HerfordDana Ottmann dachte erst, sie hätte wieder einmal einen Migräneanfall. Doch die Kopfschmerzen waren dieses Mal anders als sonst. Sie waren stärker und heftiger. Sie gingen nicht weg. Die 32 Jahre alte Psychologin aus Herford glaubte zuerst nicht daran, dass die Schmerzen mit der Corona-Impfung zu tun haben. Am 25. Februar ließ sie sich im Impfzentrum Enger bei Herford den Impfstoff von Astrazeneca spritzen. Es war die erste Dosis.

Die Familie hatte immer auf die Medizin vertraut, ihre Oma war schon gegen Corona geimpft. Und auch Dana Ottmann hatte bei der Behandlung gegen ihre Migräne mit Ärzten nur gute Erfahrungen gemacht. Warum also jetzt zweifeln? Vorerkrankungen hatte sie keine weiteren. Sie nahm auch nicht die Antibabypille, die  Nebenwirkungen einer Impfung eventuell verstärken könne.Bereits einen Tag nach der Corona-Impfung konnte die junge Frau wegen der Beschwerden nicht zur Arbeit gehen, sie blieb zu Hause. So schildert es ihre Mutter Petra Ottmann heute rückblickend. Sie hat ihr einziges Kind nach einer Corona-Impfung verloren. „Es ist so schrecklich, man kann das gar nicht ermessen“, sagt die inzwischen pensionierte Lehrerin am Telefon. Ihre Anwältin Erika Leimkühler spricht gegenüber der Berliner Zeitung von einem anerkannten Impfschaden. Die Impfung ist demnach ursächlich für den Tod. Eine Entschädigung wird gezahlt, der Landkreis Herford, der das Impfzentrum betreibt, entschuldigt sich offiziell bei der Mutter.  Doch dazu später noch mehr.

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„Dana war so hart im Nehmen. Sie hat gedacht, dass sie die Kopfschmerzen schnell wieder wegsteckt“, so die Mutter. Doch die Schmerzen blieben und blieben, hinzu kam Übelkeit. Am 8. März, so erinnert sich Mutter Petra Ottmann, machte sie noch einen Arzttermin für ihre Tochter aus und besuchte sie am Nachmittag in ihrer Wohnung. Am Folgetag, den 9. März, ging Dana Ottmann nicht mehr ans Telefon. Die Mutter schloss die Wohnungstür der Tochter auf, einen Schlüssel hatte sie für den Notfall: Ihr einziges Kind fand sie im Badezimmer. Ihre Tochter Dana lag tot auf dem kalten Boden. Sie wurde 32 Jahre alt. „Die Totenstarre war schon eingetreten. Es war nichts mehr zu machen“, erinnert sich die Mutter.