouTube entfernt.“Das ist alles.Normalerweise läuft es bei YouTube so, dass man vorgewarnt wird. Man bekommt für ein beanstandetes Video, das YouTube löscht, einen Strike und kann eine Woche keine neuen Videos hochladen. Nach dem dritten Strike in einer bestimmten Zeit wird der Kanal gesperrt.Hier war es anders. Frank Höfer, der Eigentümer und Chef von NuoViso, hat mir mitgeteilt, dass YouTube zwar in der letzten Zeit viele alte Videos von NuoViso gelöscht, aber keine Strikes verhängt hat. Erst später wurde ein Video gelöscht und ein Strike verhängt. Unmittelbar danach kam die überraschende Sperrung.Bei den gelöschten Videos handelt es sich laut Höfer um alte Videos zu 9/11. Es liegt der Verdacht nahe, dass YouTube vor dem 20. Jahrestag der Vorfälle in New York Videos löscht, die das Thema kritisch behandeln. Vor dem Hintergrund des Afghanistan-Fiaskos, das ausgerechnet auf den 20. Jahrestag von 9/11 fällt, scheint man keine kritischen Stimmen zu 9/11 hören zu wollen.Ich will die offenen Fragen zu 9/11 hier nicht wiederholen, den meisten Lesern des Anti-Spiegel dürften sie bekannt sein. Sollten Sie das Thema nicht kennen, können Sie hier die wichtigsten Fragen nachlesen. Diese Fragen sollen anscheinend zum Jahrestag nicht Thema auf YouTube-Kanälen sein, weshalb alte Videos gelöscht werden, in denen schon vor zehn oder mehr Jahren Thesen aufgestellt wurden, die sich inzwischen als wahr erwiesen haben. NuoViso hat noch andere YouTube-Kanäle, aber der Hauptkanal mit den meisten Abonnenten ist nun gesperrt, was natürlich Auswirkungen auf die Reichweite aller Kanäle haben wird. Wie lange die restlichen Kanäle verfügbar bleiben, wird man sehen.Unterdrückung abweichender Meinungen

Die Internetkonzerne unterdrücken gezielt Meinungen, die von der offiziellen Linie des Westens abweichen. Und die Linie des Westens wird in den USA bestimmt. Die Methoden, mit denen Internetkonzerne wie Google vorgehen, werden für die User immer unsichtbarer, weil es früher noch Beschwerden von Usern gegen die Zensur gegeben hat. Diese Unruhe will man möglichst vermeiden. Dazu dreht man den kritischen Stimmen bewusst den Geldhahn zu. Das Problem für zum Beispiel NuoViso oder KenFM und andere auf YouTube tätige Stimmen ist, dass es zum Monopol von YouTube keine wirkliche Alternative gibt und dass der Betrieb von Fernsehstudios inklusive Angestellter und Ausrüstung teuer ist. Das lässt sich eigentlich nur über die Werbeeinnahmen finanzieren, die man auf YouTube generieren kann. Wenn aber YouTube diese Kanäle sperrt, verlieren sie einen entscheidenden Teil ihrer Finanzierung und damit die Möglichkeit, ihr Programm in vollem Umfang aufrecht zu erhalten.Dabei ist die Zensur inzwischen wirklich dreist, wie man im US-Wahlkampf beobachten konnte. Als im Oktober 2020 Enthüllungen über Bidens Korruption und den Lebenswandel seines Sohnes auftauchten, wurden diese bei Facebook konsequent gelöscht. Zuständig dafür war Anna Makanju, die bei Facebook für die „Integrität der US-Wahlen“ zuständig war. Und wie es der Zufall wollte, war sie unter Vizepräsident Joe Biden in all die Skandale eingebunden, deren Enthüllungen sie im Oktober 2020 bei Facebook löschen ließ. Was in Deutschland wahr ist, wird in den USA entschieden

Leider ist die Macht der Internetkonzerne inzwischen so groß, dass de facto in den USA entschieden wird, was in Deutschland wahr oder unwahr zu sein hat. Darüber habe ich bereits ausführlich berichtet, zum Beispiel hier. Die Macht der Internetkonzerne führt dazu, dass sie den Meinungsdiskurs in anderen Ländern, auch in Deutschland, lenken. Damit haben deutsche Politiker und Medien kein Problem, denn sie beschweren sich nicht darüber. Daran sieht man, dass es politische Zensur ist, denn man stelle sich einmal vor, russische oder chinesische Firmen oder NGOs würden sich erdreisten, den Deutschen zu erzählen, was sie als wahr zu glauben und als unwahr abzulehnen haben. Leider ist die Macht der USA über die Entscheidungsträger in Deutschland so groß, dass diese sich von den USA gefallen lassen, was sie entrüstet ablehnen würden, wenn es andere Staaten tun würden. So haben sich in der Vergangenheit die Kolonien gegenüber ihren Kolonialherren verhalten. Dass Deutschland sich so verhält, lässt tief blicken.In meinem neuen Buch „Abhängig beschäftigt – Wie Deutschlands führende Politiker im Interesse der wirklich Mächtigen handeln“ habe ich mich sehr intensiv mit weiteren Themen rund um die komplexen Zusammenhänge der gesteuertern Politik im Westen und deren brisanten Verstrickungen mit einer ganzen Reihe von Organisationen beschäftigt und dabei einiges zu Tage gefördert.Das Buch ist aktuell in diesem Monat erschienen und ausschließlich hier direkt über den J.K. Fischer Verlag bestellbar.

Quelle

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