Vorwürfe, Panikmache, Drohungen: So werden deutsche Arbeitnehmer zur Impfung genötigt

Bild: freepik / drobotdean

Um die deutsche Bevölkerung vollständig durchzuimpfen, muss die Politik auf Erpressung setzen. Man hatte sich wohl einen gigantischen Run auf die umstrittenen Covid-Vakzine versprochen, als man die umfassende Installation der 3G-Regeln in Verbindung mit kostenpflichtigen Tests ab Herbst ankündigte: Kritische Bürger ließen sich davon allerdings weniger beeindrucken als erhofft – viele von ihnen haben Gastronomie- und Freizeitbetrieben, die Impfnachweise und Tests von ihren Kunden verlangen, längst den Rücken gekehrt und verweigern konsequent, Mittäter der neuen Impfapartheid finanziell zu unterstützen. Finanzen sind jedoch ein gutes Stichwort: Nun werden nämlich Arbeitgeber ins Boot geholt, um Ungeimpfte zu drangsalieren. Schon seit einigen Tagen stößt man in den sozialen Netzen immer wieder auf einen „Newsletter“ der deutschen Küchenfirma Nobilia: Darin macht man ungeimpfte Mitarbeiter darauf aufmerksam, dass eben sie Schuld daran hätten, wenn wegen Corona-Fällen Quarantänen verhängt würden, die zu Produktionsausfällen und sogar Werksschließungen führen könnten. Auch drohe jedem Ungeimpften eine Covid-19-Erkrankung mit schwerem Verlauf: Das Risiko dafür sei „sehr hoch“. Und damit nicht genug: Zukünftig im Rahmen von 3G-Regelungen im Betrieb anfallende Corona-Tests für Ungeimpfte sollten doch bitteschön selbst bezahlt werden – Nobilia droht den Mitarbeitern mit Kosten von stolzen 1.500 Euro im Monat. Alle „Nobilianer“ sollen sich daher umgehend impfen lassen. Wer sich seinen Schuss noch nicht abgeholt hat, ist der Firma wohl namentlich bekannt – denn für diese Mitarbeiter wurden im Rahmen einer „Impfwoche“ ohne Absprache bereits Impftermine festgelegt.Quelle

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Natürlich sind die im Newsletter getätigten Aussagen weder faktenbasiert, noch stehen sie rechtlich auf sicheren Füßen. Arbeitgeber in dieser Branche dürfen den Impfstatus ihrer Mitarbeiter offiziell gar nicht erfragen: Es geht Nobilia faktisch nichts an, welcher Angestellte geimpft ist und welcher nicht. Zudem wird von Regierungsseite aktuell noch versichert, die Kosten von Tests im Beruf würden übernommen werden – das versicherte etwa Jens Spahn bei „Hart aber fair“ am 30. August. Dennoch bereits mit Kosten von 1.500 Euro für ungeimpfte Mitarbeiter zu drohen, mutet nahezu verbrecherisch an: Für viele Angestellte würde so vom hart erarbeiteten Netto-Gehalt wahrscheinlich kaum etwas übrig bleiben – wenn überhaupt. Man droht also schlussendlich mit dem Entzug der Lebensgrundlage.

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