Warum Wind- und Solarenergie keine große Zukunft haben

Energiewende

Im Westen, wo man aus ideologischen Gründe auf den Ausbau von Wind- und Sonnenenergie setzt, wird nicht berichtet, dass der Klimawandel auch zu einer Abnahme der durchschnittlichen Windstärke geführt hat. Was das für die Stromproduktion durch Windräder bedeutet, kann sich jeder leicht ausmalen. von Anti-Spiegel 16. Oktober 2021 15:32 Uhr Dass es vernünftig ist, den Anteil fossiler Energien zu reduzieren, und sei es nur der Luftqualität wegen, bestreitet niemand. Allerdings sollte man dabei auf Energieformen umsteigen, die stabil Strom produzieren. Das Jahr 2021 hat in vielen Teilen der Welt gezeigt, dass es überall dort Probleme mit der Stromversorgung und den Strompreisen gegeben hat, wo man auf die wetterabhängigen Windturbinen und Solarpaneele gesetzt hat. Trotzdem wollen westliche Politiker ihren Irrtum aus ideologischen Gründen nicht einsehen und setzen sogar noch auf eine Verstärkung des Ausbaus von Wind- und Sonnenenergie.Als Beimischung zum Energiemix sind Wind- und Sonnenenergie durchaus sinnvoll, aber wenn sie einen so großen Anteil am Strommix einnehmen, dass man von ihnen abhängig wird, dann passiert zwangsläufig das, was wir gerade in Europa erleben: Eine Energiekrise und explodierende Strompreise.In Russland wird über das Thema Energiewende daher vollkommen anders berichtet und diskutiert als im Westen, wie ich erst kürzlich an einem Beispiel aufgezeigt habe, das Sie hier finden. Nun hat das russische Fernsehen in einem weiteren Beitrag gezeigt, dass diese Probleme eher zunehmen werden. Der Grund ist, dass der Klimawandel zwar zu einem verstärkten Auftreten extremer Wetterphänomene, wie schweren Stürmen, geführt haben mag, aber der Klimawandel hat auch dazu geführt, dass der Wind im Durchschnitt weniger stark weht und dass es immer öfter zu Flauten kommt, bei denen die teuren Windräder zu einer sehr unnützen Dekoration in der Landschaft verkommen. Da man solche Berichte in westlichen Medien nicht bekommt, habe ich den Beitrag des russischen Fernsehens zu dem Thema übersetzt. Beginn der Übersetzung:Europas grüne Energie hat den Witterungsbedingungen in diesem Herbst nicht standgehalten. Der Ausfall von Windturbinen in der Nordsee hat die Europäer gezwungen, sich anderweitig mit Strom einzudecken. Die Stromkosten stiegen auf Rekordhöhen. In Großbritannien stiegen die Strompreise im September um fast das Siebenfache. In Deutschland, Frankreich und den Niederlanden sind die Kosten für Strom stark angestiegen.Dennoch geben die europäischen Länder die Idee, große Windkraftprojekte zu realisieren, nicht auf. In Dänemark wurde beschlossen, eine künstliche Insel in der Nordsee zu schaffen, die 200 Windturbinen Platz bieten soll. Die Anlage wird die Größe von 18 Fußballfeldern haben.„Wir liefern Ausrüstung für die Windenergieerzeugung in die ganze Welt. Wir haben insgesamt 100 Gigawatt an Windturbinen in 75 Ländern installiert“, sagte Oriol Siurana, Meteorologe bei einem Windturbinenhersteller.Alternative Energiequellen, insbesondere Solar- und Windkraftanlagen, sind jedoch in hohem Maße von den Wetterbedingungen abhängig. Und die derzeitige Herbstkrise ist keineswegs eine Ausnahme von der Regel.Im Januar 2021 stand Europa am Rande eines massiven Stromausfalls. Die riesigen Propellerfelder waren wegen der eisigen Temperaturen eingefroren, die Solarpaneele waren mit Schnee bedeckt.Man könnte sich auch an Texas erinnern, das im letzten Winter in Dunkelheit gefallen ist. Der Blackout endete in einer echten Katastrophe für den ganzen Staat.„Was wir früher über Wettervariabilität und Klima wussten, erlaubt es uns heute nicht mehr, unsere Arbeit vollständig zu planen. Wir brauchen mehr Forschung, um zu verstehen, wie sich die Klimamodelle weiterentwickeln werden. Wir sind auch besorgt darüber, wie sich der Klimawandel auf die Verfügbarkeit von Wind als Ressource auswirken wird. Welche Garantien gibt es, dass die Leistung bestimmter Windparks auf demselben Niveau bleibt und wie lange?“, macht sich Oriol Siurana Sorgen.Die Frage ist berechtigt. Zumal Wissenschaftler einen weiteren wichtigen Klimatrend auf dem Planeten entdeckt haben – die globale Abnahme von Wind. In den letzten drei Jahrzehnten ist ein Rückgang der Windgeschwindigkeit in Bodennähe zu beobachten. Diese Verlangsamung der Oberflächenwinde betrifft hauptsächlich die mittleren Breiten beider Hemisphären. Die Klimaforscher untersuchen noch immer die Ursachen dieses Phänomens und versuchen zu verstehen, ob die Abschwächung auch in Zukunft anhalten wird. In jedem Fall ist eine globale Flaute kein guter Zeitpunkt für den Bau von Windkraftanlagen. Noch viel weniger sollten sie zur Hauptenergiequelle werden.Hier sehen Sie eine Schätzung darüber, wie sich die Windgeschwindigkeiten in den letzten 60 Jahren verändert haben. Es hat sich gezeigt, dass die Häufigkeit von Flauten deutlich zugenommen hat. Interessant ist, dass dies in kontinentalen Gebieten stärker ausgeprägt ist. Wenn die Atmosphäre jetzt zum Beispiel an Küsten im Durchschnitt um 30 Prozent häufiger Flaute hat, haben sich die Perioden solcher Flauten im Landesinneren fast verdoppelt.Der Hauptgrund ist eine Veränderung der atmosphärischen Zirkulationsmuster. In den 1960er Jahren zum Beispiel war der wichtigste Wetterfaktor in Europa der Einfall atlantischer Stürme aus dem isländischen Tiefdruckgebiet. Jetzt gibt es eine zunehmende Anzahl von Blockierungsprozessen aufgrund der anormalen Entwicklung von Azoren- und skandinavischen Hochdruckgebieten. Wir haben schon berichtet, dass es im Zeitalter der globalen Erwärmung die Zahl solcher atmosphärische Blockierungen um das anderthalbfache gestiegen ist, was in diesem Sommer über der Nordsee zu beobachten war.Ende der ÜbersetzungIn meinem neuen Buch „Abhängig beschäftigt – Wie Deutschlands führende Politiker im Interesse der wirklich Mächtigen handeln“ habe ich mich sehr intensiv mit weiteren Themen rund um die komplexen Zusammenhänge der gesteuertern Politik im Westen und deren brisanten Verstrickungen mit einer ganzen Reihe von Organisationen beschäftigt und dabei einiges zu Tage gefördert.Das Buch ist aktuell in diesem Monat erschienen und ausschließlich hier direkt über den J.K. Fischer Verlag bestellbar.

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