„Wenn Du nicht geimpft bist, dann möchte ich auch nicht, dass Du mit meinen Kindern spielst“

Medizin-Professor im NDR-Interview

Der Rostocker Tropenmediziner Emil Reisinger beschreibt im NDR-Interview in überraschender Klarheit jene Impfpolitik, auf die Teile der Politik immer stärker abzielen: statt formalem Zwang stehen gesellschaftliche „Notwendigkeiten“ und Druck im Freundeskreis.

Screenshot NDR in Mecklenburg-Vorpommern

Mit klaren Worten skizziert er dann auch, wie das funktionieren soll. Es hieße dann eben: „Wenn Du nicht geimpft bist, dann möchte ich auch nicht, dass Du mit meinen Kindern spielst’“. Ungeimpfte würden dann auch etwa vom gemeinsamen Restaurant- oder Disco-Besuch im Freundeskreis ausgeschlossen werden. Das würde dann viele dazu bewegen, sich doch noch impfen zu lassen um „dabei zu sein“. Die meisten Menschen hätten kein Verständnis für die, die sich nicht impfen lassen.

Als Druck möchte der Professor solche Ideen nicht verstanden wissen, vielmehr als „gesellschaftliche Notwendigkeit“ oder sogar als „gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Reisinger sagt: „Impfzwang wäre, wenn ich den Menschen sage, sie müssen sich impfen lassen. Hier haben die Menschen ja die Möglichkeit, sich impfen zu lassen oder sich nicht impfen zu lassen. Dann können sie an bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens eben nicht teilnehmen.“

Der Medizin-Professor spricht damit wohl nur aus, was viele im politischen Berlin ohnehin denken und zeigt auf, wo die Reise nun hingehen könnte. Die gegenwärtige Debatte um das Auslaufen der epidemischen Lage stellt am Ende ja genau auf diese Idee ab: Die Manifestierung von Maßnahmen, die Ungeimpfte und Geimpfte gesellschaftlich auseinander bringen. Statt Ausnahmezustand würde dann ein permanenter leiser Ausschluss stattfinden, der Freundeskreise und Familien spalten könnte. Eine Idee, bei der einige wohl gar nicht mehr das Problem entdecken können.

Quelle

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