Als erstes Bundesland hebt Thüringen die Corona-Schutzmaßnahmen für den Schulbetrieb auf.

Damit entfallen die Masken- und die Testpflicht, auch Eltern dürfen die Schulen wieder betreten, sofern sie keine Symptome haben.Thüringen lässt die Maske fallen: Verzicht auf Corona-Maßnahmen an Schulen11:52 23.09.2021

Schüler (Symbolbild) - SNA, 1920, 23.09.2021© CC0 / 14995841 / Pixabay
Kinder halten Begrüssungsschilder für Afghanistan-Rückkehrer in New York am 6. September 2021 begrüßen. Symbolbild. - SNA, 1920, 20.09.2021

Als erstes Bundesland hebt Thüringen die Corona-Schutzmaßnahmen für den Schulbetrieb auf. Damit entfallen die Masken- und die Testpflicht, auch Eltern dürfen die Schulen wieder betreten, sofern sie keine Symptome haben.Kinder und Jugendliche an Thüringens Schulen bekommen den normalen Schulalltag zurück. Kurz vor der Bundestagswahl hat die Landesregierung von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) die Masken- und Testpflicht an den Schulen aufgehoben. Davon berichtet das Portal „news4teachers.de“. In Ermangelung von mobilen Luftfiltern bedeutet das für die meisten Schulen, dass als einzige Schutzmaßnahme das regelmäßige Stoßlüften bleibt. Auch die Eltern der Schüler dürfen wieder in die Schulen kommen, wenn sie keine Symptome einer Covid-19-Infektion haben. Wenn Schüler Symptome einer Infektion aufweisen, sollen sie von Haus- und Kinderärzten getestet werden.Diese Anordnung kommt trotz der positiven Tests zum Schuljahresbeginn. Wie das Thüringer Bildungsministerium bestätigte, wurden in den ersten zwei Wochen im Freistaat insgesamt 2029 Schüler positiv getestet.Die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat liegt derzeit bei 51. Mit aktuell 58 Prozent der Bevölkerung, die bereits vollständig geimpft sind, befindet sich Thüringen auch beim Impffortschritt am unteren Ende des Impfdashboards. Und: Thüringen ist nach Sachsen das Bundesland mit der zweithöchsten Corona-Streberate. Das sind 208 Tote auf 100.000 Einwohner, wobei der Bundesdurchschnitt bei 112 liegt.

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Nicht verwunderlich also, dass das Aussetzen der Schutzmaßnahmen an den Schulen manch einem sauer aufstößt. Zutiefst enttäuscht von der Entscheidung zeigte sich Jenas Bürgermeister Christian Gerlitz (SPD). So sei die Bitte der Stadt, das Bildungsministerium möge freiwillige Tests zur Verfügung stellen, abgelehnt worden. „Wir sind zutiefst enttäuscht über diese kurzsichtige Entscheidung gegen einen möglichst sicheren Schulbetrieb. Vor allem, dass die Ablehnung unserer Allgemeinverfügung einzig mit fehlenden Haushaltsmitteln begründet wird, macht mich fassungslos“, sagte Gerlitz einem Bericht des MDR zufolge. In der zweiwöchigen Testphase zu Beginn des Schuljahres hatte es an acht Jenaer Schulen Infektionsfälle gegeben.

Quelle

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