Kann man in Russland am Geldautomaten nur noch mit Impfbestätigung Geld abheben?

Ein Video geht viral

Derzeit gehen einige absurde Videos in Deutschland viral, ein weiteres Beispiel ist ein Video, auf dem zu sehen ist, dass man an russischen Geldautomaten Geld nur noch mit Impfbestätigung, dem in Russland sogenannten QR-Code, abheben kann. Was ist da dran? von Anti-Spiegel 2. November 2021 10:30 Uhr Seit einigen Tagen bekomme ich von Lesern Links zu einem Video zugeschickt, das auf Telegram viral geht. Darin ist zu sehen, wie Menschen vor einem Geldautomaten in Russland stehen und eine Frau erzählt, man könne Geld nur noch mit der in Russland „QR-Code“ genannten Impfbestätigung abheben.

Началось! Без QR кода не снять наличные.Da ich dazu viele Mails bekomme, habe ich mich beim abendlichen Gassi-Gang mit meinem Hund entschlossen, Geld am Geldautomaten meiner Bankfiliale um die Ecke abzuheben und das zu filmen. Es ist übrigens die gleiche Bank, zu der der in dem Video gezeigte Geldautomat gehört. Die grünen Geldautomaten gehören zur Sberbank, der größten Bank in Russland.Bekommt man in Russland nur noch mit Impfzertifikat Geld am Automaten?

Wie Sie sehen, ist das Video, das auf Telegram die Runde macht, frei erfunden, man kann in Russland ganz problemlos Geld abheben und es wird kein QR-Code abgefragt.Das Video hat auch in Russland die Runde gemacht und eine Bloggerin hat bei der Kundenhotline der Sberbank angerufen und ihr wurde bestätigt, dass das ein Fake ist und dass es keine derartigen Vorschriften gibt. Die Bloggerin hat in ihrem Video auch erklärt, wie dieser Fake produziert wurde. Man kann nämlich an Geldautomaten der Sberbank auch ohne Karte Geld abheben, wenn man dazu einen von der Sberbank-App auf dem Handy generierten QR-Code scannt. Diese Inszenierung war also kinderleicht zu produzieren. Obwohl das eigentlich jeder in Russland weiß, ist das Video auch in Russland viral gegangen und Menschen haben es geglaubt.НЕ СНЯТЬ НАЛИЧНЫЕ без QR-кода?
Die Coronalage in RusslandZur Coronalage in Russland kann ich momentan nicht viel erzählen. In Russland wurde ein einwöchiger Lockdown-light beschlossen, der den meisten Russen eine arbeitsfreie Woche beschert hat. Lediglich lebensnotwendige Geschäfte sind geöffnet, ansonsten merkt man aber nicht viel. Vor allem ich bemerke davon nichts, weil ich derzeit ohnehin bis Ende November „im Lockdown“ bin, weil ich mein aktuelles Buchprojekt bis Ende November beenden muss.Aus diesem Grund bekomme ich derzeit nicht viel von dem mit, was „draußen“ passiert und kann dazu aus eigenem Erleben nur wenig beisteuern. Mein Supermarkt um die Ecke ist geöffnet und auf dem Hundeplatz ist der Lockdown kein Gesprächsthema. Das einzige, was ich von Freunden gehört habe, ist, dass viele versucht haben, die Woche zu nutzen, um eine Woche in den Süden, vor allem in die Türkei, zu fliegen, aber die Flüge waren schnell ausgebucht.Das habe ich auch bemerkt, als ich am Freitag von Kaliningrad nach Petersburg zurückgeflogen bin, wo ich am Donnerstag an einer Konferenz teilgenommen habe. Die Schlange am Flughafen von Kaliningrad war endlos und ich habe eine halbe Stunde am Check-In gestanden, weil ich vergessen hatte, mich am Vortag online einzuchecken.Die interessante Frage wird sein, wie es nach der „arbeitsfreien Woche“ weitergeht, aber das werden wir nächste Woche erleben und wenn es etwas interessantes zu berichten gibt, werde ich das tun. Leider kann ich – wie gesagt – aus eigenem Erleben derzeit nicht mehr über die Lage in Russland berichten, weil ich derzeit aufgrund meines Buchprojektes keine Freizeit habe und außer zum Gassigehen kaum aus dem Haus komme.Zum Verständnis sei nur erwähnt: In Russland wird nicht die Inzidenz als Maßstab genommen, denn die sagt bekanntermaßen nicht viel aus. In Russland werden Einschränkungen verhängt, wenn die Lage in den Covid-Stationen der Krankenhäuser kritisch wird. Und ich kann aus Gesprächen mit zwei Ärzten aus meinem Bekanntenkreis bestätigen, dass hier in Petersburg derzeit so viele Covid-Patienten in den Krankenhäusern liegen, dass sogar einzelne Krankenhäuser zu reinen Covid-Kliniken umfunktioniert wurden.In meinem neuen Buch „Abhängig beschäftigt – Wie Deutschlands führende Politiker im Interesse der wirklich Mächtigen handeln“ habe ich mich sehr intensiv mit weiteren Themen rund um die komplexen Zusammenhänge der gesteuertern Politik im Westen und deren brisanten Verstrickungen mit einer ganzen Reihe von Organisationen beschäftigt und dabei einiges zu Tage gefördert.Das Buch ist aktuell in diesem Monat erschienen und ausschließlich hier direkt über den J.K. Fischer Verlag bestellbar.

Quelle

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